Aus der Amazon.de-Redaktion
1982 erwarb Stanley Kubrick die Filmrechte von Aldiss' Kurzgeschichte "Superspielzeug hält den ganzen Sommer", und der SF-Großmeister lieferte zudem noch zwei Fortsetzungen nach. In einem ausführlichen und aufschlussreichen Vorwort schildert er seine Zusammenarbeit mit Kubrick, der über viele Jahre hinweg sein ehrgeiziges Projekt verfolgte. Ausdrücklich und noch vor Filmstart verwahrt Aldiss sich darin gegen Zutaten wie ein überflutetes New York oder eine blaue Fee. Doch was immer man von dem letztlich von Spielberg realisierten Film halten mag: Die drei Ursprungsideen sind kleine Kostbarkeiten aus der SF-Schatztruhe. Darüber hinaus sind in diesem Band noch weitere Kurzgeschichten von unterschiedlicher Qualität enthalten -- ein gehaltvolles und unsentimentales Lesevergnügen. --Birgit Will
Kurzbeschreibung
In drei seiner "Geschichten aus der Zukunft" erzählt Brian Aldiss von den Abenteuern dieses Roboterjungen David und seines Begleiters Teddy in einer Welt, in der die Tennlinie zwischen künstlicher und menschlicher Intelligenz immer mehr verschwimmt. Und er berichtet davon, wie Meisterregisseur Stanley Kubrick von diesen Abenteuern so angetan war, dass er sie als Grundlage eines aufwendigen Filmprojektes verwandte - ein Projekt, das er leider nicht mehr realisieren konnte. Doch nach Kubricks Tod nahm sich mit Steven Spielberg ein weiterer weltberühmter Regisseur Davids Geschichte an und machte daraus den spektakulären und zugleich poetischen Science-Fiction-Film "A.I.-Künstliche Intelligenz".