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Künstliche Intelligenz: Philosophische Probleme
 
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Künstliche Intelligenz: Philosophische Probleme [Taschenbuch]

Walter Ch Zimmerli , Stefan Wolf
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 276 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (1993)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150089220
  • ISBN-13: 978-3150089224
  • Größe und/oder Gewicht: 14,9 x 9,6 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 397.532 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Klappentext

Alan M. Turing Kann eine Maschine denken? Michael Scriven Der vollkommene Roboter: Prolegomena zu einer Androidologie Herbert A. Simon/Allen Newell Informationsverarbeitung in Computer und Mensch Hilary Putnam Geist und Maschine John McCarthy Können einer Maschine geistige Eigenschaften zugeschrieben werden? John R. Searle Geist, Gehirn, Programm

Über den Autor

Prof. Dr. Dr. h.c. Zimmerli, Jahrgang 1945, studierte Philosophie in Yale, Göttingen und Zürich; 1996 Internationaler Humboldt-Forschungspreis, Rektor der Universität Witten-Herdecke (1999-2002), seit 2002 Präsident der AutoUni der Volkswagen AG in Wolfsburg.Stefan Wolf, geboren 1938 in Nordhausen, studierte Germanistik, bevor er sich ganz aufs Schreiben verlegte. Der passionierte Autor arbeitete u.a. für den Stern, und verfasste mehr als 2.700 Kurzkrimis, viele Drehbücher, Taschenbuchkrimis und Jugendromane. 2007 verstarb Stefan Wolf.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Philosophische Probleme der Künstlichen Intelligenz - es gibt wohl kaum ein Thema, bei dem man leichter in substanzloses Wortgeklingel verfallen kann, indem man über Fragen sinniert wie: Kann ein Computer denken / Hat ein Computer Gefühle / ... einen freien Willen? Das Problem ist nämlich, daß die Frage nach der Analogie zum Menschen im Raum steht, diese Begriffe aber in Bezug auf den Menschen keineswegs konkret definiert sind. Die meisten Autoren versuchen also, die Fragen zu konkretisieren: Können Computer Schach spielen? (in: Informationsverarbeitung in Computer und Mensch) Können Computer Texte übersetzen? (in: Der vollkommene Roboter) Können Computer mathematische Sätze beweisen (in: Geist und Maschine). Solche Fragestellungen sind jedoch gänzlich nutzlos, da sie im positiven Fall nichts über die eigentliche Fragestellung verraten und lediglich voreilige Zweifler beeindrucken sollen. Einzig Alan Turings Essay sticht heraus, er ist wirklich das Werk eines Genies (Hofstaedter zitiert große Teile sichtlich beeindruckt in "Gödel Escher Bach"). Turings Trick besteht darin, die Unschärfe an den Frager zurückzugeben. Das Problem: Können Maschinen denken? wandelt er um in ein Spiel: Kann eine Maschine konstruiert werden, die in einem Frage- und Antwort- Test vom Frager nicht mit signifikanter Wahrscheinlichkeit als Maschine enttarnt werden kann? Es folgt die Widerlegung aller Einwände, teilweise mit beißender Ironie. Zum Beispiel schreibt er einen Dialog über ein Gedicht, bei dem klar wird, daß so etwas auch eine Maschine könnte. Außer Turings Beitrag fand ich lediglich Searles Aufsatz lesenswert, der einige Entwicklungen der AI reflektiert. Alle anderen Essays stammen aus Zeiten, in denen Computer fremdartige Röhrenmonster waren, von denen eine Faszination ausging, die den heute belanglosen Betrachtungen damals sicher eine gewisse Spannung verlieh. (Eines noch: Die Übersetzungen sind etwas seltsam, wenn zB "die ganzen Zahlen" steht, wo der Autor explizit "alle" (reellen) Zahlen meinte, und eben nicht nur die "ganzen" Zahlen). Fazit: Kaufen und statt des ganzen Buches lieber dreimal Turings "Können Maschinen denken?" lesen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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