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Küche totalitär. Das Kochbuch des Sozialismus
 
 
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Küche totalitär. Das Kochbuch des Sozialismus [Gebundene Ausgabe]

Wladimir Kaminer
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Sie besitzen einen robusten Magen? Schlagartige Gewichtszunahme um mehrere Kilo nach Genuss der "Torte Birkenstamm" stellt für Sie kein größeres Problem dar? Kartoffeln, tonnenweise und in allen Variationen, zählen zu Ihren Leibspeisen? Ihre Leber steckt auch größere Fettmengen spielend weg? Für klebrige, ziegelsteinschwere Süßspeisen gäben Sie alles? Von Hochprozentigem ganz zu schweigen. Diesen kleinen Fragenkatalog sollten Sie sorgsam durcharbeiten, bevor Sie sich Wladimir Kaminer auf seinem neusten Trip anvertrauen. Gemeinsam mit seiner Frau Olga durchstreift das russische Wunderkind die kulinarischen Gefilde seiner früheren Heimat. Ein scharfes Vergnügen erwartet Sie! Ach ja, Rezepte gibts auch.

Geschichtliche und geopolitische Kurzabrisse der früheren Sowjetrepubliken in gewohnt lakonischem Kaminer-Kammerton verstehen sich von selbst. Auch an die launigen Menschenbilder und Schnurren -- meistens spitzbübisch den kürzesten Weg zur Pointe erschnüffelnd -- hat man sich gewöhnt. Absolut gewöhnungsbedürftig sind jedoch die lokalen Spezialitäten aus Usbekistan, Sibirien und Co. Was jeden europäischen Sternekoch in den Suizid treiben dürfte, Fleisch wird gnadenlos graugekocht oder gleich durch den Wolf gedreht (ein Lieblings-Küchenutensil der Russen), um anschließend mit etwas übergossen zu werden, was nur vage ans hiesige "Dressing" erinnert. Sättigungsbeilagen "Marke bleischwer" machen das obligatorisch gereichte Feuerwasser mehr als nötig. Selbst "Grünkükü", dessen Zutaten jedes Ökoherz höher schlagen lässt, wird spätestens nach der Zugabe von acht Eiern zur letalen Killervorspeise.

Ach, Kaminer macht schon Spaß, wenn er Sibirien, diese deutsche TV-Seelenlandschaft, wie er verwundert anmerkt, auf der Suche nach Essbarem durchstreift, aus der Ukraine die "Fischrolle 'Das Geheimnis'" an Land zieht (trockene Gelatine darüberstreuen!), oder von Gleb, dem Armeekumpel berichtet, der seine geliebten weißrussischen Bratkartoffeln aus purer Not in Vaseline briet, ein Versuch der uns gnädig erspart bleibt. Kaminers sozusagen mit stoischer Miene vorgetragenen Lausbubengeschichten, wie auch seine spitz milden Kommentare zur -- zugegeben recht problematischen Politik einiger ehemaliger Sowjetstaaten -- werden die stattliche Hitliste seiner bisherigen Bücher garantiert um ein weiteres bereichern. --Ravi Unger

Pressestimmen

"Sein neues Buch 'Küche totalitär' ist eine Anleitung postsozialistischer Orgiastik." (Stern )

"Wenn einer der besten Schriftsteller, die je inner- und außerhalb Russlands gelebt und geschrieben haben, ein Kochbuch des Sozialismus schreibt, dann gilt die kulinarische Dreieinigkeit: kaufen, lesen, kochen. ... Eine fröhliche, folkloristisch-ironische Reise durch die ehemaligen Sowjetstaaten." (Schweizer Familie )

"Wladimir Kaminer gleicht dem Schauspieler George Clooney nicht allein äußerlich. Ebenbürtig ist der Russe dem Amerikaner auch in den Nebenfächern Charme und Mutterwitz." (Frankfurter Rundschau )

Kurzbeschreibung

Lach Dich satt!

Wladimir Kaminer erzählt hier von unvergesslichen Begegnungen mit der sowjetischen Küche – Rezepte inklusive!

Babuschkas, Balalaikas und der Kreml – das fällt jedem beim Stichwort Russland sofort ein. Aber wie steht es mit Chartscho, Rudelki und Lazat? Es handelt sich hierbei um kulinarische Köstlichkeiten, von denen niemand in Deutschland je gehört hat. Während andere Länder unsere Städte längst mit ihren Spezialitäten erobert haben, ist Russland ein weißer Fleck auf der Speisekarte. Wladimir Kaminer schafft hier endlich Abhilfe, denn immerhin hat er die sowjetische Küche, den Gaumenkitzel des Totalitarismus, zwanzig Jahre lang ausgelöffelt. Bei seinem Streifzug durch diese einzigartige Cuisine werden auch die einzelnen Republiken vorgestellt und ihre Historie sowie Charakteristika gewürdigt – vom gastfreundlichen Armenien bis zum waldig-versumpften Weißrussland, einer Art Naturpark mit Partisanen. Im Mittelpunkt der Geschichten steht allerdings immer eine unvergessliche Begegnung mit der jeweiligen Küche der Region. Dazu gibt es natürlich die passenden Rezepte, für deren Kochbarkeit Olga Kaminer ihre Hand ins Herdfeuer legt.


Klappentext

"Es fällt schwer, ihn nicht zu lieben: Wladimir Kaminer, der russische Lakoniker aus Berlin, sucht nicht, sondern findet das Besondere."
Welt am Sonntag

"Er wird immer noch besser."
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

"Erst staunt man. Dann lacht man. Dann sieht man die Welt mit anderen Augen."
Woman

Über den Autor

Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Toningenieur für Theater und Rundfunk und studierte anschließend Dramaturgie am Moskauer Theaterinstitut. Seit 1990 lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin Er veröffentlicht regelmäßig Texte in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften und organisiert Veranstaltungen wie seine mittlerweile international berühmte »Russendisko«. Mit der gleichnamigen Erzählsammlung sowie zahlreichen weiteren Büchern avancierte er zu einem der beliebtesten und gefragtesten Autoren Deutschlands. Alle seine Bücher gibt es als Hörbuch, von ihm selbst gelesen.
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