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Küche totalitär. Das Kochbuch des Sozialismus [Gebundene Ausgabe]

Wladimir Kaminer
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. Februar 2006
Lach Dich satt!

Wladimir Kaminer erzählt hier von unvergesslichen Begegnungen mit der sowjetischen Küche – Rezepte inklusive!

Babuschkas, Balalaikas und der Kreml – das fällt jedem beim Stichwort Russland sofort ein. Aber wie steht es mit Chartscho, Rudelki und Lazat? Es handelt sich hierbei um kulinarische Köstlichkeiten, von denen niemand in Deutschland je gehört hat. Während andere Länder unsere Städte längst mit ihren Spezialitäten erobert haben, ist Russland ein weißer Fleck auf der Speisekarte. Wladimir Kaminer schafft hier endlich Abhilfe, denn immerhin hat er die sowjetische Küche, den Gaumenkitzel des Totalitarismus, zwanzig Jahre lang ausgelöffelt. Bei seinem Streifzug durch diese einzigartige Cuisine werden auch die einzelnen Republiken vorgestellt und ihre Historie sowie Charakteristika gewürdigt – vom gastfreundlichen Armenien bis zum waldig-versumpften Weißrussland, einer Art Naturpark mit Partisanen. Im Mittelpunkt der Geschichten steht allerdings immer eine unvergessliche Begegnung mit der jeweiligen Küche der Region. Dazu gibt es natürlich die passenden Rezepte, für deren Kochbarkeit Olga Kaminer ihre Hand ins Herdfeuer legt.




Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Manhattan; Auflage: 1. Auflage (1. Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442546109
  • ISBN-13: 978-3442546107
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 463.137 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Sie besitzen einen robusten Magen? Schlagartige Gewichtszunahme um mehrere Kilo nach Genuss der "Torte Birkenstamm" stellt für Sie kein größeres Problem dar? Kartoffeln, tonnenweise und in allen Variationen, zählen zu Ihren Leibspeisen? Ihre Leber steckt auch größere Fettmengen spielend weg? Für klebrige, ziegelsteinschwere Süßspeisen gäben Sie alles? Von Hochprozentigem ganz zu schweigen. Diesen kleinen Fragenkatalog sollten Sie sorgsam durcharbeiten, bevor Sie sich Wladimir Kaminer auf seinem neusten Trip anvertrauen. Gemeinsam mit seiner Frau Olga durchstreift das russische Wunderkind die kulinarischen Gefilde seiner früheren Heimat. Ein scharfes Vergnügen erwartet Sie! Ach ja, Rezepte gibts auch.

Geschichtliche und geopolitische Kurzabrisse der früheren Sowjetrepubliken in gewohnt lakonischem Kaminer-Kammerton verstehen sich von selbst. Auch an die launigen Menschenbilder und Schnurren -- meistens spitzbübisch den kürzesten Weg zur Pointe erschnüffelnd -- hat man sich gewöhnt. Absolut gewöhnungsbedürftig sind jedoch die lokalen Spezialitäten aus Usbekistan, Sibirien und Co. Was jeden europäischen Sternekoch in den Suizid treiben dürfte, Fleisch wird gnadenlos graugekocht oder gleich durch den Wolf gedreht (ein Lieblings-Küchenutensil der Russen), um anschließend mit etwas übergossen zu werden, was nur vage ans hiesige "Dressing" erinnert. Sättigungsbeilagen "Marke bleischwer" machen das obligatorisch gereichte Feuerwasser mehr als nötig. Selbst "Grünkükü", dessen Zutaten jedes Ökoherz höher schlagen lässt, wird spätestens nach der Zugabe von acht Eiern zur letalen Killervorspeise.

Ach, Kaminer macht schon Spaß, wenn er Sibirien, diese deutsche TV-Seelenlandschaft, wie er verwundert anmerkt, auf der Suche nach Essbarem durchstreift, aus der Ukraine die "Fischrolle 'Das Geheimnis'" an Land zieht (trockene Gelatine darüberstreuen!), oder von Gleb, dem Armeekumpel berichtet, der seine geliebten weißrussischen Bratkartoffeln aus purer Not in Vaseline briet, ein Versuch der uns gnädig erspart bleibt. Kaminers sozusagen mit stoischer Miene vorgetragenen Lausbubengeschichten, wie auch seine spitz milden Kommentare zur -- zugegeben recht problematischen Politik einiger ehemaliger Sowjetstaaten -- werden die stattliche Hitliste seiner bisherigen Bücher garantiert um ein weiteres bereichern. --Ravi Unger

Pressestimmen

"Sein neues Buch 'Küche totalitär' ist eine Anleitung postsozialistischer Orgiastik." (Stern )

"Wenn einer der besten Schriftsteller, die je inner- und außerhalb Russlands gelebt und geschrieben haben, ein Kochbuch des Sozialismus schreibt, dann gilt die kulinarische Dreieinigkeit: kaufen, lesen, kochen. ... Eine fröhliche, folkloristisch-ironische Reise durch die ehemaligen Sowjetstaaten." (Schweizer Familie )

"Wladimir Kaminer gleicht dem Schauspieler George Clooney nicht allein äußerlich. Ebenbürtig ist der Russe dem Amerikaner auch in den Nebenfächern Charme und Mutterwitz." (Frankfurter Rundschau )

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut spitze! 21. Februar 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Kochbuch? Diese Bezeichnung trifft zwar insofern zu, als das Buch der Kaminers eine ganze Reihe Rezepte aus unterschiedlichen früheren Sowjetrepubliken und Regionen der Sowjetunion enthält, aber es umfasst viel mehr: Zu jeder der dargestellten Regionen gibt es eine kurze, amüsante und trotzdem sehr informative Einführung und zudem eine Anekdote von Land und Leuten. Kaminer, in Russland aufgewachsen und 1990 nach Deutschland emigriert, besitzt enormes Talent zur Satire und entfaltet es in diesem Buch ganz großartig, wenn er seine alte und seine neue Heimat treffend und doch immer liebevoll karikiert. Ob es nun um den weißrussischen, heimwehkranken Rotarmisten geht, der sich das weißrussische Nationalgemüse Kartoffel mithilfe von Vaseline auf einem Bügeleisen brät, um die Eigenheiten einer ukrainischen Hochzeit oder gewisse Probleme eines DDR-Gaststudenten mit der überschwänglichen georgischen Gastfreundschaft: Man kommt kaum aus dem Lachen heraus, und dieses Lachen entspringt nicht einem Gefühl der Überlegenheit, sondern der Sympathie, die Kaminer zu erzeugen vermag.
Auf witzigere Weise kann man sich nicht über das seltsame Gebilde Sowjetunion informieren!
Die Rezepte sind gut ausgewählt und problemlos nachzukochen, nur gelegentlich tauchen etwas schwierige zu beschaffende Zutaten auf, die zu organisieren sich aber lohnt. Also hat das Buch auch als Kochbuch seinen Wert. Allerdings fehlt ein Rezeptregister.
Ich kann das Buch bestens empfehlen, und zwar nicht nur für Russlandfans und "Ostalgiker"!
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ja so sind sie wirklich... 15. Mai 2006
Von Niclas Grabowski TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
...unsere lieben russischen Mitbürger in Berlin. Ich konnte es ja kaum glauben, als ich zum ersten Mal Kaminers unterhaltsame Stories gelesen habe. Dieses völlig liebenswertes Chaos. Und schon habe ich auch eine Russin geheiratet, und was soll ich sagen, jetzt habe ich das alles jeden Tag zu Hause, insbesondere wenn meine Schwiegermutter zu Gast ist.

Als angeheirateter Russisch-Berliner erkennt man dann auch sofort die kleinen Verweise wie das mittlerweile geschlossene oder besser umgezogene Restaurant Astoria, oder auch die von anderen angeheirateten Deutsch-Russen betriebenen Restaurants. Insofern liest sich das alles toll. Es ist nicht nur lustig und unterhaltsam, sondern auch sehr wahr.

Etwas warnen muss ich allerdings vor der im Buch beschriebenen Küche. Ich hoffe, meine Schwiegermutter liest das jetzt nicht, aber so richtig klasse schmeckt die russische (oder besser sowjetische) Küche nur dann, wenn man mit dem Geschmack die verlorene oder zumindest ferne Heimat verbindet. Dann kann das Essen auch ohne Gewürze, mit viel Teig und Zucker und manchmal auch Schmand ein euphorisches Gefühl auslösen. Ich persönlich liebe aber immerhin den Borschtsch, der löst bei mir inzwischen auch schon Heimatgefühle aus (Danke, Schwiegermammi).

Zumindest für mich sind die im Buch enthaltenen Rezepte daher nicht immer eine Aufforderung zum Nachkochen. Aber irgendwie gehört das auch zu Wahrheit über meine (Fast-) Landsleute. So kocht halt meine Schwiegermutter. Meine Frau kocht übrigens nicht. Und ich koche dann doch lieber westeuropäisch oder "pazifisch", oder wenigstens mit anderen Kräutern außer der hier oft verwendeten Petersilie.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lektüre für robuste Mägen 21. März 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Mit „Küche totalitär“ stellt Wladimir Kaminer einmal mehr unter Beweis, dass sein Humor sehr vielschichtig ist. Aber nicht nur sein Humor, sondern auch die Essgewohnheiten, die in seiner alten Heimat herrschen.
Gemeinsam mit seiner Frau Olga, begleitet Kaminer den Leser auf einer Reise durch die ehemalige Sowjetunion. Unterwegs gibt es viel zu lernen über Land und Leute – aber eben auch über die dortige Küche.
Die Rezepte, die von den Kaminers vorgestellt werden, sind ebenso abwechslungsreich wie herzhaft, süß und hochprozentig. Von scharfen Suppen bis zum kalorienreichen Dessert ist alles dabei, was der kulinarischen Sammlung eines Kochfans gerade noch gefehlt hat.
Aber „Küche totalitär“ ist nicht einfach nur ein Kochbuch. Was wäre Wladimir Kaminer, wenn er nicht auch über geschichtliche Hintergründe und Entwicklungen der politischen Gegebenheiten philosophieren würde. So erfährt der Leser einerseits, was und wie zum Beispiel in Sibirien und Usbekistan gegessen wird, aber auch, welche typischen Eigenschaften den Menschen dort ausmachen.
Auch in gemeinsamer Arbeit überzeugen Wladimir und Olga Kaminer. Dies ist ein Kochbuch der besonderen Art – geeignet für robuste Mägen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurze Einführung in die "sowjetische Küche" ... 15. Januar 2008
Format:Taschenbuch
... könnte das Buch auch heißen.

Selten habe ich ein so amüsantes (Koch)Buch gelesen.

Die Geschichten sind kurzweilig und glaubwürdig - immerhin habe ich gleiches allzuoft erlebt, und zwar vor Ort!
Insofern ist das Buch auch eher als Zustands- und Befindlichkeits-Beschreibung zu verstehen - und nicht als Rezeptsammlung.

Die Rezepte sind auf das wesentliche reduziert (so, wie eben der 'normale Russe' kocht - Sterne-Restaurant-Rezepte sind ein anderes Thema) und laden auch zum Nachkochen und Experimentieren ein. Die oftmals verwendeten salzigen Gurken, rote Bete und Walnüsse sind durchaus ein Merkmal der russisch-ukrainischen Küche - natürlich weder hauptsächlich noch ausschließlich.
Beschäftigt man sich mit der russischen Küche genauer, findet man hier auf alle Fälle gute Anregungen - und interessante Hintergrundgeschichten ...

Ich habe mir - 'Genosse' Kaminer ist mir schon ganz gut bekannt - einiges von dem Buch versprochen.
Es wurde gehalten ...
... uva. mit der Erklärung, warum z.B. Kaviar mitnichten ein Luxussymbol für die Russen ist.

Wem solcherart Lektüre gefällt, sei auch "Geheimnisse der russischen Küche" von Markus Wolf (Eulenspiegel 2007, ISBN-10: 3359016629) empfohlen!
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4.0 von 5 Sternen "Sozialistische" Rezepte
Was versteht man überhaupt unter „russischer Küche“?
Wer die Landkarte Russlands und der Sowjetunion vor Augen hat, mit ihren unendlich weiten Gebieten in Europa und... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von solveig veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ein typischer Kaminer
Ein typischer Kaminer halt! Wie alles seine Bücher lustig geschrieben. Liest sich einfach nur gut, Wir können es auf jeden Fall weiterempfehlen
Vor 8 Monaten von U., Tina veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen empfehlenswert
wenn sie was über russische seele erfahren wollen, und dazu noch ein paar leckere autentische rezepte beckommen, das alles mit viel humor, dann ist das buch genau richtig... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Käufer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Küche totalitär
Dieses Buch ist ausgezeichnet und empfehlenswert!!

Die 14 Wörter können Sie sich selber ausdenken!

Ende Ende Ende Ende Ende Ende
Vor 14 Monaten von omma inge veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Küche totalitär: Das Kochbuch des Sozialismus von Wladimir...
Ein geniales Buch für Sozialismus Kenner und auch für Wessis um kennen zu lernen. Leider, Litauen und litauische Küche worden nicht erwähnt . Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Kochbuch? Kulturgeschichte? Sonstiges?
Tja… die Rezepte muß ich mal noch ausprobieren.
Bei den zwischendrin eingeschobenen Textstücken fragt man sich schon ein bißchen, ob hier Kaminers Vorurteile... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Minnhera veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kaminer
Bücher von Kaminer sind immer was zum schmunzeln.
Leichte, aber sehr unterhaltsame Lektüre. Macht Spaß zu lesen und auf mehr.
Vor 20 Monaten von ROLAND veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Land und Leute kennenlernen
Wladimir Kaminer schildert amüsant und beeindruckend die russische Seele, und die "Russische Küche".Er bringt uns witzig und geistreich dieses große ehem. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. März 2011 von spatz
4.0 von 5 Sternen Nette Unterhaltung der Eheleute Kaminer :o)
Dass ich aus diesem Buch jemals ein Rezept nachkochen werde, ist eher unwahrscheinlich aber eigentlich geht es hier ja auch mehr um "Land & Leute" :o) Gewürzt mit dem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2009 von bimmelbommel01
4.0 von 5 Sternen Bewährtes routiniert intoniert
In Wladimir Kaminers "Küche Totalitär" geht es weniger um kulinarische Weltanschauung als um kulturelle Eigenarten ehemals sowjetischer Stämme, die nun mal... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Januar 2009 von Wirtshausberater
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