Bei dem Buch geht es um das Lernen von Gesten und erkennen von Signalen. Doch so funktioniert Kommunikation nicht. Es ist nicht sinnvoll, den Gesprächsinhalt, das Gesprächsszenario, den Text und die Körpersprache von einander zu trennen.
Das Ergebnis solcher Arbeit ist dann eine Liste an Gesten und eine - oft sehr subjektive - Erklärung, wie diese Geste nun verstanden werden kann. Klar, es gibt in den Extrempunkten ziemlich eindeutige Aussagen. Wenn jemand die Nase rümpft, das Gesicht von Ekel verzogen ist und sich zurückzieht, dann ist das keine positive Körpersprache. Nur, wenn das passiert ist ohnedies schon viel verloren. Es geht nicht um die Extrempunkte, es geht um subtiles Verstehen.
Die Leser dieses Buchs werden aber weniger den anderen verstehen und werden auch weniger darauf aufmerksam gemacht, wie sie besser zuhören sondern eher darauf gelenkt, in welches Muster der andere jetzt passt. Das bringt wenig. Außer den Autoren.