Verrückter gehts kaum noch! In diesem Buch zertrümmert der amerikanische Patriot Elektronik aus Japan, aus dem Hospital werden Patienten entfernt, die nicht mehr bezahlen können, die Native Americans haben den Fehler gemacht, keine zuverlässige Grenzkontrolle aufzubauen, und jeder ist für sich selbst verantwortlich. Aus unzähligen Momentaufnahmen, Szenen, Erlebnissen baut der Autor ein Mosaik der USA und bekommt sie, von Ancorage bis San Diego, tatsächlich in den Griff. Wenn es in fündzig Jahren überhaupt noch Bücher gibt, dürften sie so aussehen: fetzig, grell, und intelligent. Von ruhigem, kontinuierlichen, analogen Erzählen keine Spur! Körners "Explorer" rast durch die USA wie eine WIldsau durchs Maisfeld, und am Ende weiß der ziemlich erschöpfte Leser mehr über die "Heimat der Tapferen" als die meisten seiner Bewohner. Allerdings: ordentliche Stduienräte dürften angesichts dieser informierten Respektlosigkeit die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Mit hat es unheimlichen Spaß gemacht.