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Königstorkinder: Roman [Gebundene Ausgabe]

Alexander Osang
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

8. September 2010
Andreas Hermann, Anfang 40, hat die erste Hälfte seines Lebens im Osten Deutschlands verbracht. Nach der Wende beruflich vielfach gescheitert, lebt er in einer winzigen Wohnung in Berlin, Prenzlauer Berg, und arbeitet als Ein-Euro-Jobber an einem Kulturprogramm zum 20. Jahrestag des Mauerfalls. Ausgerechnet mit einer Gruppe arbeitsloser Intellektueller soll er die Ereignisse des Jahres 1989 nachspielen.
Andreas Hermanns Beschäftigungsagentur grenzt an eine Siedlung weißer Townhäuser, die am Königstor für wohlhabende Bewohner errichtet wurde. Dort lebt Ulrike Beerenstein, die als Designerin in einem der vielen neuen Ladenbüros der Stadt arbeitet. Jeden Morgen beobachtet sie Andreas Hermann von ihrem Fenster aus. Als ihr Mann zu einer Dienstreise aufbricht, beginnen sie eine Affäre: Andreas Hermann betritt das weiße Townhouse wie eine neue Welt.
Alexander Osangs Roman ist ein Buch über die guten Vorsätze, die Enttäuschungen, die Missverständnisse und das Glück in der wiedervereinigten Stadt. Ein Liebesroman.

Hinweise und Aktionen

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Königstorkinder: Roman + Wo warst Du?: Ein Septembertag in New York + Lennon ist tot: Roman
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: S. Fischer Verlag; Auflage: 3 (8. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100576136
  • ISBN-13: 978-3100576132
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 309.114 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Alexander Osang, geboren 1962 in Berlin, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete nach der Wende als Chefreporter der Berliner Zeitung. Für seine Reportagen erhielt er mehrfach den Egon-Erwin-Kisch-Preis und den Theodor-Wolff-Preis. Nach sieben Jahren als Reporter für den Spiegel in New York lebt er heute wieder in Berlin. Alexander Osangs erster Roman ›die nachrichten‹ wurde verfilmt und mit zahlreichen Preisen, darunter dem Grimme-Preis, ausgezeichnet. Im S. Fischer Verlag und Fischer Taschenbuch Verlag liegen darüber hinaus vor die Romane »Lennon ist tot« und »Königstorkinder« sowie die Glossensammlung »Berlin – New York«.

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus der Bahn geworfen 5. Oktober 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Pünktlich zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands legt Alexander Osang in seinem Liebesroman der anderen Art eine Nachlese und zugleich einen Ausblick des Ankommens in dieser wiedervereinigten, deutschen Welt vor. Wobei das Thema Vereinigung und die Suche nach einer tragfähigen Basis für eine solche auf mehreren Ebenen sich durch das Buch zieht. Auch die Liebesgeschichte, die sich im Buch entfaltet, wird ein Bild für den Wunsch nach Vereinigung und die großen Schwierigkeiten, die das mit sich bringen kann.

Sein Protagonist, Andreas Herrmann, 40 Jahre alt, versucht seit 1989 umtriebig, Anfangs mit hohem Elan, vielen Erwartungen, noch mehr enttäuschten Hoffnungen und weiterhin auf der Suche, seinen Platz in dieser neuen Welt zu finden und zu sichern. Doch in 20 Jahren bisher erfolglos und auch die nahe Zukunft sieht ihm wenig rosig entgegen. Seine regelmäßige Anlaufadresse ist eine Ostberliner Beschäftigungsagentur, die sinnigerweise in direkter Nachbarschaft zum "Königstor" liegt, ein speziell für ein wohlhabenderes Klientel errichtetes Wohngebiet.

Was zunächst wie eine zynische Randnotiz der Arbeitslosengeschichte wirkt, bei jedem Besuch der Agentur auf jene zu schauen, die es geschafft haben, entwickelt sich im Lauf der Geschichte zu einem ganz speziellen Glücksfall für Andreas Herrmann, zugleich dann aber auch wieder nicht. Denn Andreas fällt auf. Der erfolgreichen Ulrike Beerenstein, die mit ihrem ebenso erfolgreichen Mann eines der Häuser am Königstor bewohnt. Fast täglich beobachtet sie Andreas Herrmann im Vorbeigehen und eines Tages übernimmt sie die Initiative des Kennenlernens.
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5.0 von 5 Sternen Klug, sensibel, überraschend! 2. Januar 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Habe dieses Buch verschlungen. Charaktere sind liebevoll, mit feiner Ironie skizziert.
Kenne keine bessere Literatur zum Thema Ost /West, mit hervorragender Beobachtung der bleibenen feinen Unterschiede.
"Authentisch", weil von Osang...
Traurig, schön und nicht vorhersehbar - absolut empfehlenswert!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Nicht einmal die konstruierte Liebesgeschichte ist interessant.
Es sind zu viele Figuren, die alle flach gezeichnet sind, oberflächlich.
Sie bleiben nicht im Gedächtnis hängen. Seitenweise Partygeschwätz,blah blah.
Kann man nicht lesen. Falls Satire, dann mißlungen. VIPA die Ostbrause, nein wie ist das blöd.
Nicht einmal das gefundene Tagebuch des Professors ist gut, denn ich glaube selbst in
Tagebüchern schreiben Professoren intelligenter bzw. intelektueller.
Hätte Herr Osang seinen Protogonisten gleich auf den Mars geschossen, wo dieser ja unbedingt hinwollte, wäre uns allen sehr viel erspart geblieben.
BRD Kritik Viele Talente finden nur Projekte in denen sie sich schlecht bezahlt herumlangweilen und Theater a la anno dazumal betreiben mit abgedroschenen Chansons.
Andererseits haben wir dieses Wort Jeder Mensch ist ein Künstler wohl zu ernst genommen, denn es gibt auch viele Unbegabte: So wie Herr Osang als Romanautor.
Mag er wohl ein guter Feuilliton-Schreiber sein. Meine Haltung zum Feuilleton, es gehört nur in die Zeitung. S. a. Hermann Hesses Meinung dazu (Einleitung Glasperlenspiel).
Ich denke mal die 5 Sterne sind gesponsert, das sieht man schon an den Endlostexten.
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4 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klischees 13. November 2010
Von HF
Format:Gebundene Ausgabe
Herr Osang greift sich zwei typische Bewohner Berlins heraus und konstruiert eine nicht nachvollziehbare Verbindung. Der männliche 40 jährige Ostverlierer und die gelangweilte reiche Westfrau. Was sie voneinander wollen, bleibt unklar. Man stelle sich einmal die umgekehrte Variante vor. Solche Wesen würden sich niemals begegnen. Schade das wieder nur die typischen Ostalgien bedient werden: Die DDR bestand nur aus Stasiisten und Unfähigen. Herr Osang, sie irren sich. HF
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5 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der andere Roman zum 20-jährigen Jubiläum 20. September 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Bücher mit offenem Ende sind gut. Dieses Ende ist besser, obwohl auch verstörend. Wenn ich in Zukunft abends durch die Straßen am Prenzlauer Berg gehe, und in einem Laden / Büro noch Licht und Menschen sehe, werde ich das mit anderen Augen sehen.
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1 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Comeback des Ossi-Mannes 1. Februar 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Der Autor sagte sich, 20 Jahre nach der Wende, das passt, da schreibe ich jetzt auch mal eine Nachwendegeschichte, schließlich ist ja zwischenzeitlich das weite Feld des deutsch-deutschen Zusammenwachsens schön aufbereitet.

Zwar gibt es ja schon viele solcher Bücher. Zu denken sei an den Schweizer Bauern und Neu-Brandenburger Dieter Moor mit seinem Werk "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht" oder an den Engländer Roger Boyes mit seinem Buch "Ossi forever!: Ein Roman aus der brandenburgischen Provinz". Betrachtungen über die Ostdeutschen gibt es also wahrlich zuhauf. Obwohl sich keiner bislang traute, die politisch sicherlich unkorrekte Frage zu stellen, ob die Bewohner der neuen Bundesländer, diese ostdeutsche Krebsgeschwüre an der westdeutschen Gesellschaft, nun menschenähnlich oder einfach nur Abfall sind. Der Autor nahm sich vielmehr das derzeitig in den Feuilletons der Zeitungen anzutreffende Thema der angeblichen Renaissance des Ostmannes als Motiv und schrieb eine skurrile Liebesgeschichte zwischen einem Ein-Euro-Jobber, der die erste Hälfte seines Lebens in Ostdeutschlands verbracht hat, und nun, zwanzig Jahre nach der Wende eine Frau aus dem Westen abbekommt.

Irgendwann haben jetzt angeblich nach diversen Artikel in den Zeitungsfeuilletons die gesamtdeutschen Weibchen ganz allgemein bemerkt, dass der Westmann es doch nicht wäre und der Ostmann authentischer, kumpelhafter und insgesamt frauenfreundlicher sei. Dies greift der Autor auf und bringt die Geschichte von der Suche der Westfrau Ulrike nach der männlichen Authentizität des ostdeutschen Mannes. Diese Westfrau öffnet dem Ostmann Andreas die Türen zu ihrem Penthouse für ein Liebeswochenende.
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