Nach dem Herointod seiner Mutter zieht Josh bei seiner Großmutter und ihren kriminellen Söhnen ein. Als die Konflikte mit der Polizei einen dramatischen Höhepunkt erreichen rückt Josh in den Mittelpunkt der Ermittlungen und muss zwischen "Gut und Böse" wählen ...
Dieser Thriller zeichnet sich u.a. durch hervorragende schauspielerische Leistungen aus, vom lethargischen Josh bis hin zu seinem irren Onkel Pope - die gesamte Familie scheint ein Ebenbild aller erdenklichen Psychosen zu sein.
Die krassen Gewaltdarstellungen in Kombination mit intensiven Slowmotion-Szenen erzeugen eine durchdringende Atmosphäre, die Josh jede Sekunde zum Verhängnis werden könnte. Josh zu zerstören, das ist auch das Ziel seines Onkels Pope und seiner Großmutter, die nach ungefähr der Hälfte des Films ihr wahres Gesicht durchblicken lässt. Auf einmal wird aus der lieben und fürsorglichen Großmutter sein gefährlichster Gegenspieler.
Besonders bemerkenswert ist die ruhige/langsame Art der Inszenierung, die leise Steigerung bis hin zum Höhepunkt, die dennoch nichts an Spannung einbüßen lässt - filmisch stimmt hier einfach alles: von der hervorragenden Schauspielerführung, über die eindringliche Kamera- und Schnitttechnik bis hin zur fantastischen Filmmusik.