Teil 1 Der Falke des Lichts
wir befinden uns im 5.Jahrh. und begegnen den 11 jähr.Gawain. Es scheint er taugt nicht viel als zukünftiger Krieger und steht im Schatten seines älteren Bruders Agravain. Aus trotz wendet er sich seiner Mutter zu und wird von ihr in die Grundlagen der Magie eingeführt. Bald merkt er, das auch sein jüngerer Bruder Medraut in den Bann der Mutter geraten ist. Eines Tages erkennt Gawain, welch dunkle Machenschafften seine Mutter verfolgt und das sie ihn nur benutzt. Daraufhin flieht er von den Orkneys. Im laufe der Geschichte erleben wir, wie er zum Mann und Helden heranwächst, um am Ende in die Rittergemeinschaft von König Artus aufgenommen zu werden, in der auch sein Bruder Agravain schon ist.
Stellenweise fand ich das Buch etwas langatmig. Z.B. am Anfang, wenn die Autorin seitenweise über die Könige und deren Vorgänger schreibt. Oder den Teil, als Gawain in der Anderwelt ist, fand ich persönlich nicht so spannend.(anderen gefällt's vielleicht)
**** vier Sterne für Teil 1
Teil 2 Das Königreich des Sommers
wir begegnen Gawain, er ist jetzt Mitte 20 und ein berühmter Ritter. Er ist auf der Suche nach einer Frau, die er vor Jahren (er war 18) geliebt und sehr verletzt hat. Diese Geschichte wird im Rückblick erzählt.
Die Geschichte im 2.Teil der Artus Trilogie wird aus der Sicht von Rhys erzählt. Er trifft Gawain und schließt sich diesem als "Knappe" an.
Die fam.Ereignisse um seine Mutter (Morgain die Zauberin) und seinem jüngeren Bruder Medraut spitzen sich zu. Medraut von seiner Mutter zum Hass gegen Artus angestiftet, arbeitet daran die Pläne seiner Mutter zur Zerstörung von Artus' Reich umzusetzen, so dass er dabei sogar die Liebe zu seinem Halbbruder Gawain verrät.
Auch der 2.Teil ist spannend und es geht viel um die Ritter von und mit Artus.
**** vier Sterne für Teil 2
Teil 3 Die Krone von Camelot
wir sind wieder ein paar Jahre weiter und Gawain ist jetzt 30.
Diesmal wird die Geschichte weitererzählt von Gwynhywaf der jungen Frau Artus.
Ich finde auf keinen Fall, das die Erzählung hier weinerlich dargestellt wird.
Den 3.Teil finde ich am besten. Die Dramatik nimmt zu und das liegt nicht an der heiml.Liebesbeziehung zwischen Gwynhywaf und Lancelot(der hier Bedwyr heißt). Medraut stiftet Unfrieden und Intrigen unter Artus Rittern. Es kommt sozusagen zur Entschlacht zwischen Artus und Medraut. Dabei sterben Ritter und Helden die einem in den 3 Teilen ans Herz gewachsen sind. Gawain trifft ein schwerer Schicksalsschlag, welchen er nur mit blinden Hass zu verarbeiten scheint. Wodurch ebenfalls dramatische Ereignisse ihren Lauf nehmen.
Die Ereignisse und die Spannungssteigerung sind zu vergleichen mit dem Epos des Nibelungenlieds oder des dritten Teiles der Waringham Trilogie von R.Gable
****** sechs Sterne für Teil 3
Fazit: Die Trilogie ist absolut lesenswert, wenn man spannende Geschichten mit Rittern,Helden,Schlachten und Dramatik mag.