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Königreich der Himmel - Limited Cinedition [Blu-ray] [Director's Cut]

Liam Neeson , David Thewlis , Ridley Scott    Freigegeben ab 16 Jahren   Blu-ray
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (392 Kundenrezensionen)

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Rezensionen

Kurzbeschreibung

Balian, ein einfacher französischer Schmied, verliert seine Frau und sein Zuhause. Er begibt sich auf die Reise ins Heilige Land, wo er nicht nur seinen eigenen Frieden finden, sondern auch in den Fußstapfen seines Vaters dessen Lebenswerk - die Verständigung zwischen den Religionen während der Kreuzzüge - weiterführen will.
Als Fremder in einem fremden Land tritt er neben dem königstreuen Ritter Tiberias für Gerechtigkeit ein, findet in der Prinzessin Sybilla eine neue große Liebe und kämpft schließlich selbst als Ritter eine entscheidende Schlacht um Jerusalem.
Um sein Volk zu retten und die Idee des friedlichen Miteinanders der Religionen aufrechtzuerhalten, entscheidet sich Balian zu einem gewagten Schritt...

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Es ist unwahrscheinlich, dass Ridley Scotts schön anzusehender Film nicht für die nächsten Jahre einen Meilenstein für Ritterfilme darstellen wird. Königreich der Himmel ist mehr als nur die Summe seiner Einzelteile und zeigt eine kraftvolle und fesselnde Geschichte, die sich um Balian (Orlando Bloom), einen einsamen französischen Schmied dreht, der fest stellt, dass er eigentlich ein adeliger Erbe ist und den Platz seines Vaters (Liam Neeson) im Zentrum des Universums um das Jahr 1184 herum einnehmen soll: Jerusalem.

Große Schlachten und politische Intrigen sind hier der Schlüssel, und Scott sowie der Drehbuch-Neuling William Monahan bauen eine herausragende Geschichte um den Jahrhunderte langen Konflikt herum. Zwei fortschrittlich denkende Könige – Baldwin (Edward Norton in einer nicht in den Titeln benannten, aber dennoch wichtigen Rolle) und Saladin (Ghassan Massoud) - halten einen unsicheren Waffenstillstand zwischen Christen (die die Stadt besetzt halten) und Moslems, während andere Parteien nach Blut dürsten. Auf beiden Seiten gibt es Gute und Böse, wobei die Tempelritter die meiste Schuld auf sich nehmen müssen. Balian will sein Innerstes erforschen, indem er Baldwin und die Bevölkerung beschützt.

Der Look des Films ist – wie beinahe alles von Scott – beeindruckend: die durch Computereffekte aufgemotzten Schlachtszenen erinnern an Herr der Ringe und schaffen mit Hilfe von Kameramann John Mathieson Postkartenmotive der verschneiten französischen Wälder und der weiten Wüste (hierfür wurde in Marokko und Spanien gedreht). Hervorragende Nebendarsteller, darunter Jeremy Irons, Brendan Gleeson und David Thewlis, tragen auch dazu bei, dass der Film im Kopf und im Herzen funktioniert. Viele Kritiker schrieben, dass Bloom als Hauptdarsteller nicht die Tiefe von Russell Crowe besäße (wer tut das schon?), aber nicht der Schauspieler schadet dem Film und seiner Kraft, sondern die schlecht entwickelte Rolle. Balian hat nicht viel mehr zu tun als düster zu schauen und hin und wieder eine große Rede zu halten – all das zusammen mit seinen erstaunlichen Fähigkeiten in Sachen Kriegführung und seine undeutliche moralische Ausrichtung (deren einziger Sinn darin zu bestehen scheint, im Film für eine Liebesszene zu sorgen). Übrigens: alle Hauptfiguren außer die von Neeson beruhen auf Fakten, aber bei vielen wurde etwas hinzu gedichtet. --Doug Thomas

Movieman.de

Königreich der Himmel ist einer der seltenen Filme, in denen meisterhaft Geschichte und Story miteinander verwoben werden, ohne das es kitschig oder einer der beiden Vehikel für einen Actionsalat wird. Die ganze Zeit über bleibt der Film in seinem Umfeld historisch korrekt, während die Geschichte von Balian frei erfundenes Heldenepos mit reinem Herzen ist, wie schon Scotts Vorgänger "Gladiator". Trotz seiner beachtlichen Laufzeit ist der Film nie in einer Position, das einem die Blase drückt. Nein, man verkneift sich sich den Gang auf den Ort, um ja zu sehen, wie es wohl weitergeht. Technisch ist der Film eine Sensation. Absolute Referenzklasse mit offenen Ähnlichkeiten zu Herr der Ringe. Insbesondere die Schlacht um Jerusalem hat große Parallelen zu der Schlacht um Minas Tirith (HdR). Orlando Bloom zeigt sich von einer so glaubwürdigen Seite, wie man es sonst nur von Altrecken wie Jeremy Irons erwarten darf. Directors Cut: Ich bin sehr zufrieden mit der Langfassung. Ebenso, wie schon bei Herr der Ringe, ergibt der Directors Cut ein insgesamt runderes, vollständigeres Bild. Vor allem erfährt man weit mehr über Balian, seinen Werdegang und versteht nun viel besser seine Beweggründe, "reinen Herzens" zu handeln und die Ehe mit Sibylla abzulehnen. Auch wenn dies zunächst Unglück für Jerusalem bedeutet. Fazit: Hier stimmt Alles: Absolutes Kinoerlebnis

Moviemans Kommentar zur DVD: Wenn alle DVDs so gut wären, wie diese hier...

Bild: Der Bildeindruck ist uneingeschränkt Perfekt. Selten gingen die Farben eine so perfekte Symbiose aus Natürlichkeit und Neutralität ein. Selbst in der finsteren Nacht neigt der weiße Reiter nicht zu Verzerrungen oder Nachziehern. Auch einzelne Sterne werden von der tiefschwarzen Nacht nicht verschluckt, sondern bleiben formtreu einzeln schimmernd am Firmament erkennbar. Auch schärfeseitig leistet sich die Produktion keine Ausrutscher und wird eigentlich nur noch von den computer generierten Filmen übertroffen. Einzige ansatzweise Kritik gibt es in einigen großflächigen Wüstenszenen mit ein paar harmlosen Grieselschleiern im Himmel.

Ton: Akustisch offenbart sich das Königreich schon für alle irdischen Käufer dieser Doppel-DVD. Denn schon der Score wird mit einer derart feinen Staffelung von den 6 Kanälen über dem Zuhörer ausgebreitet, das einem schon mal der Mund offen stehen bleibt. Bei 01.40.50 offenbart sich das gesamte Spektrum des heutigen Digitaltons mit feinster musikalischer Auflösung im Kino. Aber auch der Filmton selbst kommt mit mächtigen Hufschlägen (02.06.10) an die verwöhnten Trommelfelle und macht dabei keinerlei Unterschied, ob die Pferde von vorn, hinten oder quer durch den Raum trampeln. Die ewig dauernde Schlacht um Jerusalem bietet fundamentale Dynamik, die die Angeln der Subwoofer sprengen können, wenn man die Lautstärke übertreibt. Aber auch feine Geräusche, wie kreisende Geier über dem Schlachtfeld werden akustisch korrekt in Ort und Volumen wiedergegeben. Eine wirklich beeindruckende Vorführung, wie sie nur wenige Male im Jahr zu Ohren kommen.

Extras: Die beiden Making of-TV-Specials von zusammen gut 90 Minuten Länge gehen recht tief auf die vielen vielen Detailsfragen einer solch ausgewachsenen Produktion mit einem detailversessenen Regisseur, verbunden mit einer überdurchschnittlich langen Drehdauer, ein. Die Mutter aller Extras ist aber das Produktionsnetzwerk, in dem man auf der X-Achse zwischen Pre-/Production-/Postproduction und auf der Y-Achse zwischen Regie, Crew und Cast jeden zu jedem Produktionsschritt direkt anwählen kann. Ein Play-All-Button fehlt auch nicht und so werden satte 83 Minuten erstklassiges Hintergrundmaterial zu allen Produktionsschritten geboten. Das sollte Schule machen. Auch ein Textkommentar mit einer gigantischen Menge historischer Informationen zu den echten Orten und Personen fehlt nicht. Einzig ein Ridley Scott-Kommentar hätte hier noch gefehlt, um die Punktzahl voll zu machen. Das Menüdesign und Bedienkomfort geben keine Rätsel auf und stimmen prächtig auf den Film ein. --movieman.de

VideoMarkt

Als der junge Schmied Balian einen Priester nach dessen Frauenmord tötet, begibt er sich zur Sühne als Kreuzritter auf den Spuren seines Vaters Godfrey von Ibelin ins Heilige Land. Dort hat der weise, todkranke Pazifist Baldwin das Sagen. Doch die Gegner lauern schon. Der Moslem-hassende Templer Guy de Lusignan und sein Kettenhund Reynald sind auf persönlichen Gewinn aus, nicht auf den Friedenserhalt. Die Lage spitzt sich zu, als Balian sich in Baldwins Schwester Sibylla verliebt, die eigentlich Guy versprochen ist.

Video.de

Ridley Scott begeistert vier Jahre nach "Gladiator" wieder mit einem opulenten, minutiös recherchierten Historienepos. In der Hauptrolle schwingt Orlando Bloom nach "Troja" erneut optisch ansehnlich das Schwert, während in den Nebenrollen zahlreiche Hochkaräter wie Jeremy Irons ("Being Julia") und Liam Neeson ("Batman Begins") für Qualität sorgen. Der um rund 40 Minuten längere Director's Cut stopft die bisherigen Handlungslücken und kommt vor allem der Hintergrundgeschichte der Hauptfigur zugute.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Ridley Scotts bildgewaltiges Epos um Kreuzritter, Sarazenen und ihren Kampf um Jerusalem.

Synopsis

Balian, ein einfacher französischer Schmied, verliert seine Frau und sein Zuhause. Er begibt sich auf die Reise ins Heilige Land, wo er nicht nur seinen eigenen Frieden finden, sondern auch in den Fußstapfen seines Vaters dessen Lebenswerk - die Verständigung zwischen den Religionen während der Kreuzzüge - weiterführen will.
Als Fremder in einem fremden Land tritt er neben dem königstreuen Ritter Tiberias für Gerechtigkeit ein, findet in der Prinzessin Sybilla eine neue große Liebe und kämpft schließlich selbst als Ritter eine entscheidende Schlacht um Jerusalem.
Um sein Volk zu retten und die Idee des friedlichen Miteinanders der Religionen aufrechtzuerhalten, entscheidet sich Balian zu einem gewagten Schritt...
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