Die "Königin des Südens" beschreibt die Lebensgeschichte von Teresa Mendoza, einer jungen Frau aus Mexiko, die zunächst in den Sog ihrer gewaltttätigen und von Drogenbaronen regierten Heimatstadt gerät, dann nach Spanien emigrieren muss, und dort zur Chefin eines Drogenkartells aufsteigt.
Erzählt wird ihr Leben in Rückblenden, da in der Rahmenhandlung ein Autor ein Buch über Teresa schreiben will, und aus diesem Grund Recherchen über ihre Biographie anstellt.
Die hochspannende Thrillerhandlung stellt weniger die Frage nach der Moral, sondern zeichnet akribisch und nachvollziehbar den Aufstieg und Fall Teresas nach. Sprachlich gekonnt zieht der Autor den Leser in den Bann der "Königin", und schafft es so, eine eigentlich antagonistische Figur sympathisch werden zu lassen.
Empfehlenswert.