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Königin Christine [VHS]

Greta Garbo , John Gilbert , Rouben Mamoulian    Freigegeben ab 12 Jahren   Videokassette
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,59
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Produktinformation

  • Darsteller: Greta Garbo, John Gilbert, Ian Keith
  • Regisseur(e): Rouben Mamoulian
  • Format: PAL
  • Sprache: Englisch, Spanisch
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video
  • Erscheinungstermin: 14. März 2002
  • Spieldauer: 93 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004ROSZ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 131 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Schweden im 17.Jahrhundert. Königin Christine ist nicht bereit, wie ihre Vorgängerin, einer Vernunftheirat zuzustimmen. Sie will nur einen Mann heiraten, den sie auch liebt. Sie verkleidet sich als Mann und reist unerkannt durchs Land. In einer einsamen Herberge trifft sie den spanischen Botschafter Don Antonio, in den sie sich verliebt. Zwischen den beiden kommt es zu einer leidenschaftlichen Romanze. Um ihn heiraten zu können, muß Christine allerdings auf den Thron verzichten. Doch für die Liebe ist ihr kein Preis zu hoch..."

VideoMarkt

Christine wird nach dem Tod ihres Vaters bereits als Kind zur Königin Schwedens gekrönt. Als junge Frau weigert sie sich, aus politischen Gründen zu heiraten. Stattdessen reist sie als Mann verkleidet umher. In einer Herberge lernt sie den spanischen Gesandten Antonio kennen und verliebt sich in ihn. Da ihre Ehe mit einem Katholiken für die protestantischen Schweden nicht tragbar wäre, sieht sie sich gezwungen, für die Liebe auf ihre Krone zu verzichten.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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Von Ein Kunde
Format:Videokassette
Der Schatten der Garbo reichte mittlerweile so weit, daß sie das Skript, die Schauspieler und den Regisseur ihrer neuesten Produktion bestimmen durfte: Königin Christine erklomm den schwedischen Thron im Alter von 6 Jahren als ihr Vater Gustaf Adolf starb. Sie genießt große Verehrung bei der Bevölkerung, die allerdings reserviert auf ihre Liebe zu einem spanischen Gesandten reagiert. In der Rolle von John Gilbert, durch dessen Einfluß die Karriere der damals in USA unbekannten Garbo 6 Jahre zuvor einen Aufschwung bekam. Da sie ihn nicht heiraten darf verzichtet sie im Alter von 28 Jahren auf den Thron.

In der Realität war Christine tatsächlich der letzte weibliche Regent des schwedischen Thrones bis Königin Sylvia in unseren Tagen. Obwohl der Film vom Zusammenspiel (das letzte Mal) von Greta und John Gilbert lebt, wurde der Film ein Klassiker in Kreisen homoerotischer Kultur. Vielleicht wegen einer kurzen Szene mit ihrer Dienerin Elizabeth Young, der sie einen Kuß auf den Mund gibt. Der Film war sehr erfolgreich und zeigt diesmal eine quicklebendige und agile Garbo mit enormen Tatendrang und Bewegung. Übrigens lacht sie herzlich mehrere Male in dem Film, also nicht das erste Mal später in "Ninotschka".

Man nimmt unbewußt teil an dem Schicksal der Königin/der Garbo die trotz mancher Arroganz nahe und menschlich wirkt. Die Nichterfüllung ihrer Liebe macht betroffen und sie zu einem seelenverwandten Freund und Kumpel, mit dem man seine eigenen Erfahrungen - die in der modernen Zeit durchaus ähnlich sein können teilt.

Man muß die Garbo hier in ihrem Zwiespalt zwischen der Anteilnahme und Liebe zu ihrem schwedischen Volk und ihrer der persönlichenSehnsucht nach Nähe einfach sympatisch finden und gern haben ...

Thomas R.

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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein romantisch-tragischer Klassiker mit Greta Garbo! 29. November 2005
Format:DVD
Unter der Regie von Rouben Mamoulian entstand 1933 einer meiner Lieblingsfilme "Königin Christine" mit einer brilliant aufspielenden Greta Garbo. An ihrer Seite agierte der bezaubernde John Gilbert, der als spanischer Botschafter Don Antonio Charme und Esprit versprüht, die einen auch als Zuschauer überwältigen (Beide waren auch zeitweise privat liiert gewesen).
Der Film basiert auf dem Leben der historischen Persönlichkeit Christine, Tochter von Gustav Adolf II. (fiel im 30-jährigen Krieg), welche am 18.12.1626 in Stockholm geboren wurde und am 19.04.1689 in Rom verstarb. Sie war schwedische Königin von 1632 bis 1654 (bis 1644 unter Regentschaft) und dankte 1654 ab.
Was nach kalten Fakten aussieht, wird dem Zuschauer als menschlich anrührende Geschichte eines starken Charakters präsentiert.
Christine (Greta Garbo), die schon als Kind nach dem Tod ihres Vaters die königlichen Pflichten erfüllen muß, entschließt sich trotz aller Widerstände den Krieg in Europa zu beenden und Friedensverhandlungen aufzunehmen. Auf einem Ausritt lernt sie mehr zufällig den spanischen Botschafter Don Antonio (John Gilbert) kennen und lieben (wunderbare Szenen, denn er hält sie zuerst für einen jungen Herrn). Die höfischen Interessen, die eine Verbindung mit Cousin Karl wünschen und die Intrigen des eifersüchtigen Graf Magnus (Ian Keith) zwingen Christine zu einer lebenswichtigen Entscheidung. Ihr Liebesglück ist allerdings nur von kurzer Dauer ...
Folgender Textauszug bringt das Seelenleben von Christine auf den Punkt und spricht für das ausgezeichnete Drehbuch:
..."Diese Last ist zu schwer für mich. Ich wuchs im Schatten eines großen Mannes auf. Ein Leben lang war ich ein Symbol. Ein Symbol ist unsterblich, beständig, eine Abstraktion. Ein Mensch ist sterblich und wandelbar, mit Sehnsüchten und Impulsen, Hoffnungen und Zweifeln. Ich will kein Symbol mehr sein Kanzler. Ich will ein Mensch sein."...
Ob sich diese Geschichte historisch gesehen genauso zugetragen hat, weiß ich nicht. Doch das macht nichts. Ich liebe sie so wie sie ist. Also genießen Sie diesen romantisch-tragischen Film ruhig im Original (mit Untertiteln), denn Greta ist einfach Spitze.
Der Film liegt für sein Alter in guter DVD-Qualität vor und bietet als Bonusmaterial den Kinotrailer und eine Szenenauswahl an.
Fazit: Unvergesslicher Filmgenuß!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:DVD
Der vorliegende Film aus dem Jahre 1933 erzählt die Geschichte von Königin Christine von Schweden(1626-1683). Allerdings stimmen die historischen Fakten nicht immer, was dem schönen Streifen seinen Reiz keineswegs nimmt. Zu sehen ist keine Dokumentation über die schwedische Königin, sondern ein Spielfim, der Illusionen bedient.
Dennoch ein paar Worte zur realen Christine: Sie ist die Tochter von Gustav Adolf. Als ihr Vater stirbt ist sie sechs Jahre alt. Dank einer gründlichen Erziehung und einer außerordentlichen Auffassungsgabe erwirbt sie eine hohe Bildung; zudem treibt sie Sport, selbst den härtesten. Schon früh zeichnen sich die Charaktereigenschaften der künftigen Königin ab. Sie ist aufbrausend, mißtrauisch, ehrgeizig, ungeduldig und spöttisch. Besonders gutaussehend war sie übrigens nicht. Am 8. Dezember 1644 übernimmt sie die Macht. Sie soll sich kaum um die Regierungsgeschäfte gekümmert und sehr verschwenderisch agiert haben. Aber sie korrespondiert mit allen Gelehrten Europas und holt talentierte Männer nach Schweden, wie etwa Decartes, der dort kurz nach der Ankunft stirbt. In die Regierungszeit von Christine fallen der Vertrag von Bromsebro und der Westfälische Friede. Die Königin lebt wie ein Mann und weigert sich zu heiraten. Sie ruiniert die Staatskasse und verachtet sehr zum Verdruss der Schweden die Reformation, der sie Unfähigkeit zum geistigen Fortschritt vorwirft. Ab 1650 wird sie aufgefordert ihren Nachfolger zu designieren und zwar ihren Vetter Karl Gustav. Indem man ihren Extravaganzen entgegenkommt, gelingt es mittels enormer Vorteile, von ihr 1654 im Schloß von Upsala den Kronverzicht zu erlangen. In Männerkleidung und unter dem Namen Dhona verlässt sie Schweden und tritt in Innsbruck dem Katholizismus bei. In Paris feiert sie später Triumphe und geht 1662 nach Rom , umgibt sich mit Schöngeistern und verstirbt 1683 in dieser Stadt, wo man sie auch bestattet.

Zum Film: Die hinreissend schöne Greta Garbo spielt die Rolle Christines, der man ähnliche Regierungsfähigkeiten zuordnet, wie Elisabeth I diese einst hatte. Sie ist voller Tatkraft und Energie und dient voller Überzeugung ihrem Vaterland. Den schönen Künsten und den Gelehrten ist sie zugetan, genau so wie die reale Christine es einst war , sie liest Moliere und Decartes und führt kluge Dialoge mit den Edlen ihres Landes.
Sie möchte den Krieg beenden und sich am Ausbluten Europas nicht länger beteiligen. Die Männer bei Hofe sind von diesem Entschluss nicht begeistert und sehen in ihrem Wollen eine Pflichtverletzung. Hofintrigen und der ständige Drang Christine entgegen ihrem Wollen zu verheiraten machen die Königin einsam. Sie sehnt sich nach einem anderen Leben. Ihren Cousin , der Kriegsheld Karl Gustav ,soll ihr Gatte werden. Sie schätzt diesen Mann ob seiner Verdienste, möchte ihn aber nicht zum Mann. Stattdessen verliebt sie sich in den spanischen Gesandten Don Antonio, mit dem sie - unmittelbar nach dem Kennenlernen- die Nacht verbringt. Zu diesem Zeitpunkt ahnt er noch nicht, dass er mit der schwedischen Königin das Bett teilt. Die erfundene Liebesgeschichte mit dem gutaussehenden Spanier( John Gilbert ) veranlasst sie auf den Thron zu verzichten und das Land zu verlassen.....

Dieser Schwarz-Weiß-Film sollte bis ans Ende ihrer Tonfilmtage das Bild der Garbo in der Öffentlichkeit bestimmen. Einige Szenen lassen die damals gerade einmal achtundzwanzigjährige Garbo nicht nur älter , sondern auch weiser erscheinen. Ein Beispiel dafür ist die Szene, in der sie dem die Palasttreppe hinaufstürmenden Mob, der sich über ihren spanischen Geliebten empört, entgegentritt und Einhalt gebietet. Sie hält dem Volk einen Vortrag über die Sorgen einer Monarchin und als die Leute mit demütigen Entschuldigungen davonschlurfen, nimmt sie deren kindliches Vertrauen mit spöttisch hochgezogener Augenbraue zur Kenntnis.
Interessant auch, wie man das nicht visualisierte Liebesspiel zwischen Garbo und Don Antonio in der ersten Nacht veranschaulicht. Zärtlich umarmt Christine einen phallusartigen Spinnrocken .

Garbos Gesicht, insbesondere ihre Augen ,drücken unendliche Sehnsucht aus. Ihre Schönheit war nicht von dieser Welt. Bewunderswert!

Ein schöner Film!
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