Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der König tanzt [VHS]
 
Größeres Bild
 

Der König tanzt [VHS]

Benoît Magimel , Boris Terral , Gérard Corbiau    Freigegeben ab 12 Jahren   Videokassette
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Produktinformation

  • Darsteller: Benoît Magimel, Boris Terral, Tchéky Karyo
  • Regisseur(e): Gérard Corbiau
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 9. April 2002
  • Spieldauer: 112 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005UTB4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.587 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nach seinem großen Erfolg Farinelli (1994) schuf der belgische Regisseur Gérard Corbiau im Jahre 2000 erneut einen großartigen Kostümmusikfilm, der zur Zeit des Barocks spielt. Während sich Farinelli mit der italienischen Oper und deren Eigenart, den Kastratensängern, befasste, steht im Mittelpunkt von Der König tanzt die französische Musik der damaligen Zeit sowie deren herausragender Vertreter Jean-Baptiste Lully.

Der Florentiner kam in jungen Jahren nach Frankreich, wo er das unglaubliche Glück hatte, zum Musikhofmeister von Ludwig XIV. ernannt zu werden. Sein großes Talent stellte er von nun an allein in den Dienst des Sonnenkönigs, der Musik und Tanz als Ausdrucksmittel für seinen absolutistischen Machtanspruch instrumentalisierte. Was uns heute lächerlich erscheinen würde -- so tanzte der König gerne als Sonne verkleidet in übertriebenen Posen --, erschien damals als Sinnbild seiner göttlichen Macht. Der König musste seinem Selbstverständnis nach immer der Beste sein, sei es als Feldherr oder als Tänzer. Doch auch der König stieß an die Grenzen seiner Willenskraft: Sein Versuch, immer schwierigere Figuren zu tanzen, endete mit einem Sturz. Von da an tanzte er nicht mehr.

Im Mittelpunkt des Films stehen zwei Männer: König Ludwig XIV. und Jean-Baptiste Lully, sein Musikhofmeister. Corbiau stellt Letzteren als egomanisches Genie mit wilder Mähne und Attitüden à la Beethoven dar. Das entspricht zwar wohl nicht der historischen Realität des Barockzeitalters, doch ist es der Dramaturgie des Films sicher förderlich. Der Film schwelgt denn auch in opulenten Bildern, zeigt seine Protagonisten in leidenschaftlichen, manchmal rauschhaften Gefühlszuständen, die mit der entsprechenden Interpretation von Lullys Musik korrespondieren. Corbiau hat mit Der König tanzt ein fesselndes Porträt der Epoche von Ludwig XIV. aus ungewöhnlicher Perspektive geschaffen, weit weg vom üblichen Kostümfilmdrama. --Elke Wolter

Video Jakob Kurzinhalt

Frankreich im 17.Jahrhundert: Wie wird aus einem schüchternen Infanten von 14 Jahren ein Herrscher über ein Reich, in dem niemals die Sonne untergeht? Der König tanzt erzählt die leidenschaftliche Geschichte Ludwigs XIV und seines Hofkomponisten Jean-Baptiste Lully - der eine ein brillanter Tänzer, der andere ein exzellenter Komponist von Ballettmusik - zwei Männer durch die Musik verbunden. Beide spüren, dass sie durch die Musik, durch den Tanz zu Macht gelangen. Beide brauchen sie - und beide brauchen sich, um an ihr Ziel zu kommen.

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

 

Kundenrezensionen

15 Rezensionen
5 Sterne:
 (8)
4 Sterne:
 (3)
3 Sterne:
 (4)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
4.3 von 5 Sternen (15 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Pracht-optisch und musikalisch-, 15. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Der König tanzt [VHS] (Videokassette)
Ein tanzender König.Tanz als Mittel der Repräsentation ,als Merkmal der Zugehörigkeit zu einer Klasse.Ludwig der "Sonnenkönig" war ein sehr guter Tänzer( er hätte der beste seines Reiches sein sollen). Sicher ist dies kein historisch korrekter Film. Muss er auch nicht. Aber er zeigt sehr gut, wie sehr sich der imperiale Anspruch in der Kunst widerspiegelte.Die Musik von Lully demonstriert dieses machtvolle Gehabe,auch ohne,dass man die Bilder sieht. La grande Nation. Heute noch aktuell- dort liegen die Wurzeln. Das hört man, das sieht man. Ariane Mnouchkine hat dies in ihrem genialen Film "Molière" ebenfalls wunderbar bebildert. Es geht nicht um historische Korrektheit-es ist ja kein Dokumentarfilm, sondern um den Hinweis auf eine Vergangenheit, die seinerzeit in Europa stilprägend war. Wieviele König-und Fürstentümer haben dem Sonnenkönig nachgeeifert. Was ist nicht alles an Bauten entstanden, wieviele Künstler wurden an den Höfen beschäftigt, Frankreich zu imitieren oder am besten noch zu übertreffen.Man denke nur an den francophilen grossen Friedrich.

Mit Reinhard Goebel wurde eine Person für die Filmmusik gewonnen, die sich schon früher ausführlich mit dem französischen Barock beschäftigt hatte und die prachtvolle Musik mit der musica antiqua kongenial umsetzt. Tanz zwar, aber immer in imperialem Rahmen, unterstrichen durch rollende Pauken und gekrönt durch schmetternde Trompeten.

Nichts weniger als peinlich, dass es keine DVD-Version gibt. Jeder Mist erscheint auf DVD, und dieser Film nur als VHS-Kassette.Kultur-igitt.

Das Werk kann für diese Banauserei nichts-also kein Abzug.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein wundervoller Film mit wundervoller Musik, 1. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Der König tanzt [VHS] (Videokassette)
Dieser Film ist einfach beeindruckend. Ich habe ihn in einem Independent-Kino gesehen, dabei ist der Eindruck sicher noch stärker.
Die Bebilderung ist einfach genial, der Charakter des Sonnenkönigs wird genau gezeichnet, die Analyse der Beziehung zu Lully ist historisch einwandfrei. Mit vielen subtilen stilistischen Mitteln (Licht, Stimmungs und Hintergrundmusik etc.) wird dem Zuschauer die Handlung nicht nur vorgeführt, er kann sie fast spüren.
Um diese Erfahrungen zu machen sollte man historische Filme mögen und die barocke Musik genießen können. Dann wird dieser Film zum Erlebniss.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen pompös und ausschweifendes Hostoriendrama, 3. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Der König tanzt [VHS] (Videokassette)
Paris 17. Jahrhundert,

der Film erzählt die Geschichte des Sonnenkönigs Louis XIV (1638 - 1715) und dem bedeutenden florentinischen Hofkomponisten Jean Baptiste Lully (1632 - 1687).

Er beginnt mit dem schon ältlichen Musikgenie, als ein Musikstück gespielt werden soll.

Es war zur damaligen Zeit üblich, mit einem langen, reich verzierten Stock den Takt auf dem Boden zu schlagen. Unglücklicherweise traf Lully seinen Fuß. Die Wunde entzündete sich und infizierte sich mit Wundbrand.

Viele Jahre zuvor:

Lully, ein brillianter Komponist von Ballettmusik kommt an den Hof des Sonnenkönigs und Louis, der junge, schüchterne König ist ein großes Tanztalent.

Des Königs Interesse gilt mehr dem Tanz und Lullys Kompositionen, als der Politik. Was für Louis Macht ist, ist für Lully der König selbst: die wahre und große Liebe, die für den genialen Hofkomponisten unerfüllt bleibt.

Lully, der mit seinem Freund, dem großen Dichter Moliere grandiose Ballettspektakel entwirft und zum Teil auch vor den Augen des hiesigen Adels und natürlich dem König selbst aufführt, ist ihm blind ergeben und ahnt nicht, dass seine Kunst vergänglich ist.

Es kommt wie es kommen muss und der Adel reagiert mit Missgunst. Es wird eine folgenschwere Intrige gegen Lully und seiner Homosexualität geschmiedet. Der König wendet sich nach und nach von seinem Komponisten ab, was Lully nicht verkraftet.

Mein Lieblingsregisseur Gerard Corbiau schuf nach dem genialen Film "Farinelli" mit "Le Roi danse", bzw. "Der König tanzt" ein weiteres, pompöses und ausschweifendes Historiendrama in prachtvollen Bildern, untermalt von barocker Musik.

Im Mittelpunkt steht hier die schockierende Geschichte des einmaligen Lully, der von Louis XIV besessen war.

Aber das Wichtigste ist, wann kommt dieser herrliche Film endlich auf DVD raus? Vielleicht sogar als Sonderedition mit "Farinelli"?
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen











Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:






Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar