Wenzel, ein Barde aus der Da Da eR paßte noch nie in irgend eine Schublade. Er singt manchmal rauh und ist sperrig, er raunt zärtlich und er grölt, die Melodien gehen ins Ohr und in die Beine. Sie sind wunderbar abwechslungsreich instrumentiert und Anleihen aus Weltmusik, Jazz, Rock und Chanson werden verwoben. Er interprätiert Texte anderer Lyriker und singt seine Melancholie und seine Sicht auf die Dinge seit vielen Jahren mit Band oder allein zur Gitarre... (zu empfehlen sind auch seine Lyrikbände).
"König von Honolulu" ;Schnulzen, Shantys, schräge Schlager, der Titel umschließt jede Menge Themen und alle aus seiner Feder und mitten aus dem Leben. Eingespielt mit wunderbaren Musikern und Freunden, mit Kind und Kegel, hat die Produktion die Qualität einer Studioscheibe und die Stimmung eines Konzertes. Die Stücke sind kraftvoll, witzig, weinseelig und unterhaltsam. Der tiefe Sinn erschließt sich gleich, der derbe Witz und der schwarze Humor machen Spaß und man ist gewappnet für ein weiteres Stück Leben. Wenzels Kommentar zur Finanzkriese (Gebt mir Geld) ist sogar hitverdächtig!