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König Ratte Taschenbuch – 2003

9 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 463 Seiten
  • Verlag: Lübbe GmbH & Co. KG, Verlagsgruppe; Auflage: 1., Aufl. (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404243102
  • ISBN-13: 978-3404243105
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 821.174 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Nur wenige Romane der modernen Fantastik dürften es an Sprachmächtigkeit und Erzählfreude mit dem Kolossalgemälde Perdido Street Station aufnehmen können, das in der zweibändigen deutschen Ausgabe Die Falter und Der Weber auch hier zu Lande für einiges Aufsehen gesorgt hat. In England ist mit The Scar die Fortsetzung erschienen, und Bastei Lübbe verkürzt uns die Wartezeit darauf mit der Übersetzung von China Miévilles Erstling King Rat.

Saul Garamond ist ein Pechvogel, wie er im Buche steht: Nicht nur wird sein Vater ermordet, ihm wird auch noch die Tat angelastet. Ehe er sich versieht, findet er sich in einer düsteren Gefängniszelle wieder. Die Londoner Obrigkeit scheint gewillt, ihn dort eine Weile schmoren zu lassen, doch eine andere Macht hat Großes mit ihm vor: Der geheimnisvolle König Ratte befreit ihn und führt ihn in ein Königreich unter der Stadt. Diese Welt ist ebenso von Märchen und Legenden erfüllt wie von treibenden Jungle-Beats -- ein Königreich, als dessen künftiger Erbe Saul sich entpuppt.

Die Handlung von König Ratte orientiert sich an klassischen Fantasymustern, aber die Szenerie ist eine völlig andere. Der Rhythmus der Großstadt ist allgegenwärtig, und die magischen Elemente entstammen keineswegs einer lichterfüllten Sagenwelt. Ebenso wie die Häuser, aus denen Sauls neue Freunde geflohen sind, sind sie schmutzig und gefährlich. Auch wenn der Roman eher an Dickens und Moorcock erinnert, an William Hope Hodgson und Joseph Conrad, wird er alle Freunde von Perdido Street Station begeistern; was nicht zuletzt das Verdienst der Übersetzerin Eva Bauche-Eppers sein dürfte. --Hannes Riffel


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rin R. am 23. September 2003
Format: Taschenbuch
Angenommen, sie sind Schriftsteller, haben eben ihren ersten Roman fertig geschrieben und gehen jetzt zu PanMacMillan, einer Londoner Autorenagentur.
Worum geht es denn in ihrem Buch, will der Agent wissen.
„Oh", sagen Sie, „ich habe die Legende vom Rattenfänger von Hameln ganz neu aufgelegt."
Der Agent nickt. „Ich habe die Geschichte vom Rattenfänger ins zeitgenössische London verlegt", fahren Sie fort. Der Agent nickt - eine mutige Idee.
„Mein Protagonist ist eine Ratte", erklären sie weiter, „sein Gegenspieler ist der Pfeifer. Nebenbei geht es noch um Drum 'n Bass, und außerdem transportiere ich mit dem Roman meine sozialistischen Ansichten. Das ganze ist aber konventionelle Fantasy noch Science-Fiction, noch passt es in sonst irgendeine Kategorie.
Und nein, es ist keine Parodie. Es ist eine ganz und gar ernst gemeinte Geschichte."
Was glauben Sie? - Der Agent wird den Kopf schütteln und Sie entweder mit einem Tritt oder mit einem mitleidigen Lächeln vor die Tür setzen, nicht wahr? Er wird Ihnen erzählen, dass sich so eine unglaubwürdige, abstruse Geschichte nie und nimmer verkaufen lässt, dass kein Leser Ihnen diesen Schwachsinn abnehmen wird, nicht wahr?
Nein.
Der Agent wird Ihren Roman lesen, begeistert sein und Sie einen Vertrag unterzeichnen lassen. Sie werden die SF-Bestsellerlisten erobern und Auszeichnungen erhalten.
Zumindest wird genau das passieren, wenn sie China Miéville heißen.
Zur Story: Saul Garamonds Leben ändert sich schlagartig, als sein Vater eines Morgens tot aufgefunden wird. Die Polizei glaubt, er sei der Mörder.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sabrina am 31. Dezember 2002
Format: Taschenbuch
Als Saul Garamond eines Morgens von der Polizei aus dem Bett geholt wird, gerät seine Welt ins Wanken. Er wird verdächtigt, seinen Vater aus dem Fenster gestoßen zu haben und findet sich schnell in einer Gefängniszelle wieder. Doch dann taucht ein mysteriöser Fremder auf, der scheinbar mühelos in Sauls Zelle spaziert, und sie ebenso schnell mit Saul wieder verläßt. Sie fliehen über die Dächer von London, eine Flucht, die Saul wie ein Traum vorkommt, da die normalen Gesetze, wie zum Beispiel die Schwerkraft, nicht zu gelten scheinen.

Wenig später stellt der mysteriöse Fremde sich als King Rat, König der Ratten, vor und eröffnet Saul, dass er sein Onkel ist, und auch in seinen Adern Rattenblut fließt. Saul genießt die neue Welt, die sich ihm unversehens eröffnet und die ihn zudem vor der Polizei verbirgt, von der er inzwischen wegen weiterer Morde gesucht wird. Erst als Saul vom Erzfeind der Ratten, dem Rattenfänger, erfährt, und zu ahnen beginnt, warum sein Onkel genau jetzt mit ihm Kontakt aufgenommen hat, kommen ihm Zweifel an den Beweggründen von King Rat.
In einem Nebenstrang der Handlung lernen Sauls Freunde Pete kennen, den schüchternen unscheinbaren Musiker, der sich so für die moderne Musik interessiert, von der er aber sichtlich keine Ahnung hat. Natasha, Sauls Freundin aus der DJ-Szene, erbarmt sich seiner und nimmt mit ihm ein Demoband auf. Mit ungeahnten Nebenwirkungen ...
London aus der Sicht der Ratten gesehen, über- und unterhalb des Londons der Menschen, ist faszinierend dargestellt, genau wie Sauls Einstellung zu "seiner" Stadt, die sich ändert, je mehr er seine Rattensinne statt der menschlichen einsetzt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Peer Sylvester TOP 1000 REZENSENT am 3. August 2012
Format: Taschenbuch
Dieses Buch ist das Erstlingswerk von China Mieville, der vor allem durch sein hervorragendes "Perido Street Station" auf sich aufmerksam machte. Hier ist die Story aber etwas "kleiner": Sauls Vater stürzt aus dem Fenster und er wird als Mordverdächtiger festgenommen. Dann wird er von einem "Rattenkönig" befreit und stellt festm, dass in ihm Rattenblut fließt und dass er gegen einen Erzfeind antreten soll. Dabei ist die Story sehr düster und eine schöne Mischung aus Horror/Mystery und Fantasy. Dabei erinnert das gebotene eher an die Bücher von Neal Gaiman als an die spätere Mieville-Bücher wie Perido Street Station(wenn auch eher düster wo Gaiman hintersinnigen Humor beweist).
Man merkt dem Buch noch an, dass es ein Erstlingswerk ist: Die Story ist originell, aber man merkt, dass sie das Buch nur mit Mühe trägt. Das eine oder andere Teilkapitel ist eher Füllstoff, ein Nebenstrang wird am Ende fallen gelassen und eine relativ eindeutige Lösungsmöglichkeit für das Problem wird übersehen.
Fazit: Sicherlich nicht Mievielles bestes Buch, aber durchaus lesenswert. Vor allem wenn man auch Neal Gaiman gerne liest und seine Erwartungshaltung entsprechend anpasst.
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Von Rolandix am 16. März 2015
Format: Taschenbuch
Ansich ist das Buch ganz nett - die Idee schön schräg. Aber... über die Hälfte des Buches wartet man drauf, dass der etwas einfältig dargestellte Saul doch endlich einmal kurz nachdenkt und sich fragt, wie man ungeliebte Geräusche abwehren kann. Ohrstöpsel? Kopfhörer (ginge sogar mit integriertem Mikro - sodass man sich sogar noch unterhalten kann)? Wer das Buch gelesen hat, weiß was ich meine. Ich fand das Buch alles in allem ziemlich unbefriedigend und eines der schwächsten von China Mieville überhaupt. Muss man nicht gelesen haben. Als Empfehlung dann doch z.B. lieber UnLondun - das ist ein 5-Sterne-Mieville!
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