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König Dame Bube. Roman. [Broschiert]

Vladimir Nabokov
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Taschenbuch EUR 8,50  
Broschiert, 1994 --  
Unbekannter Einband --  

Kurzbeschreibung

1994
Franz, ein junger Mann aus der Provinz, reist in die Hauptstadt und wird Verkäufer im Warenhaus seines Onkels Dreyer. Bald bahnt sich ein Verhältnis mit dessen Frau Martha an. Um von einer gemeinsamen Zukunft träumen zu können, entwickeln Franz und Martha einen Plan, Dreyer auf möglichst perfekte Weise zu ermorden. Die ironische Durchleuchtung der Charaktere zeigt Vladimir Nabokov bereits als einen frühen Meister delikater Psychologie.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Produktinformation

  • Broschiert: 412 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb. (1994)
  • ISBN-10: 3499134098
  • ISBN-13: 978-3499134098
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.911.619 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Geboren am 22.04.1899 in St. Petersburg. Er entstammte einer großbürgerlichen russischen Familie, die nach der Oktoberrevolution von 1917 emigrierte. Nabokov selbst ging zunächst nach England, wo er am Trinity College in Cambridge französische und russische Literatur studierte. Von 1922-1937 lebte er in Berlin, wo er 1925 die Russin Vera Slonim heiratete, der er bis zu seinem Lebensende nahezu alle seine Bücher gewidmet hat. 1938 verließ Nabokov Deutschland und ging mit seiner Frau und seinem Sohn nach Paris, bevor er 1940 nach Amerika übersiedelte. Wegen seiner Kenntnisse als Schmetterlingsforscher erhielt er 1942 einen Forschungsauftrag der Harvard Universität. Er beschrieb eine Reihe von neuen Schmetterlingsarten, von denen eine nach ihm benannt wurde. 1945 wurde er amerikanischer Staatsbürger. Mit der Hilfe von Freunden und unter anderem aufgrund der Studie über Nikolai Gogol, die er 1944 veröffentlichte, wurde ihm 1948 eine Professur für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität von Cornell angeboten. Hier arbeitete er zehn Jahre lang, bis ihm der der Welterfolg von «Lolita» es ihm ermöglichte, seine Lehrtätigkeit aufzugeben. Nabokov zog in die Schweiz, wo er sich ganz dem Schreiben widmete, Schmetterlinge fing und seine russischen Romane ins Englische übersetzte. In gewisser Weise hat er sein Exildasein bis zu seinem Lebensende bewusst aufrechterhalten. Nie besaß er eine Wohnung oder ein Haus. Er lebte in einem Hotel in Montreux, wo er am 5. Juli 1977 starb. Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters (1953); Kunstpreis der Brandeis Universität (1963/64); Orden des National Institut of Arts and Letters (1969). -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Eine altbekannte Dreiecksgeschichte schildert Nabokov in seinem zweiten Roman, den er im Alter von nur 28 Jahren verfasste: Ein junger Mann, der nach Berlin kommt, geht ein Verhaeltnis mit der Frau seines reichen Onkles ein, bis das Paar versucht, diesen umzubringen, um ungestoert miteinander leben zu koennen. Der Roman bleibt trotz seines betraechtlichen Alters noch immer vergnueglich und spannend zu lesen; die Sprache ist nuanciert und feinsinnig, jedoch nie unnoetig kompliziert oder verreichert; die Charakterzeichnung der Figuren wirkt glaubwuerdig und tiefsinnig. Der tolpatschige Franz, der ein Verhaeltnis mit der kalten, berechnenden Marta eingeht, wirkt so lebendig, dass man fast glauben moechte, ihn aus der Nachbarschaft zu kennen; auch der "Mann von Welt" Drayer, sein vitaler, geschaeftstuechtiger Onkel, bleibt facettenreich und interessant. Weiterhin treten eine Menge skurriler Nebenfiguren auf; das Zusammenspiel der unterschiedlichsten Protagonisten macht den besonderen Reiz und Wert dieses Buches aus, man fuehlt schon beinahe so etwas wie Mitleid mit Franz, der - blind vor Liebe und Verlangen - unfreiwilliges Werkzeug Martas wird, die durch ihn ihre Mordplaene verwirklichen moechte. Nabokov erweist sich schon in jungen Jahren als vor allem unterhaltsamer Schriftsteller, dessen Werk aber auch Raum fuer weiterfuehrende Gedanken und Assoziationen bietet. Die fuer die Entstehungszeit des Romans (20er Jahre) ungewohnt deutlichen erotischen Szenen tragen weiterhin dazu bei, das Buch auch spaeter noch in deutlicher Erinnerung zu behalten. Einzig stoerend erscheinen mir bisweilen allzu aufgesetzte, symbolisch - philosophische Diskurse (1. Kapitel), die sich jedoch insgesamt gluecklich in das (fesselnde) Handlungsgeruest einfuegen. Ein Buch, das sich nicht nur anlaesslich des 100. Geburtstags Nabokovs zu lesen lohnt, es muss ja nicht immer nur "Lolita" sein! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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