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König Ödipus Taschenbuch – 1986


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Taschenbuch, 1986
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 80 Seiten
  • Verlag: Philipp Reclam jun. (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150006309
  • ISBN-13: 978-3150006306
  • Größe und/oder Gewicht: 9,8 x 0,8 x 14,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 82.640 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Drama von Sophokles Sprache: Deutsch

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kpoac TOP 1000 REZENSENT am 22. Juli 2009
"Sobald sich die Meinungsverschiedenheiten zwischen >uns< und >anderen< über das,
was der Fall ist, aufgelöst haben, kann >unsere< Welt mit >der< Welt verschmelzen."
(Jürgen Habermas in: Wahrheit und Rechtfertigung, 261)

Sophokles ist einer der großen griechischen Dichter des antiken Griechenlands im 5. Jahrhundert vor Christus. Seine Leidenschaft sind Tragödien. Tragödien gehören zu der Gattung von Schriften, die einen Spiegel der Wirklichkeit zeigen und sich dennoch eines Durchblicks nicht erwehren wollen. Sie gehen quasi wie Alice hindurch und beleuchten des Menschen Alternativen in vermeintlich vorbestimmter Konstellation. Antigone ist eine der großen Tragödien, die hier näher beschrieben wird.

Also widmen wir uns "König Ödipus". Wissend, dass Ödipus im Freudschen Sinne zum Komplex wurde, soll hier fern ab Freudscher Theorie das Licht auf Macht und Wissen fallen, was Ödipus zweifelsohne verkörpert und vergeistigt. Ödipus gilt als der klare Denker, der die Rätsel der Sphinx lösen kann, allein und er erinnert sich in den Reden zum Volk gern dieser singulären Macht. So wie er bei all der Liebe zu Theben den Verursacher des Leids finden will, folgt er seinem Verstand und vor allem seinem "Willen zum Wissen"; koste es was es wolle. Blind in seiner Vorstellung, Macht und Wissen in sich zu vereinen, geht er vor und Sophokles gelingt ein Meisterwerk der Ambivalenz von Wissen und Macht und vor allem der vielfach genutzten Chance, nicht den Zeugen allein zu präsentieren um der Wahrheit willen, sondern sich hinein zu tasten in die Erkenntnis des Geistes.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT am 9. Juni 2008
Der Ödipus-Mythos ist ein nicht mehr wegzudenkendes Element unserer abendländisch-europäischen Kultur. Spätestens seit Sigmund Freud ist die Geschichte des unglücklichen thebanischen Königs, der unwissend seinen Vater tötet, seine Mutter heiratet und schließlich dazu bereit ist, Verantwortung für seine Taten zu übernehmen, als diese offenbar werden, fester Bestandteil unseres kulturellen Gedächtnisses. Erstmals erwähnt wird die Ödipus-Sage in Homers Odyssee. Doch es war Sophokles, der in "König Ödipus" dem Mythos die Gestalt gab, wie sie heute bekannt ist. "König Ödipus" ist der erste Teil der Theben-Trilogie, die sonst noch aus Ödipus auf Kolonos und der Antigone, der wohl bekanntesten griechischen Tragödie überhaupt, besteht.

Theben wird von einer schweren Seuche geplagt. König Ödipus schickt seinen Schwager Kreon nach Delphi, um herauszufinden, was zu tun ist. Die kryptische Botschaft des Orakels lautet: "Es befiehlt uns Phoibos klar, der Herr/des Landes Schandfleck, als auf diesem Erdenstück/genährt, hinauszujagen, nicht bis unheilbar er wird, ihn/fortzunähren" (Z. 96ff.). Gefunden werden soll also der Mann, der Laios, den vorherigen König Thebens, umgebracht hat.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kpoac TOP 1000 REZENSENT am 19. Februar 2007
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"Wo findet sich die schwer erkennbar dunkle Spur der alten Schuld?"

Diese Frage gilt es zu klären, als Theben eine Pest befiel und das Orakel das Ende verhieß, wenn der Schuldige gefunden. Dieser Schuldige war Ödipus, König von Theben, geworden aus den großen Hilfen für diese Stadt. Doch das Orakel hatte seinen Eltern Laios und Jokaste verheißen, ihr Erstgeborener würde seinen Vater töten und seine Mutter zur Frau nehmen. Ausgesetzt verbrachte Ödipus seine Jugend in anderer Gegend, die ursprüngliche sollte er meiden. Doch die Ermordung Laios war der Beginn der tragischsten aller Tragödien und einer der bewegendsten, dem Freud gar die Namensgebung eines Komplexes wert war.

"Denn viele Menschen sahen auch in Träumen schon

Sich zugesellt der Mutter: doch wer alles dies

Für nichtig achtet, trägt die Last des Lebens leicht."

Die Handlung des Stückes ist nichts mehr als die Enthüllung, gesteigert und kunstvoll verzögert, einer Psychoanalyse gleich, dass Ödipus selbst der Mörder seines Vaters war, aber auch der Sohn von Jokaste ist. Ödipus blendet sich, verlässt die Heimat. Das Orakel ist erfüllt.

Aufgeführt in Griechenland in alter Zeit und die Legende sagt, dass es kaum eine tragische Wirkung hervorrief. Diesen Tatbestand bewegte Freud zur Annahme, dass es eine Stimme im Inneren des Menschen gibt, die die zwingende Gewalt des Schicksals anzuerkennen bereit ist. Ödipus Schicksal könnte unser eignes sein, und so trifft uns auch die Botschaft des Chores:

"...
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