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Das Käthchen von Heilbronn oder Die Feuerprobe: Ein großes historisches Ritterschauspiel. Berlin 1810 (Suhrkamp BasisBibliothek)
 
 
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Das Käthchen von Heilbronn oder Die Feuerprobe: Ein großes historisches Ritterschauspiel. Berlin 1810 (Suhrkamp BasisBibliothek) [Taschenbuch]

Heinrich von Kleist , Axel Schmitt
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 233 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: Originalausgabe (20. April 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518188984
  • ISBN-13: 978-3518188989
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 165.066 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

1777
18. Oktober: Bernd Wilhelm Heinrich von Kleist wird als Sohn des preußischen Offiziers Joachim Friedrich von Kleist und seiner zweiten Frau Juliane Ulrike, geb. von Pannwitz, in Frankfurt an der Oder geboren.

1788
Juni: Tod des Vaters. Kleist wird von dem Prediger und Übersetzer Samuel Henri Catel in Berlin unterrichtet (bis 1792).

1792
Juni: Eintritt als Gefreiter-Korporal in das Garderegiment Potsdam.

1793
Februar: Tod der Mutter.
März: Teilnahme am Rheinfeldzug der feudalen Koalition gegen die französische Republik (bis 1795).

1795
Juni: Rückkehr nach Potsdam.

1797
März: Beförderung zum Leutnant. Beginn der lebenslangen Freundschaft mit Ernst von Pfuel.

1799
April: Abschied vom Militär. Immatrikulation an der Universität in Frankfurt/Oder zum Studium der Rechtswissenschaften. Freundschaft und Verlobung mit Wilhelmine von Zenge, der Tochter des Ortskommandanten.

1800
August: Abbruch des Studiums und Rückkehr nach Berlin. Entwurf des Trauerspiels »Familie Ghonorez«, das 1803 u. d. T. Familie Schroffenstein erscheint.
November: Anstellung als Volontär im preußischen Wirtschaftsministerium in Berlin. Verlobung mit Wilhelmine von Zenge.

1801
Juli-November: Aufenthalt in Paris.
November: Rückreise nach Frankfurt am Main. Reise in die Schweiz.

1802
Februar: Kleist bezieht eine Wohnung auf einer Aare-Insel bei Thun. Arbeit an dem Lustspiel Der zerbrochne Krug und dem Trauerspiel Robert Guiskard, Herzog der Nordmänner.
Mai: Bruch mit Wilhelmine von Zenge.
Juli-August: Schwere Krankheit.

1803
Januar-März: Aufenthalt auf dem Gut Oßmannstedt von Christoph Martin Wieland in der Nähe von Weimar.
Selbstmordpläne.
Juli: Reise nach Bern, Mailand, Genf und Paris. Mit dem Plan, in die französische Armee einzutreten, reist Kleist weiter nach Boulogne-sur-Mer. Körperlicher und seelischer Zusammenbruch nach seiner Rückkehr nach Paris.
November: Rückkehr nach Deutschland.

1804
Januar-Juni: Aufenthalt in Mainz, wo er von dem Arzt und Schriftsteller Georg Wedekind behandelt wird.
September: Wiedereintritt in den preußischen Staatsdienst.

1805
Fertigstellung des Lustspiels Der zerbrochne Krug.
Mai: Anstellung in Königsberg als Diätar der Domänenkammer. Beginn des Studiums der Kameralwissenschaft an der Universität Königsberg. Arbeit an den Erzählungen »Michael Kohlhaas« und »Die Marquise von O....« sowie an der Tragödie Penthesilea und an dem Lustspiel Amphitryon.

1806
August: Krankenurlaub, fünfwöchige Kur in Pillau. Endgültige Aufgabe der Beamtenlaufbahn.

1807
Februar: Kleist gerät in französische Gefangenschaft.
April: Internierung im Kriegsgefangenenlager Chálonssur- Marne.
Juli-August: Entlassung aus der Gefangenschaft und Rückreise nach Berlin. Arbeit an dem Drama Käthchen von Heilbronn.

1808
Zusammen mit Adam Müller Herausgabe der Monatsschrift ›Phöbus. Ein Journal für die Kunst‹.
2. März: Uraufführung von Der zerbrochne Krug in Weimar. Dezember: Fertigstellung des Dramas Die Herrmannsschlacht.

1809
Juni-Oktober: Aufenthalt in Prag. Schwere Krankheit.
November: Reise nach Frankfurt/Oder.

1810
Januar: Rückkehr nach Berlin. Bekanntschaft mit Adam Müller, Achim von Arnim, Clemens Brentano, Bernhard Anselm Weber, Friedrich de la Motte Fouqué, Rahel und Karl August Varnhagen in der Christlich-deutschen Tischgesellschaft.
17. März: Uraufführung von Das Käthchen von Heilbronn in Wien. Der erste Band der Erzählungen (»Das Erdbeben in Chili«, »Die Marquise von O....«; »Michael Kohlhaas«) erscheint.
Oktober: Die erste Ausgabe der von Kleist herausgegebenen Tageszeitung ›Berliner Abendblätter‹ erscheint, u. a. mit Kleists Aufsatz Über das Marionettentheater.

1811
Der zerbrochne Krug erscheint.
Juni: Kleist beendet sein Schauspiel Prinz Friedrich von Homburg. Der zweite Band von Kleists Erzählungen (»Die Verlobung in San Domingo«; »Das Bettelweib von Locarno«; »Der Findling«; »Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik«; »Der Zweikampf«) erscheint. Um gang mit Marie von Kleist, August Graf Neithart von Gneisenau und Henriette Vogel. September: Kleist wird die Wiedereinstellung als Offizier in Aussicht gestellt.
21. November: Kleist begeht am Kleinen Wannsee bei Berlin gemeinsam mit Henriette Vogel Selbstmord.

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Theater des Unbewussten 1. September 2010
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Was geht nur in dieser Frau vor: So intelligent und attraktiv, und dennoch lässt sie sich von ihrem Typen alles gefallen. Und weshalb sehen in Hollywood die 50-Jährigen aus wie eingefrorene 30-Jährige? Zwei typische Fragen unserer Zeit, oft diskutiert im Bekanntenkreis oder beim Friseur. Die Auswüchse der Schönheitsindustrie, der traurige Masochismus der besten Freundin - was haben diese Themen mit dem Käthchen von Heilbronn zu tun? Wenn man genauer hinschaut, ziemlich viel. Denn Heinrich von Kleist wagte sich schon vor 200 Jahren an Fragen heran, die erst viel später salonfähig wurden. Kleist sah den Menschen als fremdgesteuert, marionettenhaft und dem Unterbewusstsein schutzlos ausgeliefert. In dem romantischen Ritterschauspiel versteckte er diese verzweifelte Erkenntnis hinter lautem Rüstungsgeklapper und jungfräulichen Augenaufschlägen - schließlich brauchte der erfolglose Dichter nichts dringender als einen Kassenschlager. Und der ist nicht nur bis heute unterhaltsam geblieben, sondern liefert auch Antworten auf aktuelle Fragen.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
eine gute Umsetzung 26. September 2006
Von Maria Conlan VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Auch für Kinder gut verständlich, dabei interessant und flüssig erzählt Barbara Kindermann die Käthchen-Geschichte. Die Illustrationen sind vollauf gelungen und es ist ein wahrer Genuß, sie anzuschauen, auch für Erwachsene angenehm und reizvoll. Eine gelungene Neuformulierung eines Literaturguts!
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