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Käse.
  
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Käse. [Pappbilderbuch]

Willem Elsschot
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Pappbilderbuch
  • Verlag: Büchergilde Gutenberg, (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3763255141
  • ISBN-13: 978-3763255146
  • ASIN: B004GEM0WM
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dies ist die Geschichte von Frans Laarmans. Der biedere kleinbürgerlicher Nobody, bald auf die 50 zugehend, wittert endlich die Chance seines Lebens, als man ihm die Generalvertretung für vollfetten Edamer in Belgien anbietet.
Er ist überwältigt vom Gedanken an den sozialen Aufstieg. Die Zweifel, die seine Gattin an der vermeintlichen "Superchance" und am geschäftlichen Können ihres Ehemanns hegt und zu äussern wagt, beantwortet er im Gedanken mit: "so eine Frau müsste man aus dem Fenster schmeissen":

Doch bald holt ihn die Realität ein. Tonnenweise stapelt sich der Edamer und wird zur vollfetten Last.

Nach dieser ebenso amüsanten wie skurilen Lektüre, die gleichzeitig Kritik an unseren bürgerlichen Idealen von Wohlstand und gesellschaftlichem Aufstieg ist, verspeise ich meine Edamerbrötchen nur noch mit - Ehrfurcht, denn schliesslich ist alles Käse!

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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein amüsantes Buch 21. Mai 2004
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Diesen „Käseroman" hat Willem Elsschot geschrieben. Dieser flämische Autor, der gerade erst wieder entdeckt ist, leitete in Antwerpen einen Werbeagentur und schrieb in seiner Freizeit heimlich Romane. Und das sind irgendwie recht komische Romane wie „Kaas" und „Villa de Roses". Von dieser schöpferischen Tätigkeit wusste niemand in seiner Familie und in seinem Bekanntenkreis. Der Name ist übrigens ein Synonym für einen Belgier namens Alfons de Ridder. Er ermöglicht dem „Käse" den Auftritt auf der Bühne der „Weltliteratur". Nun aber zu dieser Geschichte.

Die Story spielt im Jahre 1936, Hauptfigur ist der biedere Büroangestellte Frans Laarman. Sein Wunsch, er möchte ein bedeutender Geschäftsmann werden und da er nun bald 50 Jahre alt wird, ist es höchste Zeit diese Ziel anzugehen. In seiner Stammtischrunde, zu der er sich abends einfindet, sind alles Menschen die es im Leben zu etwas gebracht haben. Und er möchte doch eigentlich auch richtig dazu gehören, mitreden können. Und dann wird ihm der Vorschlag gemacht Käseverkäufer zu werden. Franz Laarman, ein Mann ohne Ahnung vom Geschäft und ohne jegliche Beziehungen erhält bald die Chance seines Lebens, denn man bietet ihm eine Generalvertretung an. Er disponiert 20 Tonnen vollfetten Edamer, sucht einen Platz wo er ihn lagern kann. In der eigenen Wohnung ist dafür natürlich kein Platz außerdem hat seine Gattin so ihren Zweifel an dem geschäftlichen Erfolg ihres Mannes. Als sie schließlich ihre Bedenken offen ausspricht, antwortet der simple Ich-Erzähler:" So eine Frau sollte man eigentlich aus dem Fenster schmeißen!"Diese sarkastische Geschichte lässt den Leser mit der tragischen Figur des Frans Laarmans mitfühlen. Trotz aller Tragik ist es ein amüsantes, komisches Buch das zu häufigen spontanen Lachen anregt. Wenn man die Anforderungen und Spielregeln im heutigen Wirtschaftsleben kennt, dann gibt es selbstverständlich auch viel zu schmunzeln. Und wenn Elke Heidenreich in ihrer Sendung LESEN dieses Buch mit den abschließenden Worten:" Edamer esse ich seit dem mit großer Andacht, weil ich weiß wie schwer es ist, den unter die Leute zu bringen ist." empfiehlt, dann sollte man wirklich großen Spaß mit dieser Lektüre haben.

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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ein kleiner Mann kämpft gegen Windmühlen.
Die Windmühlen seiner eigenen Kleinbürgerlichkeit, die ihn daran hindern, ein erfolgreicher Geschäftsmann zu werden. Auf einer kafkaesken Odyssee stellt er sich seinen Grenzen, ohne sie überwinden zu können. Doch allein die Erkenntnis ist ein Gewinn. Sehr unterhaltsam geschrieben, man schwankt zwischen Mitgefühl, Schadenfreude und fassungslosem Kopfschütteln.
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