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Kämpf um deine Daten Gebundene Ausgabe – 30. Mai 2014

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 221 Seiten
  • Verlag: edition a; Auflage: 2., Aufl. (30. Mai 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3990010867
  • ISBN-13: 978-3990010860
  • Größe und/oder Gewicht: 15,1 x 2,5 x 21,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 239.137 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Eine Entzauberung der Digitalwirtschaft: Der junge Jurist und Facebook-Kläger Max Schrems zeigt in einem mitreißenden Buch, was hinter den vollmundigen Slogans der IT-Industrie wirklich steckt. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Locker und amüsant. (Die Presse)

Pointiert beschreibt er die Allmacht der Netzkonzerne. (Der Spiegel)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Max Schrems wurde 1987 in Salzburg geboren. Für sein Studium der Rechts­wis­sen­schaften zog er 2007 nach Wien, wo er seitdem lebt. Mit seiner Initiative europe-v-facebook.org hat der 26-Jährige das soziale Netzwerk bereits zu mehr Transparenz und ei­nem verantwortungsvol­leren Umgang mit den Daten seiner Nutzer bewegt.

Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ulrich Mayer VINE-PRODUKTTESTER am 19. Juli 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Max Schrems ist ein junger Österreicher, Jurist und Informatiker, der insbesondere in den österreichischen Medien auf sich aufmerksam machte, als er den Datengigant Facebook aufforderte, ihm die über ihn gespeicherten Daten herauszugeben - was fast unmöglich zu sein scheint. Es ist die altbekannte Geschichte des kleinen David, der gegen den großen Goliath antritt. Hat er Erfolg gehabt? Nun ja, zumindest teilweise. Nach einer langen und zermürbenden Auseinandersetzung hat ihm Facebook 1222 PDF-Seiten über seine gespeicherten Daten zukommen lassen, darunter auch solche, die längst hätten gelöscht sein müssen ...

Doch nicht nur darüber schreibt der junge Mann in seinem Buch, das in einem erfrischend verständlichen und etwas flapsig-österreichischen Stil verfasst ist. Vor allem zeigt er uns Konsumenten auf, wohin uns die Welt des "Big Data" führen wird, wenn wir so "mitmachen" wie bisher, wenn wir wie die Lemminge aus Bequemlichkeit der IT-Industrie willens sind und Google, Facebook und die anderen Datenkraken so nutzen, wie man es uns bequemerweise vorgibt, indem man uns mit "Kuschelwerbung" einlullt und über komfortable Benutzermenüs in der gewünschten Weise lenkt, um dann im Hintergrund den "Datenstaubsauger" laufen zu lassen.

Ich möchte hier nur 2 Dinge herausgreifen, die mich besonders schockiert haben:
1. Der Autor legt überzeugend dar: Die USA ist ein rechtsfreier Raum, in dem menschliche Grundrechte (wie sie in Europa selbstverständlich sind) nichts gelten. Firmen machen im Prinzip, was sie wollen, und wägen dabei bestenfalls noch ab, wie viel Strafe sie ggf. bezahlen müssen, wenn sie erwischt werden.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Falk Müller am 7. Juni 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Datenschutz ist eigentlich ein recht trockenes und abstraktes Thema. Man weiß zwar, dass es wichtig und notwendig ist, will sich aber trotzdem nicht immer stundenlang damit beschäftigen müssen. Das Leben ist schließlich kompliziert genug, und sich ständig neue und komplizierte Passwörter ausdenken und merken zu müssen, ist ja wohl schon schlimm genug, werden sich die meisten denken. Max Schrems möchte den Leser die Angst bzw. Abneigung vor der Beschäftigung mit dem Thema nehmen, und macht das in in einer recht aufgelockerten und gut verständlichen Form - wie ich zumindest finde.

Es ist kein Buch gegen die Nutzung des Internets. Schon in der Einleitung macht Schrems klar, wie die digitale Revolution unser Leben bereichert und befreit. Es geht ihm also nicht darum das Internet zu bekämpfen, sondern es in eine für die Allgemeinheit sinnvolle Richtung zu lenken. Der Autor bringt hier einen einleuchtenden historischen Vergleich: So wie die Industrialisierung die Entwicklung des Arbeitnehmerschutzes notwendig gemacht hat, oder die immer massiveren Eingriffe in die Natur den Umweltschutz, so wie die Verbreitung des Autos eine Straßenverkehrsordnung notwendig gemacht hat, so macht das Internet eben die Entwicklung des Datenschutzes notwendig.

Schrems umreißt, worum es in der Datenschutzdebatte geht, und holt den Normalverbraucher dort ab, wo dieser steht, und versucht ihm nicht noch einen IT-Crashkurs aufzudrücken. Mit einem Augenzwinkern erklärt der Autor, wie unser Verlangen nach Aufmerksamkeit, Teilhabe und Zuneigung von den großen Internetfirmen geschickt ausgenutzt wird. Wer "geliked" werden will, muss seine Daten teilen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Störfi am 22. Juni 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Max Schrems beweist Mut: Überzeugend zeigt er auf, mit welchen fragwürdigen - wenn nicht gar gesetzlich unerlaubten - Tricks gewisse "Datensammler" vorgehen und welche Gefahren dabei besonders von Amerika nach Europa überzuschwappen drohen. Anschaulich-witzige Vergleiche als stilistische "Glanzlichter" täuschen nicht darüber hinweg, dass es der Autor ernst meint. Er bleibt aber nicht bei bloßer Schwarzseherei stehen, er zeigt am Schluss als Kenner der IT-Industrie einerseits und als Rechtswissenschaftler anderseits, wie es in Zukunft besonders in Europa mit Datenschutz weitergehen sollte und auch könnte. Dieses Buch ist all jenen zu empfehlen, die sich viel mit Internet & Co beschäftigen, aber noch wenig Gedanken darüber gemacht haben, was dabei mit ihren persönlichen Daten geschieht - sogar mit jenen Daten, die sie von Freunden ahnungslos verwenden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Katzenvater am 8. Januar 2015
Format: Gebundene Ausgabe
Ja, der Stil ist einfach, ja, die Sprache manchmal etwas blumig, aber dadurch wird das Buch auch für jene Leute verständlich, die nicht als EDV-Nerds im Netz unterwegs sind.
Wer sich erwartet, dass Herr Schrems mit diesem Buch eine Komplettlösung für die Datenschutzproblematik vorlegt, wird enttäuscht sein. Ich denke aber nicht, dass dies das Ziel dieses Buchs ist, denn Herr Schrems müsste Gott sein, wenn er das könnte. Aber das Buch zeigt sehr gut die Mechanismen einer zunehmenden Vereinnahmung des einzelnen Menschen durch unmenschliche Strukturen auf, wenn sich die einzelnen Menschen dies gefallen lassen. Mich hat das Buch auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht und ich habe vor, die im Titel formulierten Aufforderung zu befolgen. Anmerkung nebenbei: Die Vereinnahmung des Einzelnen ist nicht nur die Masche von IT-Konzernen ...
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