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Justiz (detebe) Taschenbuch – 30. September 1998

4.2 von 5 Sternen 18 Kundenrezensionen

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Produktinformation


Mehr über den Autor

Friedrich Dürrenmatt wurde als Sohn eines Pfarrers am 5. Januar 1921 im Schweizer Kanton Bern geboren. Seine Kindheit verbrachte er in der kleinen Gemeinde seines Vaters, das Dorfleben prägte ihn: Er sei einfach kein Städter, sagte Dürrenmatt von sich. 1935 zog die Familie nach Bern, wo der junge Dürrenmatt später auch studierte: Philosophie und Naturwissenschaften sowie Germanistik. Außerdem interessierte er sich leidenschaftlich für expressionistische Malerei. Während der Studienzeit entstanden dann erste - expressionistische - Texte. 1947 wurde in Basel sein Drama "Es steht geschrieben" uraufgeführt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Entscheidung, ob er denn nun Maler oder Schriftsteller werden solle, gefallen. Als Autor von Weltgeltung starb er am 14. Dezember 1990 in Neuenburg.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Friedrich Dürrenmatt wurde 1921 in Konolfingen bei Bern als Sohn eines Pfarrers geboren. Er studierte Philosophie in Bern und Zürich und lebte als Dramatiker, Erzähler, Essayist, Zeichner und Maler in Neuchâtel. Bekannt wurde er mit seinen Kriminalromanen und Erzählungen ›Der Richter und sein Henker‹, ›Der Verdacht‹, ›Die Panne‹ und ›Das Versprechen‹, weltberühmt mit den Komödien ›Der Besuch der alten Dame‹ und ›Die Physiker‹. Den Abschluss seines umfassenden Werks schuf er mit den ›Stoffen‹, worin er Autobiographisches mit Essayistischem verband. Friedrich Dürrenmatt starb 1990 in Neuchâtel.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
"Justiz" ist neben "Der Richter und sein Henker" zweifelsohne der beste Roman Friedrich Dürrenmatts. Wiederum gefällt sich der Autor darin, die Protagonisten der Handlung als Marionetten eines großen Spiels darzustellen, in dessen Zentrum einer die Fäden hält: die Macht. Ein junger, ehrgeiziger Jurist wird Zeuge, wie ein bekannter Zürcher Kantonsrat, der zu den oberen Kreisen der Gesellschaft gehört, mitten in einem gut besuchten Restaurant einen kaltblütigen Mord begeht. Das Urteil ist schnell gefällt - 20 Jahre für den Mörder. Doch damit beginnt erst die Geschichte: Der Mörder erteilt dem jungen Rechtsanwalt den seltsamen Auftrag, den Fall neu zu untersuchen unter der Prämisse, daß er nicht den Mord begangen habe. Leicht befremdet, aber angesichts des guten Honarars macht dieser sich eifrig daran, dem nachzukommen. Was ihm nun geschieht, muß man lesen: Dürrenmatt beschreibt eindringlich, wie die Macht - verkörpert durch den Kantonsrat bzw. dessen gesellschaftliche Kreise - die Realität nach und nach verändert. Die scheinbar so unzweifelhafte Mordtat wird immer unwahrscheinlicher, der Mörder immer unschuldiger. Und in der Mitte des Prozesses der junge Jurist, der sich in einem Kreisel befindet, um den sich die Welt immer schneller dreht, dem immer wieder vor Augen geführt wird, daß nicht geschehen sein kann, was er gesehen hat und der schließlich vor der Frage steht, ob es in der Justiz - seinem ureigensten Handwerk - überhaupt Gerechtigkeit geben kann. Diese Geschichte ist absolut wert, gelesen zu werden. Empfehlenswert ist zudem der dazugehörige Film, der sich sehr eng an die literarische Vorlage anlehnt mit Maximilian Schell in der Hauptrolle. Ein "Muß" für jeden Fan anspruchsvoller Krimis!!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Taschenbuch
Ja, es mag sein, dass "Justiz" ist nicht Dürrenmatts stärkster Krimi ist. Zumindest weicht er, was die Erzählhaltung, die Fabelkonstruktion und das Setting angeht, vom "Richter und sein Henker", "Verdacht" und "Versprechen" ab. Und vielleicht ist die große Pause zwischen Beginn und Abschluss der Arbeit an diesem Buch doch etwas zu deutlich zu spüren. Mag sein. Dennoch hat mir der Krimi beim Lesen viel Freude bereitet und insgesamt kann man wohl sagen, dass es im deutschsprachigen Raum nicht viele Krimis gibt, die auch nur ein ähnliches Format aufweisen. Die in den negativen Rezensionen auf dieser Website genannten Schwachpunkte (fehlende Spannung und Gesellschaftskritik) decken sich jedenfalls nicht mit meinem postiven Eindruck nach der Lektüre.

Der Plot ist - jenseits der Frage nach dem Täter - durchaus spannend und auch die Gesellschaftskritik ist deutlich ausgeprägt. Anders als in den Dramen hat diese Kritik allerdings eine andere Stoßrichtung: nicht die moderne Welt mit der in Barbarei umschlagenden technischen Aufklärung steht im Mittelpunkt, sondern hier wird sehr spezifisch der Schweiz und besonders dem Zürich der späten 50er Jahre ein hässliches Spiegelbild vorgehalten. Dürrenmatts Perspektive ähnelt hier ein wenig der von Böll und Engelmann in den Romanen über die Verlogenheit der vermeintlichen Anstandsbürger im Bonn-Kölner Raum. Die surrealen Züge der bekannten Dramen treten dafür etwas in den Hintergrund.

Das Buch ist eine wunderbare Freizeitlektüre. Gerade bei Dürrenmatt liegt es aber auch nahe, ein Wort zur Eignung für den Unterricht zu verlieren.
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Von Ein Kunde am 7. Januar 2006
Format: Taschenbuch
Ein alter Kantonsrat aus Zürich erschießt, scheinbar ohne Motiv, in einem vollen Restaurant einen Universitätsprofessor, lässt sich ohne jeglichen Widerstand verhaften und verurteilen. Im Gefängnis lässt er den jungen Rechtsanwalt zu sich kommen und erteilt ihm den Auftrag seinen Fall unter der Annahme, er sei nicht der Mörder gewesen, neu zu untersuchen.
Und je länger sich der Rechtsanwalt mit dem Fall beschäftigt, desto tiefer verstrickt er sich in ein Netz. Ernsthafte Zweifel kommen bei ihm auf; obwohl eine Menge Leute den Mordvorgang direkt beobachtet haben.
Dürrenmatt verdeutlicht in diesem Roman, dass sich die Gerechtigkeit oftmals der Justiz geschlagen geben muss.
Ich habe das Buch mit großem Interesse gelesen, man findet sehr viel Parallelen zu der aktuellen Gesellschaft insbesondere zur Politik und zur Wirtschaft. Insgesamt ein sehr aktuelles Buch.
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Format: Taschenbuch
Dürrenmatt versteht es, mit geradezu genialer Sprache das faszinierende Bild eines Mörders zu entwerfen, der aufgrund seiner Sozialisation in der Position ist (und dies auch nutzt), einem Magier gleich das Bild der Realität zum Verschwinden zu bringen. Und Kantonsrat Dr. h.c. Isaak Kohler erklärt dem RA Dr. Felix Spät stellvertretend für den Leser auch, wie er das machen wird. Mit einem Bild aus dem Billard: "A la bande." So erschießt er, wie sich erst später zeigen wird, durchaus mit Motiv in aller Öffentlichkeit einen anderen, und geht zunächst anstandslos ins Gefängnis. Der Leser bekommt nun aus der Perspektive von RA Spät die Aufgabe, den Mord unter der Prämisse zu betrachten, Kohler sei nicht der Mörder. Ein monumentaler Gedanke: "Das Wirkliche ist nur ein Sonderfall des Möglichen." Und allein die Kraft dieses Gedankens läßt die ganze Argumentation der Justiz zusammenbrechen (natürlich nicht unmittelbar, aber eben a la bande). Spät läßt sich auf das natürlich lukrative Angebot Kohlers ein und erkennt zu spät (!), daß er die Auswirkungen dieser Handlung in dem überaus komplexen System "moderne Gesellschaft" nicht erkannt hat. Schlimmer noch, Kohlers Planung geht mit der Präzision eines Billardstoßes auf. Spät scheitert schließlich an der Erkenntnis "Die Gerechtigkeit wohnt in einer Etage, zu der die Justiz keinen Zutritt hat."

Empfehlenswert ist die Verfilmung mit Maximilian Schell in der Rolle des Kantonsrat Kohler.
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