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Justified - Season 01 [3 DVDs] [UK Import]
 
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Justified - Season 01 [3 DVDs] [UK Import]

Timothy Olyphant , Nick Searcy    Nicht geprüft   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Timothy Olyphant, Nick Searcy, Jacob Pitts, Joelle Carter, Erica Tazel
  • Produzenten: Gary Lennon, Don Kurt
  • Format: Untertitelt, Import
  • Sprache: Englisch
  • Untertitel: Englisch, Hindi
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • Anzahl Disks: 3
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 14. März 2011
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 537 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004P1HU30
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 16.715 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Raylan Givens (Timothy Olyphant) ist ohne Zweifel ein Top-Ermittler im U.S. Marshals Service. Doch als er an seinem Dienstort Miami einen Gangster am helllichten Tag in bester High-Noon-Manier ins Jenseits befördert, wird er strafversetzt. Widerwillig muss der coole Stetson-Träger in seinen Heimatstaat Kentucky umziehen. Doch der Job in der Provinz ist alles andere als ruhig. Amerikas Hinterland ist ein korrupter Sumpf aus Drogenhandel, Gewalt und Rassismus. Unvermeidlicherweise wird Raylan hier von seiner Vergangenheit eingeholt. Nicht nur, dass er sich mit den kriminellen Machenschaften seines Jugendfreundes Boyd (Walton Goggins) herumschlagen muss. Dummerweise lässt sich der Junggeselle auch noch mit der hübschen Ava (Joelle Carter), der Cheerleading-Queen seiner Highschool-Zeit, ein. Denn die steht unter Mordverdacht: Ava hat vor kurzem ihren gewalttätigen Mann mit einer Schrotflinte erschossen – und der war ein Bruder von Boyd.

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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Deadwood in Kentucky 20. Februar 2011
Von Bernhard
Format:DVD
(Besprechung bezieht sich auf die US BR-Version).

Timothy Oylpahnt spielte schon einmal einen Gesetzeshüter in der Serie Deadwood. Übrigens ebenfalls sehr sehenswert. Jetzt ist er ein US-Marshal, der wegen eines Vorfalls von Miami wieder in sein heimatliches Kuhdorf in Kentucky versetzt wird. Hier hat er es u.a. mit Meth-dealenden Neo-Nazis und militanten Rednecks zu tun. Ebeso mit seiner Ex-Frau und einer Verehrerin aus Schulzeiten.

Gleich in der ersten Folge werden viele Western-Motive in die Jetztzeit überführt. Ein Duell, witziger Weise im Sitzen am Tisch ausgeführt, eine Schießerei auf offener Straße und ausgiebige Saloonbesuche, gerne auch mit etwas Gewalt garniert. Auch sonst geht es nicht zimperlich zu.

Die Fälle, die er mit seinen Kollegen und alleine bearbeitet, sind nicht die üblichen abgehobene Drehbuch-Konstrukte für Hochglanz-Detectives aus Glas und Chrombüros, sondern sehr erdige Angelegenheiten. Die Grundidee kommt von einer Elmore Leonard Kurzgeschichte. Von ihm stammen so geniale Vorlagen zu Filmen wie Out of Sight, Jackie Brown, Killshot, Schnappt Shorty u.a..

Die Darsteller sind exzellent. Allen voran Timothy Oylpahnt (Deadwood, Die Hard 4) und Walton Goggins (The Shield). Es tut gut, mal wieder menschliche Charaktere zu sehen, mit denen man mitfiebern kann und die einen immer wieder überraschen. Das sind nicht die üblichen drehbuchaufsagenden Schauspieler, die immer etwas zu perfekt gekleidet und hergerichtet sind, gemessen an ihrem Gehalt und der Zeit, die sie schon auf den Beinen sind.

Die 1. Staffel enthält nur 12 Folgen, die leider viel zu schnell angeschaut sind.

Fazit:
Sich diese DVD oder BR zuzulegen ist in jedem Fall "Justiefied".
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Cool, cooler, Givens 25. Februar 2011
Von Terrabyte
Format:DVD
Raylan Givens, US-Marshal, einer der coolsten TV-Cops seit langem, wird nach einer von ihm provozierten Schießerei, die aus seiner Sicht gerechtfertigt (justified) war, vom sonnigen Florida in seine hinterwäldlerische Heimat strafversetzt, wo noch einige unerledigte Rechnungen und dunkle Familiengeheimnisse auf ihn warten. Dabei ist die Handlung längst nicht immer vorhersehbar und verläuft auch nicht nach dem üblichen Serienschema, wo nach 40 Minuten der Schurke erschossen wird und der Fall abgeschlossen ist. Die eng miteinander verwobene Geschichte der Familienclans zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Staffel und birgt noch manche Überraschung, auch für die Zukunft.

Obwohl Givens der Ruf vorauseilt, triggerhappy/schnell am Abzug zu sein, gibt er sich aber auch bei scheinbar aussichtslosen Fällen große Mühe, eine friedliche Lösung zu erreichen, aber manchmal geht es eben nicht anders, und dann wird nicht lange gefackelt...

Die Serie zeichnet sich durch schrullige Charaktere, trockene Dialoge und Humor aus.
Timothy Olyphant gibt nach Deadwood erneut den coolen Gesetzeshüter mit stählernem Blick und ebensolchen Nerven, hat hier aber deutlich mehr zu tun als in der alten Westernstadt.
Auch die Nebendarsteller sind sehr gut gewählt und haben noch Potenzial für viele weitere Folgen.

Ich freue mich schon auf die zweite Staffel.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Grüner Baum TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Diese UK-Ausgabe der ersten Staffel der Serie hat 12 Folgen mit je ca. 40 Minuten (nur die Pilot sind 50 min). Sprache ist Englisch mit ziemlich viel Slang- und schwierigen Ausdrücken bzw. akkustisch oft schwierig zu verstehender Betonung. Englische UT sind vorhanden.

Im Mittelpunkt steht Deputy US Marshal Raylan Givens. Nachdem er auf zweifelhafte Art in Miami einen Gangster eines Drogenkartells erschießt wird er strafversetzt nach Harlan, einem Landkreis in Kentucky, wo er aufgewachsen ist und wohin er nie mehr zurück wollte. Dort bearbeitet er im Team mit seinem Boss und zwei anderen Deputies ein paar Fälle, die innerhalb einer Episode abgehandelt werden (z.B. rund um gefälschte Bilder oder einen ehemaligen Buchhalter des Kartells, der aussagen will). Wie bei einem Beispiel angedeutet, tauchen immer wieder Verbindungen zu seiner Vergangenheit in Miami auf. Parallel zu Fällen je Episode wird eine breite Storyline rund um Givens Familie und die der örtlichen Crowders erzählt. In aller Kürze: Die Crowders sind seit Jahrzehnten schwer kriminell in der Gegend aktiv; Givens Vater Arlo lebt auch hauptsächlich von illegalen Geschäften. Zwischen den Familien besteht eine Mischung aus Feindschaft und sich gegenseitiger belauernder Koexistenz. Eine entscheidende Wendung im Chrakter eines der Crowders allerdings ist eine wichtige Storyline. Und da sind noch Ava Crowder, die mit einem Crowder verheiratet war, ihn aber erschossen hat und früher in den Marshall verknallt war und dessen Ex-Frau, die inzwischen mit einem Immobilienmakler verheiratet ist. Die Familiegeschichte in ihren persönlichen und kriminiellen Verwicklungen wird im Laufe der Folgen mehr und mehr Handlungsschwerpunkt der Staffel.

Die Staffel beginnt als 'cooler Cop' Serie: Rayland trägt immer einen Cowboyhut, lächelt cool, hat flotte Sprüche, zieht schnell (manchmal etwas sehr schnell) und trifft sicher. Dabei ist er nicht aufgesetzt cool wie anderen Filmen oder Serien, sondern sehr zurückhaltend, sozusagen auf coole Weise cool. Sehr beeindruckend und von Timothy Olyphant klasse gespielt. Die Stories sind in der Kürze einer Folge schnell erzählt und es geht flott und oft handfest voran.

Mehr und mehr wird es aber eine Reise, die tief ins dunkle Herz der menschlichen, aber speziell amerikanischen Seele und Gesellschaft führt. Die Gegensätze zwischen den Akteuren brechen auf, die Handlungen spitzen sich zu, die Gewalt eskaliert und wie in einem tief-finsteren Neo-Western bleibt nur noch Vergeltung und gegenseitiges Töten als Lösung. Der Charakter ändert sich hier deutlich und die Freigabe 'ab 15' ist z.T. grenzwertig.

Sehr besonders und gut gemacht die Figurenzeichnungen, die durchweg sehr real und lebensnah wirken. Sie 'glänzen' nicht, sondern im Stil von Südstaatenfilmen sehr 'down to earth' (bedienen sich aber gleichzeitig der rhytmischen und präzisen Sprache wie man sie aus HBO-Filmen kennt - stark gemacht mit einigen überragenden Dialogen). Besonderes Merkmal, dass sie sich - v.a. die Bösen - oft erstaunlich doof verhalten, teils durch schlichte Dummheit, teils durch Stolz bedingt. Gerade das macht sie oft so real wirkend und so ergreifend.

Der Ausmaß an Gewalt ist hoch und Waffen und ihre Nutzung erscheint wie ein völlig natürlicher Teil des Alltags. Vielleicht ist es die europäische Sicht, aber mir war, als ob die Abgründe der amerikanischen Seele und Gesellschaft hier schon fast bis an die Schmerzgrenze in ihren finsternsten Anteilen vorgeführt werden, gerade durch die Selbstverständlichkeit und teilweise Belanglosigkeit mit der Gewalt und Waffen benutzt werden.

Fazit: Unbedingt sehenswert, sowohl in den anfänglichen 'cooler Cop'-Teilen als auch in den späteren elegischen, dramatischen, fast literarisch angehauchten. Ich bin mir nicht sicher, ob diese sehr eigenartige und indviduelle Mischung jedem gefällt, aber ich fand's Klasse und war vor allem gegen Ende der Staffel sehr gebannt.
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justfield, wann mit deutscher tonspur 1 02.02.2012
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