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Just a Kiss
 
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Just a Kiss

Atta Yaqub , Eva Birthistle , Ken Loach    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Atta Yaqub, Eva Birthistle, Shamshad Akhatar
  • Regisseur(e): Ken Loach
  • Komponist: George Fenton
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 19. September 2005
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 100 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0009WV3JG
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 43.140 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Die geschiedene Roisin arbeitet in Glasgow als Musiklehrerin an einer katholischen Schule. Als sie den Bhangra-DJ Casim kennen lernt, ist es Liebe auf den ersten Blick. Auch für ihn, der doch in wenigen Wochen die arrangierte Ehe mit seiner Cousine eingehen soll. Casim schwirrt der Kopf, würden doch seine Eltern die Nachricht, der Sohn liebe eine Weiße, kaum verkraften. Und auch Roisins Existenz entgleist, kündigt man sie doch wegen ihres zu missbilligenden Lebenswandels. Kann die Liebe unter solchen Bedingungen überleben?

Produktbeschreibungen

Universum Film Just a Kiss, USK/FSK: 6+ VÃ--Datum: 19.09.05

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Kundenrezensionen

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ist Liebe 'grenzenlos'? 2. August 2007
Von the_clairevoyant TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Im Original trägt dieser Film den Titel "Ae Fond Kiss", nach dem gleichnamigen Gedicht des schottischen Poeten Robert Burns. 1791 hatte er es für seine Geliebte Clarinda verfasst, die er aufgrund gesellschaftlicher Zwänge nicht wiedersehen durfte.
Um ebensolche Zwänge geht es auch Regisseur Ken Loach, ebenfalls Schotte. "Just A Kiss" ist in Glasgow angesiedelt. Róisín Hanlon (von der faszinierenden Eva Birthistle dargestellt) ist Musiklehrerin an einer katholischen Schule. Die hübsche Irin verliebt sich in den jungen Pakistani Casim. Und damit nehmen die kulturell bedingten Probleme ihren Anfang. Casim schätzt seine traditionell lebenden Eltern, die 1947 vor den Wirren des indischen Bürgerkriegs nach Großbritannien geflohen und seither rassistischen Ressentiments ausgesetzt waren, über alles. Und der Wunsch eben dieser Eltern ist es, dass Casim eine Pakistani heiratet. Bekanntlich lässt sich Liebe aber nicht vorschreiben. Ob's ein tragisch-poetisches Finale à la Burns oder doch ein interkulturelles Happyend gibt, soll hier nicht verraten werden.
Schön an "Just A Kiss" ist, dass der Film trotz aller Herz-Schmerz-Komponenten keine melodramatische Schnulze ist. Loachs Szenario wirkt echt, nicht aufgesetzt.
Das Booklet ist informativ gestaltet, inklusive dem Gedicht von Robert Burns. Nur bei der Charakterbeschreibung ist ein kleiner Lapsus passiert. Die fiktive Lehrerin Róisín Hanlon heißt plötzlich Róisín Murphy, was wiederum der Name einer realen irischen Musikerin ist. Das sei verziehen. Beim Gedanken an irische Frauen ist schließlich schon manch einem was durcheinandergekommen ;-)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Ich finde diese Liebesgeschichte äußerst gut und sehr realistisch dargestellt, da ich als Deutscher mit asiatischer Abstammung selbst ähnliche Erfahrungen gemacht habe. Meine erste Freundin war nämlich eine Deutsche, und ich habe mich damals nicht getraut, sie meinem Vater vorzustellen...

Die Geschichte spielt im Süden Glasgows und handelt von dem pakistanischen DJ Casim und der katholischen Musiklehrerin Roisin, die sich durch einen Zufall kennen lernen und sich verlieben. Klingt doch alles schön und gut, bis auf die Tatsache, dass Casim's Leben und Zukunft von seinen moslemisch lebenden Eltern bestimmt wird. Er soll nämlich in ein paar Wochen eine Pakistanerin heiraten, die er noch nie zuvor gesehen hat. Casim jedoch möchte ein eigenständiges Leben führen. Damit beginnt auch der Konflikt zwischen Casim's familiären Pflichten und der Liebesbeziehung zu Roisin und die Problematik des gegenseitigen Verständnis für einander.

Ich halte den Film für sehr gut gedreht. Die Liebesgeschichte ist sehr realistisch.
Auch wenn es vom Ablauf einer Liebesbeziehung her nichts ungewöhnliches ist ( junger Mann verliebt sich in junge Frau, gewinnt ihr Herz, verliert es wieder, gewinnt es wieder zurück,...), so spielt der kulturelle und historische Hintergrund nach dem 11. September eine aktuelle und sehr bedeutende Rolle. Der Film zeigt die kulturellen Engstirnigkeit unserer Gesellschaft im Kontrast zu einer modernen Weltanschauung auf, die gegenseitige Toleranz und die zwischenmenschlichen Beziehungen erschwert.

Zur DVD:
DVD Hülle standardmäßig aus Plastik, Einzel-DVD. Die Version, die ich im Regal meiner Mutter fand, scheint eine Special Edition zu sein, weil sie mit einem Pappschuber rauskommt. Cover ist okay, ist aber nicht so mein Geschmack. Ich finde da die einfache Edition mit dem weißen Cover viel schöner. Ein kleines Booklet über den Film und die Schauspieler liegt bei.
Hervorheben möchte ich aber, dass das Bonus-Material sehr umfangreich und gut gemacht ist: Von nicht verwendeten und verpatzten Szenen bis hin zum Making Of, Interview mit dem Regisseur und den Trailern. Und das zusammen mit dem Film auf EINER DVD!

Fazit:
Meiner Meinung nach ein wirklich guter Liebesfilm mit dem Hinweis auf die kulturellen Konflikte und Probleme der heutigen Zeit. Die Protagonisten haben mich von der Gestik und Mimik überzeugt. Leider finde ich das Ende zu simpel. Das Ende ist weder provokant, noch lädt es zur Diskussion oder zum Dialog ein, weil es ein abgeschlossenes Ende ist. Im wahren Leben ist es viel schwieriger. Der Film bekommt von mir vier Sterne.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von BigRed
Format:DVD
Also der Film ist Wahnsinn! ergreifend und sowohl politisch wie auch persönlich unheimlich (teilweise geradezu erschreckend) realistisch, streckenweise hat man das Gefühl, ein Familienvideo zu sehen, so natürlich agieren die Schauspieler.(viele sind Laienschauspieler, d.h., standen das erste Mal vor einer Kamera)

Wer allerdings eine erfrischend leichte Liebeskomödie erwartet, sei hier gewarnt: dies ist ein ernstzunehmendes Drama, geht einem richtig nah, natürlich gibt es auch ein paar Lacher oder bringt einen mal zum Schmunzeln, es ist auch trotz aller Probleme mit einer gewissen Leichtigkeit erzählt, also keine tristen Farben und Dauer-Depri-Stimmung.
Nichtsdestotrotz ist eben nicht alles heile Welt und die Liebe der krönende Abschluß.

Hier fangen die Probleme mit Mann, Frau, Liebe und zwei Religionen erst an. Und dabei kann man doch immer beide verstehen; sie, die katholische moderne Frau, ihn, der sich in zwei Kulturen bewegt und doch immer der "Pakistani" bleibt, ja sogar seine strengbuddistische Familie, die beiden zum Teil wirklich übel mitspielt, in der festen Überzeugung, dass einzig Richtige zu tun.
Das eigentliche Problem sind weniger die Religionen, als die Menschen, die sie für ihre Zwecke missdeuten u. -brauchen.

Und wenn er ihr zum Schluß (nach einem Zerwürfniss mit seiner Familie) hinterherrennt, da er zu ihr stehen u. bei ihr bleiben will, ist dies allenfalls ein offenes Ende; für den Moment hat er sich für sie entschieden, doch wie es wirklich weitergeht, bleibt der Fantasie überlassen:
immerhin musste sie ihre erzkonservative Schule und er seine Familie verlassen, und all das nur, weil sie offen ihre Beziehung leben wollen, anstatt faule Kompromisse einzugehen.
Was kann an Liebe überhaupt falsch sein?

Ein Film, der viele Fragen offen und einen selbst nachdenklich bleiben lässt.

An dieser Stelle seien nochmal wärmstens die Extras empfohlen, allem vorran das lange, jedoch äußerst interessante Interview mit dem faszinierenden Regisseur.
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Die neuesten Kundenrezensionen
hatte mir mehr erhofft
habe eigentlich nur gutes von diesem film gehört.
habe ihn leider nicht zu ende gesehen, daher nur 4 sterne
mir war die handlung zu lahm.. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von M. Jung veröffentlicht
Just a kiss muss man gesehen haben
Dieser Film spiegelt genau das Problem zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen wieder. Durch hervorragende schauspielerische Leistung wirkt die Handlung absolut... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. September 2009 von Mottifant
Ein Sieg der Liebe
Es werden alle Hindernisse aufgetürmt, alle Probleme aufgezeigt und ausdiskutiert, die einer multikulturellen Verbindung im Wege stehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. März 2009 von zopmar
Mittelmäßig
Das Thema wurde ja schon in verschiedener Form behandelt. Hier allerdings fehlte mir der Spannungsbogen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Januar 2008 von Hans-Thomas
guter Anfang aber zu romantisch
Das an sich sehr interessante Thema der Liebe zwischen zwei Kulturen wird leider im Film nach einem vielversprechenden Anfang nicht differenziert genug umgesetzt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. August 2007 von A. Böttler
Liebe zwischen den Kulturen
Ein sehr schöner Film, der die Problematik der sich die beiden Hauptfiguren gegenüber sehen, sehr differenziert und objektiv nähert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. April 2007 von rurue
A real story with a happy end???
Der Film "Just a kiss" von Ken Loach spricht die Thematiki einer Liebe zwischen verschiedenen Kulturen und Religionen an. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. September 2006 von Nicole Welt
Culture clash
Gleich einmal vorne weg: den einen punkt habe ich deshalb abgezogen, weil es sich um einen dieser typischen Filme handelt, von welchen man das Ende schon von der 1. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juni 2006 von mari
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