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Jurassic Park - Vergessene Welt
: In der zweifelhaften Tradition von Horrorfilm-Fortsetzungen, die man sich besser (oder besser nicht) in einem Autokino anschaut, ist Steven Spielbergs Fortsetzung zu Jurassic Park ein schlecht umgesetzter, mangelhaft aufgebauter Film, dem es an Handlung und Logik fehlt. Drehbuchautor David Koepp verbindet eine Reihe von unzusammenhängenden Einfällen, während Jeff Goldblum als der schräge Chaostheoretiker Ian Malcolm zurückkehrt, der sich widerwillig bereit erklärt, zu einer anderen Insel zu reisen, wo sich geklonte Dinosaurier in freier Wildbahn bewegen können. Zusammen mit seine Freundin (Julianne Moore) und ihrer Tochter, schlägt sich Malcolm mit Jägern, Umweltaktivisten und fiesen Geschäftsleuten herum, die blöderweise einen großen Dino nach Südkalifornien transportieren wo dieser natürlich Amok läuft. Spielberg scheint es nicht zu kümmern, dass die Teile dieses Projekts nicht zu einem echten Film zusammen passen, also baut er einige Schockmomente (die nichts von dem Können bei Jurassic Park erkennen lassen) und oberschlaue visuelle Späße (ein kläffender Hund in einer Vorstadt verschwindet auf mysteriöse Weise, als ein hungriger T-Rex vorbei stapft) ein. Keine wirkliche Empfehlung. --Tom Keogh
Jurassic Park 3:
Jurassic Park und seine Fortsetzung Vergessene Welt gehören zu den großen Prestige-Produktionen Hollywoods in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts. Mit ihren Vorlagen von Michael Crichton und mit Steven Spielberg als Regisseur waren sie von Anfang an als Großereignisse geplant, die zumindest in Sachen Special Effects neue Maßstäbe setzen sollten und auch gesetzt haben. Aber selbst die grandiosen Effekte und die so aufwändigen wie beeindruckenden inszenatorischen Spielereien eines Steven Spielberg können nicht ganz darüber hinwegtäuschen, dass beide Filme klassische B-Movie-Geschichten erzählen.
Deswegen ist es umso erfrischender, dass sich Joe Johnston und seine beiden Autoren, Alexander Payne und Jim Taylor, bei Jurassic Park III ganz offen zu ihren Wurzeln bekennen. Sie schließen mit ihrem Dinosaurier-Abenteuer direkt an die Traditionen des alten B-Kinos an und haben damit den bisher spannendsten und unterhaltendsten Jurassic Park-Film erschaffen. Dr. Alan Grant (Sam Neill), der seinen Aufenthalt im Dinosaurier-Themenpark auf der Insel Isla Nubarnur mit knapper Not überlebt hat, widmet sein ganzes Leben wieder der Erforschung fossiler Saurier-Funde und will eigentlich nie wieder etwas vom Jurassic Park hören. Doch um seine Arbeit fortsetzen zu können, benötigt er für sich und seine Studenten finanzielle Mittel, die ihm der Unternehmer Paul Kirby (William H. Macy) verspricht. Grant soll dafür nur Kirby und seine Frau Amanda (Téa Leoni) bei einem Flug über Isla Sorna, der zweiten Dinosaurier-Insel, begleiten. Doch die Kirbys spielen mit verdeckten Karten. Sie wollen auf der Insel landen und nach ihrem 14-jährigen Sohn Eric (Trevor Morgan) suchen, der vor acht Wochen bei einem Abenteuerausflug auf Isla Sorna gelandet ist.
Auch Jurassic Park III wartet wieder mit einigen spektakulären Effekten auf. Die Raptoren wirken noch beängstigender als in den vorherigen Filmen. Sie und die hier zum ersten Mal in Erscheinung tretenden prähistorischen Wesen, der gewaltige Spinosaurus und die Pteranodons, eine Rasse überaus gefährlicher Flugsaurier, beweisen einmal mehr, dass der Mensch längst nicht die Krone der Schöpfung darstellt. Aber trotz all der Effekte verliert Joe Johnston nie seine Figuren aus den Augen. Anders als bei seinen beiden Vorgängern sind in diesem Dinosaurier-Spektakel die Menschen wirklich die Hauptfiguren. Wie die früheren B-Film-Regisseure verzichtet Joe Johnston auf jedes überflüssige Beiwerk. Jurassic Park III ist reines Bewegungs- und Action-Kino, in dem sich die Figuren über ihre Handlungen definieren. So kann sich der großartige William H. Macy von einem Schwindler und Schwächling zu einem wahren Helden entwickeln, und Trevor Morgan kann als ein Teenager brillieren, der den Erwachsenen im Überlebenskampf eindeutig überlegen ist und doch nie altklug oder unrealistisch wirkt. --Sascha Westphal
Der Kauf hat sich für alle Fälle gelohnt, da die einzel DVDs zum Teil schon recht hohe Preise bei einem bestimmten Auktionshaus erzielen - bzw. erzielt haben(?) - und es sich somit auch rechnerisch lohnt diese Box zu kaufen.
Der Pappschuber hat eine gute Qualität und beinhaltet neben insgesamt 4 DVDs (drei Filme + Bonus-DVD) ein kleines Booklet mit Infohäppchen über Dinos und Filme. Die Verpackung macht sich gut in Regal und sieht auf alle Fälle besser aus, als drei unauffällige DVD-Boxen.
Allgemeines Fazit: Wer bereits alle drei Filme sein eigen nennt, braucht nicht zugreifen. Ansonsten sollte man das Geld investieren, man wird es garantiert nicht bereuen.
Was einen sehr faden Beigeschmack trägt, ist die Tatsache, dass Teil 4 in Hollywood bereits beschlossen ist und die Box in Deutschland ein wenig später mit Teil 1-3 herauskommt.
Ergo wird diese Box in nicht allzu ferner Zukunft von einer Box mit Teil 1-4 abgelöst.
Filme gut - sehr gut, Zusatzmaterial teilweise schon da gewesen, Einzigartigkeit der Box beträgt keine 2 Jahre.
Fakt ist, dass die Darstellung von Richard Attenborough in Teil 1 in jedem Fall sehenswert ist und solche Schauspieler und Regisseure wie er leider nicht auf Bäumen wachsen.
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