Das Buch ist relativ klein und dünn. Etwas größer als ein Vokabelheft ein bisschen über 100 Seiten. Man erhält Informationen über die Organisation der Gesetzgebung in Deutschland und dem Grundgesetz, was für Gerichte in Deutschland existieren, welche für was zuständig sind, wieviele Richter für welches Gericht eingesetzt werden, das Mahnverfahren wird kurz angerissen, Strafrecht und Zivilrecht sowie öffentliches Recht werden kurz erklärt und unterschieden, zwei Seiten mit lateinischen Begriffen, ein Exkurs in die Geschichte? und 4-5 Persönlichkeiten werden kurz genannt und noch ein bisschen mehr.
Der Titel "Das juristische Basiswissen" ist dennoch etwas zu viel des Guten. Meiner Meinung nach sollte es heißen: "Einblick in das juristische Basiswissen". Wobei ich kein Jurist bin, sondern nur ein Laie, ich habe auch nicht vor zu studieren. Was mich gestört hat waren die diversen Aufforderungen des Autors. Zum Beispiel werden sehr häufig Gesetze genannt auf die sich der Autor beruft, wenn er etwas erklären will. Dahinter kommt dann immer: "lesen!"
Ja schön, Junge, was ich lese und was nicht entscheide immer noch ich und das ich zum besseren Verständnis die Paragraphen lesen sollte, weiß ich auch so. Man sollte also das Buch am besten vor dem Bildschirm lesen, damit man die diversen Gesetze im Internet nachschlagen kann.
Leider werden manchmal Begriffe verwendet, die einer Erläuterung bedurft hätten. Deshalb gab es auch Punktabzüge, wenn ich ein Buch lese, möchte ich nicht noch in anderen rumlesen, was der jetzt eigentlich sagt. Aber es ist nicht so, dass er nichts erläutern würde, sonst hätte ich auch nicht 3 Punkte vergeben. Man lernt ein bisschen was, vor allen Dingen, was man lesen! sollte, damit man noch ein bisschen mehr lernt. Da hätte mehr kommen müssen.
Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass er doch sehr brav war, als er die Gewaltenteilung in Deutschland erklärt. Zwar macht er darauf aufmerksam, dass die in Deutschland nicht 100%ig umgesetzt wurde, aber er erklärt als Grund dafür, man könne eben die Gewaltenteilung praktisch nicht umsetzen. Sehr interessant, das sehen einige Verfassungsrechtler, aber etwas anders.
Hinzu kommt, dass es ja nicht reicht jemanden aufzufordern Paragraphen zu lesen, man muss diese ja auch verstehen.
Trotzdem kann ich nicht sagen, dass das kleine dünne Buch schlecht wäre, deshalb hab ich auch 3 Punkte vergeben. Man lernt schon etwas. Es ist okay.