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Junta (OmU)
 
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Junta (OmU)

 Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Künstler: kinolatino.de
  • Format: HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Spanisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 7. Juli 2006
  • Produktionsjahr: 1999
  • Spieldauer: 104 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000G099NI
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.059 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

MovieGod.de

Der Film: Argentinien, irgendwann zwischen 1976 und 1982 - die Zeit der Militärdiktatur.

Die junge Studentin Maria, die einigen armen Leuten Lesen und Schreiben beibringt, wird von der Geheimpolizei verschleppt und in eine stillgelegte Autowerkstatt gebracht. Als sie nach unvorstellbarer Folter noch immer niemanden verrät, wird ein neuer Verhör-Spezialist hinzugezogen: Felix, ihr in sie verliebter Mitbewohner.

Während sich zwischen den beiden eine Beziehung irgendwo zwischen Abhängigkeit und Zuneigung, Angst und Überlebenswillen, Macht und Loyalität entwickelt, sucht Marias Mutter verzweifelt nach ihrer Tochter.

Die DVD: Garage Olimpo - Junta kommt in einem würdig aufgemachten, klarsichtigen Amaray Case im Schuber daher. Auf der Innenseite des Cover-Inlays gibt es eine spoilerfreie Kapitelübersicht.

Das 12-seitige Booklet beinhaltet einen Brief von Autor und Regisseur Marco Bechis an das Publikum sowie eine Erzählung seiner persönlichen Erfahrungen in der Gefangenschaft der Militärpolizei.

An Werbung gibt es lediglich das "kinolatino.de Magazin Nr. 1", ein Beiheft zur Reihe, mit Einleitung von flax-film-Chef Rainer Flaskamp und Texten von unabhängigen Filmkritikern zu den Filmen auf den ersten vier DVDs: Das letzte Kino der Welt, B.Aires, Junta und Sábado - Das Hochzeitstape.

Durchaus lesenswert.

Nach Einlegen der Disc gibt es einen kinolatino.de-Trailer, der sich überspringen lässt, danach geht es gleich weiter ins schlichte Menü.

Das Bild: Im Rahmen der Erwartungen an einen argentinischen Film liegt die technische Qualität im oberen Bereich. Die Farben leuchten, soweit erlaubt, die Kantenschärfe ist in Ordnung.

Die Detailschärfe lässt etwas zu wünschen übrig, dazu gibt es leichtes Chroma- und noch leichteres Lumarauschen. Wirklich auffallend sind lediglich einige Verschmutzungen des Ausgangsmaterials, die sich vor allem zu Anfang und in einigen Außenaufnahmen bemerkbar machen.

Der Schwarzpegel ist durchschnittlich, der Kontrast ordentlich und nicht zu steil, so dass die dunkleren Bildbereiche erfreulich viel Zeichnung mitbringen.

Der Ton: Da der Film seine Wirkung aus der beklemmenden, leisen Nüchternheit bezieht, mit der Regisseur Bechis die Geschehnisse einfängt, gibt es auf akkustischer Seite wenig aufregendes zu berichten. Der Ton ist an den Frontkanälen festgenagelt, Dynamik- oder Bassattacken gibt es wohl erst in einem eventuellen amerikanischen Remake.

Die Extras: Die Liste der Extras findet Ihr auf der Übersichtsseite zur DVD.

Die Dokuvideos, insgesamt 36 Minuten lang, bestehen größtenteils aus Interviews mit Zeitzeugen. Ein Überlebender, der während der Produktion die Kucklöcher der Türen mit denen in seinem Konzentrationslager vergleicht, ein Mann, der Kunstwerke seines verschleppten Bruders vorführt, ein ehemaliger Richter, der die italienische Regierung eindringlich ermahnt, Gerechtigkeit zu verlangen.

Ähnlich der letzten Einstellung von Philip Noyce´ Long Walk Home, die die lebenden Vorbilder für den Film zeigt, wird durch die teils emotionalen, teils erschreckend nüchternen Erzählungen das Schreckensbild des Militärregimes, und damit die Wirkung des Films, unendlich nachhaltiger. Dafür verzichtet man gerne auf ein übliches Making-Of, das jegliche Illusion zerstört, indem es die Orks grinsend am Catering-Tisch zeigt...

Fazit: Ein Film, von dem sich Eli Roths erbärmlicher Hostel ein, zwei Dutzend Scheiben abschneiden könnte, präsentiert auf einer ordentlich aufgemachten, technisch soliden DVD mit sinnvollen Extras.

Mehr muss man dazu glaube ich nicht mehr sagen.

Felix „Flex“ Dencker

Produktbeschreibungen

Buenos Aires zur Zeit der Militärdiktatur: die Studentin Maria wird von der Geheimpolizei in eine stillgelegte Autowerkstatt verschleppt. Dort trifft sie auf Felix, ihren verschlossenen und in sie verliebten Mitbewohner: er ist der "Verhör"-Spezialist. Während sich daraus eine kaum vorstellbare Beziehung aus Macht, Zuneigung, Folter und Überlebenswillen entwickelt, versucht Marias Mutter mit allen Mitteln, ihre Tochter

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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Maria (Antonella Costa) will den Armen in Buenos Aires das Lesen und Schreiben beibringen. Allein diese Tatsache macht sie in den Augen des diktatorischen Regimes verdächtig. Der smarte Felix (Felix Echeverría) lebt in einer Wohngemeinschaft mit Maria im herrschaftlichen Elternwohnhaus. Es knistert zwischen beiden. Doch nix passiert. Im Elternhaus hat Maria die Hosen an.
Dann schlagen die Lakaien der Junta zu. Maria, die als Studentin auch oppositionelles Gedankengut verbreitet, wird in die Garage Olimpo verschleppt. Die Garage Olimpo ist eine schäbige Autowerkstatt, die ausschließlich zu Verhören und Folter dient.
So wird Maria mit Stromstößen und anderen subtilen Verhörmethoden von der Geheimpolizei bearbeitet. Doch Maria schweigt wie ein Grab. Einer der Verhörspezialisten ist Felix. Aus Liebe versucht er Maria so gut es geht zu schützen. Doch er ist in der Zwickmühle zwischen Liebe und Regime. Wie kann diese Konstellation ausgehen?
Inzwischen macht sich Marias französischen Mutter Diane (Dominique Sanda) auf die Suche nach ihrer Tochter. Sie versucht alle Hebel in Bewegung zu setzten. Sogar das Haus wird verkauft. Wird die Odyssee durch den Machtapparat zum Erfolg führen?
Spannender Film über die Methoden eines Unrechtsregime. Mit unvorstellbarer Luzidität werden die beklemmenden Machenschaften einer Welt aus skrupelloser Macht und schmutzigster Korruption schonungslos erzählt.
Wer kein Spanisch kann, der kann den Film mit deutschem Untertitel anschauen. Es gibt keine Sprachauswahl Deutsch. Ich bezweifle im Gegensatz zu den anderen Rezensenten, dass man den Film ohne Spanischkenntnisse und ohne Untertitel versteht.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Film ist definitiv nichts für schwache Nerven! Die Grausamkeit wird noch verstärkt durch die scheinbare Normaliät. Die Folterknechte arbeiten nach Stechuhr und spielen in den Pausen Tischtennis.
Das argentinische Spanisch ist etwas gewöhnungsbedürftig und der Ton nicht immer so klar, dass man die Texte gut versteht. Insgesamt ein sehr sehenswerter Film.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von J. Paul
Der einzige Fehler, den die junge Studentin Maria begeht, ist es, während der Zeit der Militärdiktatur in Argentinien in den Slums armen Leuten das Alphabet beizubringen. Denn plötzlich stürmt eine bewaffnete Truppe ihr Wohnhaus und verschleppt sie in eine stillgelegte Garage, die sich als heimliche Folterwerkstatt des Regimes entpuppt. Und so nimmt das Drama seinen Lauf.
Während man Maria selbst zunächst fast zu Tode foltert, was aber immer nur angedeutet wird, macht sich ihre Mutter auf die Suche nach ihr. Ihr neuer Foltermeister entpuppt sich aber als ihr alter Untermieter Felix, der in sie verliebt ist, sich aber in der Freiheit vergeblich um sie bemüht hat. Und so entwickelt der Film eine ganz eigene Beziehungsdynamik.
Auf der einen Seite ist da Felix, der seine Stellung ausnutzen will, um ihre Liebe zu gewinnen. Auf der anderen Seite steht Maria, die ja eigentlich verständlicherweise nur überleben will. Am Ende verlieren aber beide. Felix muß erkennen, daß seine auf Gewalt basierende Machtposition es ihm nicht ermöglicht, Marias Zuneigung zu erwirken. Die junge Studentin dagegen scheitert, weil ihr zuletzt entgegenkommendes Verhalten es ihr nicht ermöglicht, am Leben zu bleiben.

Am Ende des Films erfährt man, daß in Argentinien von der Militärdiktatur 30.000 Menschen systematisch gefoltert und dann ermordet wurden. Diese Geschichte hier steht stellvertretend für die anderen.

Ich gebe dieser DVD fünf Sterne, da hier eine ergreifende Geschichte erzählt wird. Ein Booklet war bei mir nicht dabei. Auch kann man bei der Sprachauswahl nur zwischen Originalton und Spanisch mit deutschem Untertitel wählen. Den Kauf fand ich aber dennoch absolut lohnenswert.
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Beziehung Felix - Maria 0 15.10.2009
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