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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine Perle von Film mit einem umwerfend goldigen Humor!,
Rezension bezieht sich auf: Juno [UK Import] (DVD)
"All starts with a chair..."Mit diesen Worten startet ein Film, der beweist, dass es sie noch gibt: Filme, von denen man beim Anschauen völlig überraschend förmlich umgehauen wird. Was soll man auch von einem Film halten, in dem eine 16jährige Darstellerin unbeabsichtigt schwanger wird und sich wahrscheinlich mit den üblichen Höhen und Tiefen einer Schwangerschaft auseinandersetzt...??? Tja, weit gefehlt, stattdessen erweist er sich als eine hochklassige Komödie mit genialen liebevoll gespielten Darstellern um einen Film, der sich um Verantwortung, Treue zu sich selbst und die Liebe dreht, untermalt von einem herrlich lockeren Soundtrack. Kurz zur Story: Juno wird schwanger, vermeidet Dank aufkommender Gewissensbisse einen Schwangerschaftsabbruch nachdem ihr eine Abbruchsgegnerin zugerufen hat, dass auch Embryos schon Fingernägel haben... und sucht stattdessen verantwortungsvolle Adoptiveltern für das Baby. "Your parents are probably wondering where you are! - Nooooo, I mean, I'm already pregnant, so in what other kind of shit could I come into." Juno selbst ist ein absolut cooles Highschoolgirl, die mit geistreichen Kommentaren nur so um sich wirft und auf ihre erfrischend humorvolle Art einfach nur umwerfend ist. Ebenso liebevoll sind auch die anderen Charaktere gezeichnet, die in ihrer skurrilen herzlichen Art schlichtweg bezaubern und zeigen, wie schön das Leben doch sein kann, wenn man nur die richtige Einstellung mitbringt. Den Film hätte ich schon dadurch glatt küssen können, weil ich befürchtet habe, dass der übliche Schwangerschaftskram gezeigt wurde à la Übelkeit, grummelige Eltern, existenzielle Probleme, etc. etc. Stattdessen bekommen wir eine positive Sicht aufgezeigt: Verständnisvolle Eltern ("Hättest Du gedacht, dass sie jetzt mit einer Schwangerschaft kommt?" - "Ja, aber ich habe trotzdem gehofft, dass sie nur von der Schule geflogen ist oder Drogenprobleme hat!"), einen abgeklärten Umgang mit dem Punkt Schwangerschaft und eine Darstellung, als wäre Schwangerschaft nicht die Hölle, nicht der Himmel, sondern etwas völlig Normales, eben ein Teil des Lebens selbst. Na bis auf die Tatsache vielleicht, dass Juno erst 16 ist. ;) Der Humor besticht durch eine wahrhaft herzerfrischende Kreativität. Auch wenn ich aufgrund mangelnder Spachkenntnisse nicht alles verstanden habe, lag ich buchstäblich auf dem Fußboden vor Lachen. Im O-Ton kommen der trockene Humor und der besondere Charme voll zur Geltung, deswegen würde ich den Film unbedingt im Original anschauen! Fazit: Eine wunderschöne Komödie über das Leben selbst, die Leichtigkeit des Seins in allen Lagen, selbst bei einer Schwangerschaft. "The best thing, you can do, is find a person, who loves you for exactly what you are!" Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
37 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die beste Hollywood Komödie 2008!,
Rezension bezieht sich auf: Juno (DVD)
Es gibt sie zum Glück immer wieder. Bescheidene Produktionen, die durch Charme, Witz und eine tolle Besetzung nicht nur die Kritiker, sondern auch ein Millionenpublikum begeistern können. Das letzte prominente Beispiel in dieser Reihe war sicherlich "Little Miss Sunshine". "Juno" genießt in meinen Augen selbst in der Kategorie Überraschungshit eine Ausnahmestellung. Dabei entlockt einem das Thema "ungewollte Schwangerschaft einer 16-Jährigen" bestenfalls ein gelangweiltes Gähnen. Wie dieses Thema aber umgesetzt wurde ist ganz großes Kino. Voraussetzung dafür ist das Oscar prämierte Drehbuch von Diablo Cody. Von der ersten Minute an wird die zunächst banal wirkende Story erfrischend anders behandelt und sprüht nur so vor Witz und tollen Ideen. Dabei sind es viele unscheinbare Kleinigkeiten (z.B. das Burgertelefon), die zum überragenden Gesamtbild beitragen. Trotz der ernsten Thematik nimmt sich der Film selbst nie zu ernst. So sind selbst die Szenen wenn Junos Eltern oder der werdende Vater von der Schwangerschaft erfahren mit ausreichend Pointen ausgestattet. Ebenfalls grandios ist das erste Aufeinandertreffen von Juno mit den Adoptiveltern für ihr Baby ausgefallen. Die extrem offene und lockere Juno und Jennifer Garner als verkrampft bemühte Vorzeigemutter bilden einen wunderbaren Kontrast. So prächtig funktioniert die tolle Geschichte natürlich nicht nur wegen der exzellenten Ausgangsposition, die Cody mit ihrem Skript liefert. Auch die schauspielerische Umsetzung ist vom Feinsten. Ellen Page spielt die verplante, witzige und immer sympathische Juno fast schon unfassbar gut. Bisher bekannt aus den "X-Men" Filmen und dem heftigen "Hard Candy" liefert sie hier ihre klar beste Leistung ab. Bei ihren nächsten Rollen wird sie sich wohl immer mit dieser messen lassen müssen. Der zugehörige Vater des Babys Michael Cera passt hier gut in die Rolle. Das allgemein große Talent ist bei ihm allerdings noch nicht in dem Maße wie bei Page zu sehen. Dazu kommen exzellent besetzte Nebenrollen. J.K. Simmons als verständnisvoller Vater kann genauso überzeugen wie Allison Janney als Schwiegermutter. Die Adoptiveltern Jennifer Garner und Jason Bateman liefern zahlreiche lustige Szenen und beide Bestleistungen ihrer Karrieren ab. Abschließend lässt sich sagen, dass "Juno" einer der besten Filme des Jahres ist und zeigt, dass Teenagerkomödien auch ohne Fäkalwitze auskommen und richtig lustig sein können!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Entzückendes Drama über das Erwachsenwerden,
Von
Rezension bezieht sich auf: Juno (DVD)
Gibt es Liebe auf den ersten Blick? Wenige Minuten, nachdem ich begonnen hatte, "Juno" anzuschauen, wusste ich, dass es das gibt. Zumindest zu einem Film. Inzwischen bin ich mir sicher, dass diese Liebe sogar noch gewachsen ist.Die 16-jährige Juno wird gespielt von Ellen Page, die beim Dreh bereits 20 war - dennoch würde man sie im Zweifel eher jünger als 16 schätzen. Juno ist einfach umwerfend - sie liebt schräge Musik und Horrorfilme, ihr Zimmer schaut aus wie ein fröhlich-buntes Panoptikum und sie telefoniert mit einem Burger-Phone. Juno lebt im sonnigen Nova Scotia, besucht eine nette Schule, hat eine nette Familie und den netten Freund Paulie Bleeker, mit dem sie zunächst nur Musik macht. Doch eines schönen Tages beschließt sie, statt sich, wie geplant, mit "Bleek" den Horrorstreifen "Blair Witch Project" reinzuziehen, lieber mit ihm in den Sessel zu gehen. Nicht ganz ohne Erfolg - Juno what I mean? Juno mag zwar erst 16 sein, aber sie geht die Situation mit Gelassenheit und Reife an, allerdings begleitet von den für sie typischen schnoddrigen Bemerkungen. Erst denkt sie über Abtreibung nach, aber die Atmosphäre im Beratungsbüro nervt sie. Dann sucht und findet sie Adoptiveltern für das Baby, die ihren Ansprüchen genügen. Alles scheint bestens geregelt, doch als Juno bereits im 8. Monat ist, offenbart ihr der Adoptivvater etwas, was alles verändert... Die Freundlichkeit der Menschen in Neu-Schottland durchstrahlt diesen Film wie warmes Sonnenlicht. In einer solchen Umgebung lassen sich auch Lebenskrisen liebevoll und menschlich lösen. Was Jason Reitman hier 2008 aufs Zelluloid gebannt hat, ist wirklich außergewöhnlich. Mit scheinbar leichter Hand führt uns die Erzählung fröhlich und humorvoll durch dramatische Wendungen und verblüfft zudem durch einen überraschenden Schluss. Diese Luftigkeit, aber vor allem auch wieder eine einseitige Vermarktung führen dazu, dass mancher "Juno" als Komödie missversteht. Es handelt sich aber um ein durchaus ernsthaftes Drama, bei dem lediglich die Heranwachsenden - und nicht nur die - so sprechen, wie ihnen zumute ist. Die spritzig-provokanten Dialoge wirken fast durchgängig trotz der oft pikanten Sprache absolut stimmig, selbst wenn sie nicht immer originell sind. In den liebevoll bis in kleinste Details gestalteten Bildern kann man regelrecht schwelgen. Das eigentliche Wunder dieses Films liegt aber im Verdienst von Ellen Page, die Juno in geradezu bezaubernder Art und Weise zum virtuellen Leben erweckt. Ein Highlight besonderer Art bildet übrigens das göttlich verstimmte, falsch gespielte und schräg gesungene Duett. Wer noch ein offenes Herz für wirkliche Geschichten und echte Gefühle hat, wird sich in diesen Film mit Sicherheit genauso verlieben wie ich. Es muss ja nicht auf den ersten Blick sein... 5* A0300 21.11.2010e 6 A F Lächerliche 7,5 Millionen Dollar hat dieser bezaubernde Film gekostet - und spielte über 100 Millionen Dollar ein. Diablo Cody erhielt für ihr Drehbuch 2008 den Oskar. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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