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Junkie: Bekenntnisse eines unbekehrten Rauschgiftsüchtigen [Taschenbuch]

William S Burroughs
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 185 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag in Rowohlt Verlag GmbH; Auflage: 2., Aufl. (Oktober 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499225891
  • ISBN-13: 978-3499225895
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 538.764 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Junkie ist noch immer die authentischste, ungeschminkteste Darstellung der Welt des Rauschgifts von innen." (Die ZEIT)

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Kundenrezensionen

3.9 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klar beschriebene Drogenkarriere - Fesselnd 7. Juli 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Opiate, Barbiturate, Haschisch, Kokain, Chloral, Benzedrin, Banisterin - kaum eine Droge, die William Burroughs nicht probiert hätte. Die Biographie belegt, daß hier ein Ernstfall vorliegt: Jahrelang heroinsüchtig, vor und nach mehreren Gefängnisaufenthalten und Entziehungskuren, erschoß er im Rausch seine Frau. Das Buch ist autobiographisch angelegt und erzählt mit klaren Worten und knappen Sätzen von seiner Drogenkarriere. Seine Haltung ist dabei nicht die eines Bekehrten, sondern eher die eines Gelangweilten: Ein Junkie ist absolut selbstgenügsam solange er Stoff hat, da gibt es nichts zu erzählen. Umso mehr Aufmerksamkeit schenkt Burroughs den Begleitumständen: Den staatlichen Versuchen, Drogenkonsum einzudämmen; den Tricks der Junkies bei der Beschaffung; dem Verhalten beim Entzug. Formell ist das Buch angelegt wie ein Roadmovie, Umherreisen auf der Suche nach Drogen - und das gibt dem Erzählton eine wunderbare Distanziertheit: die Hauptfigur ist überall fremd, und überall muß sie sich unter größter Vorsicht schnell orientieren: wie ist Geld, wie sind Drogen zu beschaffen? Diese Distanz macht seine Kommentare über die Gesellschaft eindringlich und klar (man fühlt sich an Chandler erinnert). Ein von vorn bis hinten fesselndes Buch, das jedoch in einem Punkt nicht ganz ehrlich ist: Im wirklichen Leben war, wann immer Burroughs in ernsthaften Schwierigkeiten war, sein reicher Vater zur Stelle, um seinen Einfluß für ihn geltend zu machen. Darüber verliert er kein Wort. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein beklemmendes Buch 25. November 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
William S. Burroughs, einer der grossen Drei der Beat-Generation, hat mit diesem Bekenntnis zu seiner Drogensucht ein Werk geschaffen, dass ein beklemmendes Gefühl hinterlässt. Mit einem sehr analytischen Blick erzählt Burroughs seinen Werdegang durch die Sucht. Er beschreibt wie er zur Sucht kam und was ihm während der Suchtphase alles zu stieß. Es ist schon erschreckend, wenn Burroughs in nüchternen Worten die Symptome der Suchtkrankheit nachzeichnet. Dem Leser wird mit aller Deutlichkeit klargemacht, dass es für den Drogenabhängigen nur noch einen Lebensantrieb gibt, und zwar, wo er am schnellsten den nächsten Stoff herbekommen kann. Das Ende des Buches ist eigentlich gar kein Ende, Burroughs ist immer noch auf der Suche nach der "allerfüllenden" Droge. Trotz der vielen Entziehungskuren merkt man, dass tief im Unterbewusstsein immer noch das Tier lauert, um bei der sich nächstbietenden Gelegenheit hervorzukommen, und den Drogenkranken erneut in die Sucht zurück zu stossen. Obwohl dieses Buch schon Mitte der fünfziger Jahre geschrieben und veröffentlicht wurde, ist es aktuell wie eh und je. Es gibt kaum ein Buch, das sich so ausgiebig und dabei so klar und einfach mit der Rauschgiftsucht beschäftigt hat. Unbedingt lesen!!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr sehr gut... 21. November 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Junkie - ein wahrhaft GUTES Buch! Obwohl es bereits in den 50ern geschrieben wurde, ist es ein absolut zeitloses Meisterwerk. Die bildhaften, detaillierten Beschreibungen der Charaktere hauchen dem Buch Leben ein. WSB war in der Tat einer der wichtigsten Schriftsteller der Beatgeneration. Für all die, die mehr über WSB wissen möchten, empfehle ich "Geschichten aus dem Bunker".
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen harte Realität 23. November 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das Buch beschreibt autobiographisch die unterschiedlichen Stadien einer Drogensucht. Zu beachten ist, dass Burroughs ein unbekehrter Süchtiger ist, der im Buch immer auf der Suche nach der wahren Droge ist, so heißt es am Ende des Buches "Ich bin bereit, nach Süden aufzubrechen und nach dem reinen Rausch zu suchen".
Der Leser wird aber auch ausführlich über die harten Entziehungskuren informiert und über das Leben, das Süchtige führen, welches sich eher um die Drogenbeschaffung, als um das Leben selbst dreht.
Der Punkt Abzug, weil die Sprache nicht sehr anspruchsvoll ist.
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