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Jungs fragen - Mädchen antworten Broschiert – 28. September 2007


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Produktinformation

  • Broschiert: 120 Seiten
  • Verlag: Süddeutsche Zeitung; Auflage: 1., Aufl. (28. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866154895
  • ISBN-13: 978-3866154896
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 571.332 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Max Scharnigg wurde 1980 in München geboren und arbeitet als Journalist unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, Architectural Digest und Nido. Er veröffentlichte die Kolumnensammlungen Das habe ich jetzt akustisch nicht verstanden und Feldversuch. 2010 erschien sein Romandebüt Die Besteigung der Eiger-Nordwand unter einer Treppe, das mit dem Münchner Literaturstipendium gefördert und mit dem Bayerischen Kunstförderpreis sowie dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet wurde. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Junge zu sein ist eigentlich von Anfang an toll. Man kennt sich ziemlich bald mit Piraten und Dinosauriern aus, später noch mit Mofas, Rockbands, Computerspielen, Fußball and Prügeleien. Destilliert hat man solches Ur-Wissen aus Was-Ist-Was-Büchern, Abenteuerfilmen und den Erlebnissen der älteren Brüder, angereichert wurde es beim Ausprobieren oder Biertrinken mit den Kumpels. Es ist absolut geeignet, um ein ganzes Leben lang mit anderen Jungs klarzukommen, es funktioniert beim Altherren-Stammtisch immer noch so gut wie in der letzten Sitzreihe im Schulbus.
Doch dieses Wissen ist leider vollkommen nutzlos, wenn es um Mädchen geht. Deren Verhalten kann man zwar beobachten und erleben, aber es wirft von Beginn an Rätsel auf. Rätsel, die in keinem Was-Ist-Was-Buch erläutert werden und die auch die Kumpels und älteren Brüder nicht lösen können. Das Prinzip Mädchen bekommt deswegen einen mythologischen Überbau, in den Jungs sich verlieben und verirren.
Natürlich: Je älter man wird, desto mehr Geheimnisse büßt die Gegenseite ein, desto mehr Einsichten bekommt man in die Vorgänge zwischen Mädchenzimmertüren und Kicheranfällen, Traumhochzeitstränen und Zickattacken. Deswegen reagierten die Autorinnen und Autoren der jetzt.de-Redaktion zunächst zweifelnd, als die Idee der Jungs- und Mädchenfragen diskutiert wurde. Geht das ohne Klischees? Ist das nicht abgedroschen und an einer Zeit vorbei, in der Jungs und Mädchen ohnehin fast gleich sind?
An dieser Stelle der Konferenz regte sich Widerstand: »Wir sind doch nicht wie Jungs!«, befanden die Redaktionsdamen und auf Nachfrage hagelte es Gegenbeweise. Mädchen haben keine Hanteln unterm Bett, Mädchen zitieren nicht ständig aus Filmen, Mädchen wollen ihre Nachbarin nicht nackt sehen, und so weiter. Die betreffende Konferenz dauerte sehr lang. Seitdem gehen die Fragen nicht mehr aus, und die Antworten bringen Licht ins Dunkel, in das auch die größten Frauenversteher gelegentlich geraten.
Jede Woche erscheinen die Dialoge auf der jetzt.de-Seite in der Süddeutschen Zeitung und im Internet. Online werden die Fragen von Jungs und Mädchen ausführlich diskutiert - manchmal zustimmend, manchmal mit Widerspruch. Die besten Jungsfragen haben wir für dieses Buch ausgewählt und zusammengefasst.

Viel Spaß beim Lesen
Max Scharnigg, Dirk von Gehlen

PS: Natürlich wissen Mädchen auch nicht alles. Deshalb gibt es das Mädchenfragen-Buch, das Antworten auf Jungsgeheimnisse liefert. Erschienen ist es ebenfalls bei Mosaik bei Goldmann.

Wie sollen wir euch begrüßen?

Nachdem ich betrunken in der letzten S-Bahn eingeschlafen war und sie mich um drei Uhr nachts mit dem Auto von der Endstation abgeholt hatte, umarmte mich Claire das erste Mal. Das war die Adelung der ersten Freundschaftsetappe zwischen Claire und mir. Ab dann war klar: Zur Begrüßung und zum Abschied umarmen wir uns - immer. Etwa zwei Jahre später haben wir uns dann allerdings in der Arbeit täglich und eben nicht mehr wöchentlich zum Kaffee gesehen. Ab dann wurde es wieder schwierig: Umarmt man sich in einer platonischen Beziehung wirklich zwei Mal am Tag?
Das führt zu der allgemeinen Frage: Wie begrüßt man Mädchen überhaupt richtig? Weil ich doch befürchten muss, dass sie beleidigt sind, wenn ich es falsch mache, aber ich muss meistens entscheiden, wie es gemacht wird. Bei Jungs folgt das Begrüßungsritual einer einfachen Regel: Wenn er nicht auswandert oder in den Knast muss, werde ich ihn sicher nicht umarmen. Bei Mädchen ist das anders, oder?
Also: Welche Regel kann ich befolgen? (hk)
Die Mädchenantwort:
»Ich dachte immer, dass es Jungs egal ist, wie sie ein Mädchen begrüßen, aber es ist schön zu wissen, dass ihr wenigstens manchmal darüber nachdenkt. Es ist aber falsch zu glauben, dass der Junge meistens entscheiden muss, wie das Begrüßungsritual vollzogen wird. Es sind doch die Jungs, die sich dabei lieber zurückhalten und abwarten; die beste Taktik, wenn sie unsicher sind. Aber woher kommt diese Unsicherheit? Ich habe noch keinen Jungen geköpft, weil er mir die Hand gereicht hat, statt mich zu umarmen. Ich kenne auch kein Mädchen, das so etwas tut. Mädchen werden gerne von guten Bekannten gedrückt. Im Prinzip gibt es sie also gar nicht, die falsche Art ein Mädchen zu begrüßen. Solange ihr freundlich seid und dabei ein paar einfach Regeln einhaltet, die ich euch gerne nenne:

1. Der Händedruck. Er sollte nur im Anfangsstadium der Bekanntschaft angewendet werden. Aber übertreibt oder untertreibt es dabei nicht. Ich mag weder das Gefühl einen toten Fisch in der Hand zu haben noch gebrochene Finger nach einem Händedruck.
2. Die Umarmung. Sind zwei Menschen bei der Umarmung angekommen, sehen alle endlich: Die sind gut befreundet! Damit will ich zeigen, dass ich einen Kumpel wirklich mag. Ihr braucht nicht zu denken, dass ich mich von jedem drücken lasse. Das ist ein Privileg. Von da an dürft ihr mich jederzeit gerne zur Begrüßung und zum Verabschieden in die Arme nehmen.
3. Das Busserl. Der nächste Schritt in der Hierarchie der platonischen Beziehungen. Einige Mädchen lieben es, ich nicht. Aber wenn es denn sein muss, ist ein einzelnes Busserl eindeutig zu wenig. Das sieht aus wie gewollt und nicht gekonnt. Das Bussi-auf-beide-Backen-Geben ist die allgemein beliebteste Methode, also, bitte schön, dann auf diese Weise. Mit drei Bussis will ich gar nicht erst anfangen, denn da schafft ihr es immer wieder euch zu verzetteln und am Ende knallen nur die Nasen aneinander.
4. Das Vergessen. Das Wichtigste ist: Vergesst niemals ein Mädchen zu begrüßen! Ich frage mich dann sofort, ob ihr aus irgendeinem Grund sauer seid. In großen Gruppen müsst ihr nicht jedes bekannte Mädchen umarmen, hier genügt auch eine allgemeine Begrüßung.
5. Und wie ist es bei der Arbeit? Wenn wir uns schul-, studien- oder jobbedingt täglich sehen sollten, glaubt nicht, ich warte nur darauf, von euch dauernd in die Arme geschlossen zu werden. Ich habe keine Lust, jedes Mal, wenn ich einem guten Kumpel auf dem Gang zur Toilette begegne, eine Umarmungsorgie zu veranstalten. Es genügt schon, wenn ihr nett lächelt und euch ein »Hi« über die Lippen kommt. (tp)

Was stört euch an Ursula von der Leyen?

Der letzte Wochenendbesuch bei meiner Mutter geriet zu einem Engagement als Hilfskellner - ich hatte ihre Kaffeerunde zu bewirten und mit galanten Scherzworten zu unterhalten.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Information ist das halbe Leben; auch über das andere Geschlecht. In diesem Buch wird mit vielen Irrtümern aufgeräumt und erklärt, warum Jungs und Mädchen trotz aller Unterschiede super zusammen passen. Ich empfehle es ab 16 Jahre und für Pärchen in der Kombination mit "Jungs fragen - Mädchen antworten". Parallel lesen und Spaß haben!
Vielen Dank den Autoren!
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