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Jungs bleiben Jungs
 
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Jungs bleiben Jungs

Vincent Lacoste , Anthony Sonigo    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Vincent Lacoste, Anthony Sonigo, Alice Trémolière
  • Komponist: Riad Sattouf
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 29. Oktober 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 84 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0042JBJCS
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.173 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Der 14-jährige Hervé verehrt die Schönste der Schule. Mit seinem gleichaltrigen Kumpel Camel versucht er auf dem Pausenhof oder auch zu Hause, auf cool zu machen, doch zu mehr, als große Sprüche zu klopfen, reicht es meist nicht. Auch zu Hause gerät Hervé von einer Peinlichkeit in die nächste, weil seine Mutter es zu gut mit ihm meint. Camel stachelt Hervé immer wieder auf, sich doch endlich zu trauen und das Mädchen anzusprechen.

Video.de

Eine Million Zuschauer amüsierten sich in Frankreich bei dieser mit echten Schülern besetzten Coming-of-Age-Komödie. Das preisgekrönte Debüt von Riad Sattouf trifft den Ton der Jugendlichen von heute. Der Film, eine Art französischer "American Pie", lässt zwar kaum Peinlichkeiten aus, zeigt in aller Offenheit unerwartete Erektionen und Masturbation, vermeidet aber vulgäre Untiefen. Das liegt auch an den erfrischend natürlichen Darstellern: Vincent Lacoste und Anthony Sonigo wurden für ihre Leistung ausgezeichnet.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Ich bring mich um..." 11. November 2010
Viel mehr fällt Herve(Vincent Lacoste) nicht mehr ein, wenn er sieht, wie seine Mitschüler mit den schönsten Mädchen knutschen und er keine Freundin abbekommt. Seinem besten Freund Camel(Anthony Sonigo) geht es nicht anders. Irgendwie sind Herve, Camel und deren Freune die mädchenfreie Zone in der Schulklasse 10c. Während unsere beiden Hauptdarsteller den Mädels nachschmachten und sich Abends beim Stöbern in alten Katalogen selbst befriedigen, ändert sich die Lage plötzlich. Aurore(Alice Tremoliere) interessiert sich für Herve. Der kann es kaum fassen und ist bei Aurores Annäherungsversuchen jedoch schüchterner, als er dachte. Gegenüber Camel kehrt er allerdings den heißen Lover raus. Klar, dass das auf Dauer nicht gut geht. Als Herves Mutter(Noemie Lvovsky) mitbekommt, dass ihr Sohn flügge wird, kann sie sich vor Freude kaum zurückhalten. Das nervt Herve tierisch. Als Muttern dann auch noch unangemeldet mit auf eine Fete kommt, ist das Fass voll. Es gibt Streit zwischen Herve und seiner Mutter, zwischen Herve und Camel, zwischen Herve und Aurore...Manchmal ist es verdammt schwer, erwachsen zu werden. Da hilft dann höchstens noch ein Besuch bei Camel und das Kommando: "Socken raus!" Aber bis ans Ende aller Tage geht es so auf keinen Fall weiter...

Riad Sattouf hat mit -Jungs bleiben Jungs- die klassische Teeniekomödie inszeniert. Die französische Variante funktionert dabei ein wenig anders, als die amerikanische. Das zeigt sich vor allem in Bildern, die nicht hochglanzpoliert sind. Es sind auch keine Supermodels und Traujünglinge, um die sich die Story dreht, sondern ganz normale Menschen. Einen Pickel in Großaufnahme oder eine Zunge, die über ein Stück normalen Menschen fährt, findet man in Sattoufs Film zuhauf. Das unterscheidet den Film von amerikanischen Produktionen des Genres. Aber ganz ohne Klischees und Schubladendenken kommt dann auch Sattouf nicht aus.

-Jungs bleiben Jungs- hat ein paar wunderbare Gags, leider jedoch auch ein paar Momente des scheinbaren Leerlaufs. Es gibt herrliche Dialoge und einen heimlichen Hauptdarsteller(nämlich eine Banane), die immer wieder als Metapher in die Bilder des Films eingreift. Die Darsteller wirken frisch und unverbraucht. Mir hat vor allem Noemi Lvovsky als Mutter von Herve gefallen. Ansonsten schickt Sattouf seine Protagonisten in Tagträume und Phantasien und fügt noch ein paar interessante Kamerablickwinkel hinzu.

Es war, und es bleibt, schwierig erwachsen zu werden. Sattouf hat mit -Jungs bleiben Jungs- seinen Beitrag zum Thema geleistet. In Frankreich lockte das mehr als eine Million Zuschauer in die Kinos. Hier, das vermute ich einmal, wird der Film nicht ganz so viele Fans finden. Nichtsdestotrotz ist Sattoufs Film eine gelungene Komödie, die zwar nicht in jeder Szene, aber doch in den meisten Momenten überzeugt. Mir hat der Film gut gefallen. Sie dürfen und müssen sich wieder mal selbst ein Bild davon machen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Pubertät von Heute, mal nicht im allgegenwärtigen Handy- und iPod-Zeitgeist, sondern herrlich unmodern mit Typen von Heute, die wie Herve (Vincent Lacoste) und sein Freund Camel (Anthony Sonigo) nicht zu den Coolsten ihrer Klasse gehören und auch nicht besonders erfolgreich bei den Mädels ankommen. Dennoch in der Phase des extremsten Hormonchaos angekommen und daher ständig am Masturbieren und über Sex reden. Vorlage der Selbstbefriedigung ist ein Retro-Dessouskatalog - der Jugendliche aus der Bretagne mag es auch dort eher altmodisch und vor allem unretuschiert.
Beide Jungen verkörpern die typischen Außenseiter der brutalen Jugendwelt: Sie sind unsportlich, unerfahren und durchschnittlich.
Herve hat sich in die hübsche Laura (Julie Scheibling) verguckt und traut sich endlich sie anzusprechen. Doch die Angebetete macht ihn vor der ganzen Clique lächerlich. Lauras Freundin Aurore (Alice Tremoliere) findet Herve aber trotz der etwas komischen, bizarren Minnesänger-Frisur echt süß und er merkt erst gar nicht, dass sie ihn auf dem Heimweg, im Bus, anbaggert.
Er hängt zuerst meist mit Camel ab, der gut Gitarre spielen kann, Heavy Metal Fan ist und eine inzwischen zu Recht selten gewordene Vohikulafrisur trägt.
Der stille, schlacksige Junge trägt auch jeden Tag seinen geliebten Müffelpulli doch Aurore lässt nicht locker.
Dabei treten die beiden pubertären Jungs in so manch heftiges Pubertäts-Fettnäpfchen. Herves liberaler Mom (Noémie Lvovsky), die einerseits einen liebevollen, anderseits übergriffigen Erziehungsstil pflegt ist allerdings beglückt über die aktive Libido ihres Sohnemanns...
Regisseur Riad Sattouf, inzwischen 32 Jahre alt, hat auch autobiographisches beizusteuern. Er selbst war nach eigenen Angaben ein verschüchterter Teenager und wurde an seiner Schule zum "hässlichsten Jungen" gekürt. Sein Film ist natürlich wohltuend realistischer als vergleichbare amerikanische Produktionen wie "American Pie", die sehr glattgebügelt sind und eine Zotenparade abliefern.
Sein Jugendportrait ist aber auch Aussenseiterepos mit einem liebevollen und ungeschönten Blick auf die schönste und schrecklichste Zeit des Lebens. Der Film ist deshalb eher verwandt mit Truffaut oder mit Klassikern des Teeniefilmgenres wie "Her mit den kleinen Engländerinnen" oder "La Boum" als mit amerikanischen Teenieklamotten. Deshalb hatte "Jungs bleiben Jungs" den überraschenden, aber verdienten Erfolg in Frankreich auch beim eher gereiften Publikum.
Ingesamt hat mich der Film gut unterhalten, die Darsteller sind allesamt glaubwürdig und irgendwie sympathisch. Eine nette kleine Komödie zum Schmunzeln...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Joroka TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Herve und sein Kumpel Camel haben es voll auf die Mädels abgesehen. Denn ihre alles umfassenden Phantasien drehen sich um die erste Fummelei und mit ihrer großen Klappe sogar noch um einiges mehr.... Herve stellt sich nicht gerade feinfühlig bzw. geschickt bei den ersten Annäherungsversuchen dem weiblichen Geschlecht gegenüber an. Und die Mädels sind zwar reifer, wollen sich aber auch noch nicht so richtig festgelegen und sind mitunter wenig durchschaubar. Die Schule nimmt dabei von den Leistungsanforderungen her einen völligen Nebenschauplatz ein. Wichtig sind Feten, Knutschen, direkte Tuchfühlung bzw. spannungsabbauende Ersatzhandlungen mit Socken und mit in die Jahre gekommenen Hochglanzkatalogen mit unretouchierten Unterwäschemodellen.....

Der Film hebt sich wohltuend von weich gebügelten amerikanischen Teenie-Komödien ab; näher am Leben und trotzdem mit viel Witz und einer ordentliche Portion 'Fremdschämen' angereichert.
Die Jugendlichen im Film spiegeln ein Stück ungeschminktes Zeitgeschehen wieder, mit unmöglichen Frisuren, Pickeln und was sonst noch dazu gehört. Wie wird im neuen Jahrtausend die Pubertät erlitten. Das ist auch für ältere Semester, die unter anderen Umständen, aber mit gar nicht so unähnlichen Phantasien aufgewachsen sind, durchaus unterhaltsam.

Extras: Es gibt nur eine Galerie und verschiedene Trailer, dafür in der Trailershow 11 unterschiedliche Vorschauen....

Fazit: Zum Glück hat man das hinter sich!
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