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Der Junge im gestreiften Pyjama
 
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Der Junge im gestreiften Pyjama (Gebundene Ausgabe)

von John Boyne (Autor), Brigitte Jakobeit (Übersetzer)
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (121 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Fischer, S., Verlag GmbH; Auflage: 4 (27. Juli 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596852285
  • ISBN-13: 978-3596852284
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 13 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (121 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 16.371 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Auf dem Umschlagtext des Jugendbuches Der Junge im gestreiften Pyjama findet der Leser nicht -- wie sonst üblich -- eine Inhaltsangabe des Romans. Vielmehr soll der Leser die Lektüre völlig unvoreingenommen beginnen und die Geschichte durch die Augen des neunjährigen Helden Bruno erleben. Bruno wächst zu Beginn des zweiten Weltkrieges wohlbehütet und glücklich mit seiner Familie in Berlin auf. Doch dann muss er plötzlich an einen Ort namens „Aus-Wisch" umziehen, weil der „Furor" den Vater dort für eine wichtige Aufgabe vorgesehen hat. Bruno kann das nicht verstehen und hasst sein neues, graues Zuhause, das in einer öden Gegend liegt, wo keiner mit ihm spielt. Besonders schrecklich und rätselhaft ist der endlose Stacheldrahtzaun hinter seinem Haus, hinter dem Menschen in gestreiften Schlafanzügen in Baracken leben. Die Antworten, die der Junge auf seine Fragen nach den "Menschen hinter dem Zaun" erhält (Antwort des Vaters: "Das sind gar keine Menschen") bringen ihn auch nicht weiter. Dann lernt er auf einem seiner Spaziergänge den gleichaltrigen Schmuel kennen, der auf der anderen Seite des Zaunes lebt, einen gestreiften Pyjama trägt und schrecklich abgemagert ist. Heimlich trifft sich Bruno von nun an fast täglich mit Schmuel und es entwickelt sich eine Freundschaft, die nur ein tragisches Ende finden kann.

Konsequent erzählt der Ire John Boyne seinen Holocaust-Roman aus der kindlich-naiven Perspektive eines neunjährigen Jungen, der nicht nur vorgibt, nicht zu wissen, sondern der wirklich nichts weiß. Durch die Unwissenheit und die Unvoreingenommenheit des Kindes, die Reduziertheit des Blickwinkels und der Sprache schafft Boyne eine neue Art des Erzählens über den Holocaust aus der Perspektive der Täter (wobei auch Bruno ein Opfer des NS-Regimes ist). Gerade das Unausgesprochene macht diesen Roman so eindringlich und schafft eine intensive Atmosphäre, der sich der Leser nicht entziehen kann. Einige Passagen erinnern an Roberto Benignis tragikomischen Film Das Leben ist schön, in dem ein Vater seinem Sohn das Leben im KZ als großes Spiel erklärt. Auch Der Junge im gestreiften Pyjama wird zurzeit unter der Regie von Mark Herman verfilmt und soll Anfang 2008 in die Kinos kommen.

"Eine Fabel" lautet der Untertitel von John Boynes Buch -- und in diesem Sinne sollte man den Roman auch lesen und verstehen, der für Jugendliche ab 13 Jahren zu empfehlen ist. Ein ungewöhnliches Jugendbuch über den Holocaust, das auch Erwachsene tief beeindruckt und erschüttert. -- Alexandra Plath



Kurzbeschreibung

Der neunjährige Bruno weiß nichts von der Endlösung oder dem Holocaust. Er ist unberührt von den entsetzlichen Grausamkeiten, die sein Land dem europäischen Volk zufügt. Er weiß nur, dass man ihn von seinem gemütlichen Zuhause in Berlin in ein Haus verpflanzt hat, das in einer öden Gegend liegt, in der er nichts unternehmen kann und keiner mit ihm spielt. Bis er Schmuel kennenlernt, einen Jungen, der ein seltsam ähnliches Dasein auf der anderen Seite des angrenzenden Drahtzauns fristet und der, wie alle Menschen dort, einen gestreiften Pyjama trägt. Durch die Freundschaft mit Schmuel werden Bruno, dem unschuldigen Jungen, mit der Zeit die Augen geöffnet. Und während er erforscht, wovon er unwissentlich ein Teil ist, gerät er unvermeidlich in die Fänge des schrecklichen Geschehens. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen In vielen Punkten zu gewollt naiv, 9. September 2009
Diese Rezension stammt von: Der Junge im gestreiften Pyjama (Broschiert)
Ich bin nach der Lektüre dieses Buches hin und her gerissen. Ich fand, dass der eigentlich wichtige Teil erst zu spät eingesetzt hat. Die Freundschaft mit Schmuel begann ja erst zur Mitte des Buches hin und bis zu diesem Zeitpunkt tat sich eigentlich nicht sehr viel in der Geschichte. Brunos grenzenlose Naivität fand ich unglaubwürdig. Ich denke, dass ein 9-jähriges Kind deutlich besser über sein Umfeld Bescheid weiß als man es Bruno hier attestiert. Dass er nicht in der Lage war, die Wörter Auschwitz und Führer richtig auszusprechen und es selbst nach mehreren Korrekturen seitens seiner Schwester oder anderen Personen nicht auf die Reihe bekommen hat, fand ich überzogen.
Dieses Bild wird für mich noch unglaubwürdiger, wenn ich an die Erzählungen meines Vaters denke, der Jahrgang 1932 ist und damit zur Zeit, in der dieses Buch spielt, zwei Jahre älter als Bruno. Kein Kind war zu dieser Zeit so blauäugig wie Bruno, jedes Kind kannte den Unterschied zwischen Juden und "der Gegenseite", wie es hier im Buch ausgedrückt wird. Rassenkunde war Bestandteil des Schulunterrichtes. Des Weiteren fällt es mir schwer mir vorzustellen, dass Bruno nicht erkennt, dass er ein hungerndes Kind vor sich hat und sich statt dessen fragt, warum Schmuel so grau und so dünn aussieht.

An der Art des Erzählens haben mich die ständigen Auslassungen geärgert. Als hätte der Autor Angst gehabt, die "bösen" Wörter zu nennen. Ich denke, dass man auch Kinder, die ja Zielgruppe dieses Buches sind, für solche Dinge sensibilisieren kann. Wie will dieses Buch etwas vermitteln, wenn die Dinge, um die es geht, nicht ausgesprochen werden?

Highlight dieses Buches war für mich Schmuel, der trotz der unerträglichen Situation, in der er sich befindet, nie verzweifelt oder sich aufgibt. Den Schluss fand ich überraschend und hätte ein solches Ende nicht vermutet.
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98 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Jugendbücher aller Zeiten, 23. Januar 2008
Von MissCabyCane "MissCabyCane" (bei Mainz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Der 9jährige Bruno kommt von der Schule nachhause und "erwischt" seine Eltern beim Packen. Verwirrt muss er miterleben, dass die Familie aus unbekanntem Grund umziehen muss, fort aus seiner schönen Heimat Berlin an einen seltsamen Ort namens "Aus-Wisch" oder so ähnlich. Er, der sich nichts sehnlicher als neue Spielkameraden wünscht, beobachtet die seltsamen Leute hinter dem Zaun vor seinem neuen Zuhause, die alle dieselbe Kleidung tragen und über die seine Familie am liebsten nicht sprechen würde, und er wünscht sich in seiner kindlichen Naivität nichts sehnlicher, als zu ihnen zu gehören...

Zugegeben, ich kann mit der Thematik nicht mehr viel anfangen da über wahrscheinlich keine andere Epoche unserer Geschichte schon soviel geschrieben wurde. Aber den Holocaust aus der Sicht eines naiven Kindes zu lesen, in einem hervorragend geschriebenen Roman, hat mich überwältigt. Das Buch ist sprachlich gekonnt, spannend geschrieben und hält eine Überraschung nach der anderen bereit. Es gipfelt in einem völlig überraschenden, unglaublichen Finale, welches den Leser wie ein Schlag trifft und das man in keiner Weise erahnen konnte.

Man liest oft, dass man dieses oder jenes Buch "mit Sicherheit nicht mehr so schnell vergisst" - bei diesem Buch stimmt es tatsächlich. Für Kinder unter 14 Jahren halte ich es für ungeeignet, alle darüber müssen dieses Buch gelesen haben. Ohne Zweifel ein Buch, das in ein paar Jahren als Klassiker gelten wird.
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45 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Zutiefst berührt , 22. Juni 2008
Von A. Desor (Friedrichsdorf, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Eigentlich hatte ich das Buch für meinen 14-jährigen Sohn gekauft - doch ahnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts von der Geschichte, die es erzählt. Der Klappentext verrät nichts. Neugierig geworden, wollte ich zuhause nur rasch einen Blick hineinwerfen. Drei Stunden später hatte ich es ausgelesen. Ich hatte gelacht, ich hatte gestaunt und ich hatte Tränen vergossen.

Es ist kein Kinderbuch, und es ist kein Buch für Erwachsene. Es ist ein Buch der Menschen.

Keiner, der meint, ein 9-jähriger könne so naiv nicht sein, müsse längst besser sprechen und verstehen können, hat erkannt, dass es genau darum geht: Für Unverständliches gibt es eben keine verständlichen Worte - und wie könnte man jemals verstehen? Keiner, der meint, der Autor habe sich mit der NS-Zeit nicht hinreichend auseinandergesetzt, hat erkannt, dass das Werk eine Fabel ist, eine wunderbare, eine Fabel über die Menschlichkeit und gerade über den denkenden Menschen.

Dieses Buch verdient so viel Anerkennung. Und, ja, mein Sohn wird es lesen, aber ich werde ihm zuvor nichts dazu sagen, damit er all dies genauso fühlen darf.
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5.0 von 5 Sternen Klassik-Roman
Dieses Buch ist nicht nur ein Roman für Kinder. Auch nicht für Erwachsene. Der Roman ist für alle Altersgruppen gemacht. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Tagen von Büchermaus veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Fesselnd!
Dieser Roman hat das Zeug zum Klassiker! Vergleichbar mit "Tagebuch der Anne Franke" sollte dieser Roman in den Lehrstoff an den Schulen aufgenommen werden! Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von DorisD veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Eine starke Aussage am Ende
Inhalt:

Bruno zieht mit seinem Vater, dem Kommandanten, seiner Mutter und seiner Schwester nach Aus-Wisch. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von rebellyell666 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen ein Klassiker - in der Tat
"Dieses Buch wir ein Klassiker" - oder so ähnlich lautet ein Kommentar auf dem Einband.

Ich denke mal, das ist sehr gut möglich, aber man sollte auch wissen, worauf... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von D. Binninger veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen bewegend
Der 9jährige Bruno zieht 1942 mit seiner Familie in ein neues Haus an einem für ihn unbekannten Ort. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von firdalion veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Optimale Schullektüre
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Vor 1 Monat von LilStar veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Schwieriges Thema zweifelhaft umgesetzt
Jugendliteratur über den Holocaust muss sich besonderen Schwierigkeiten stellen. Ein schon an sich schwer zu verbalisierender Sachverhalt soll in jugendgerechte Sprache und v.a. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Calli veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen zum Weiterdenken
Es ist kein Kinderbuch, auch wenn die Perspektive die eines Kindes ist. Das lässt so vieles ungesagt und offen, dass der Leser selbst sehr mitdenken muss - oder besser: darf? Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Sanna veröffentlicht

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Anfangs war ich etwas enttäuscht, weil ich erst gesehen habe dass es eine Fabel ist als ich es gekauft habe. Habe mir also nicht so viel vom Buch versprochen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Marina Gehrke veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Geteilter Meinung...
... bin mir diesmal nicht sicher was ich von diesem Buch halten soll. Einerseits eine ziemlich bewegende Geschichte in der man versucht ist am Ende ein Tränchen zu vergiessen-... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von drachenwolf2007 veröffentlicht

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