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Der Junge im gestreiften Pyjama
 
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Der Junge im gestreiften Pyjama (Broschiert)

von John Boyne (Autor), Brigitte Jakobeit (Übersetzer)
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (134 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 272 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 10 (6. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596806836
  • ISBN-13: 978-3596806836
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 13 Jahre
  • Originaltitel: The Boy in the Striped Pyjamas
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (134 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 580 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Auf dem Umschlagtext des Jugendbuches Der Junge im gestreiften Pyjama findet der Leser nicht -- wie sonst üblich -- eine Inhaltsangabe des Romans. Vielmehr soll der Leser die Lektüre völlig unvoreingenommen beginnen und die Geschichte durch die Augen des neunjährigen Helden Bruno erleben. Bruno wächst zu Beginn des zweiten Weltkrieges wohlbehütet und glücklich mit seiner Familie in Berlin auf. Doch dann muss er plötzlich an einen Ort namens „Aus-Wisch" umziehen, weil der „Furor" den Vater dort für eine wichtige Aufgabe vorgesehen hat. Bruno kann das nicht verstehen und hasst sein neues, graues Zuhause, das in einer öden Gegend liegt, wo keiner mit ihm spielt. Besonders schrecklich und rätselhaft ist der endlose Stacheldrahtzaun hinter seinem Haus, hinter dem Menschen in gestreiften Schlafanzügen in Baracken leben. Die Antworten, die der Junge auf seine Fragen nach den "Menschen hinter dem Zaun" erhält (Antwort des Vaters: "Das sind gar keine Menschen") bringen ihn auch nicht weiter. Dann lernt er auf einem seiner Spaziergänge den gleichaltrigen Schmuel kennen, der auf der anderen Seite des Zaunes lebt, einen gestreiften Pyjama trägt und schrecklich abgemagert ist. Heimlich trifft sich Bruno von nun an fast täglich mit Schmuel und es entwickelt sich eine Freundschaft, die nur ein tragisches Ende finden kann.

Konsequent erzählt der Ire John Boyne seinen Holocaust-Roman aus der kindlich-naiven Perspektive eines neunjährigen Jungen, der nicht nur vorgibt, nicht zu wissen, sondern der wirklich nichts weiß. Durch die Unwissenheit und die Unvoreingenommenheit des Kindes, die Reduziertheit des Blickwinkels und der Sprache schafft Boyne eine neue Art des Erzählens über den Holocaust aus der Perspektive der Täter (wobei auch Bruno ein Opfer des NS-Regimes ist). Gerade das Unausgesprochene macht diesen Roman so eindringlich und schafft eine intensive Atmosphäre, der sich der Leser nicht entziehen kann. Einige Passagen erinnern an Roberto Benignis tragikomischen Film Das Leben ist schön, in dem ein Vater seinem Sohn das Leben im KZ als großes Spiel erklärt. Auch Der Junge im gestreiften Pyjama wird zurzeit unter der Regie von Mark Herman verfilmt und soll Anfang 2008 in die Kinos kommen.

"Eine Fabel" lautet der Untertitel von John Boynes Buch -- und in diesem Sinne sollte man den Roman auch lesen und verstehen, der für Jugendliche ab 13 Jahren zu empfehlen ist. Ein ungewöhnliches Jugendbuch über den Holocaust, das auch Erwachsene tief beeindruckt und erschüttert. -- Alexandra Plath -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

Der neunjährige Bruno weiß nichts von der Endlösung oder dem Holocaust. Er ist unberührt von den entsetzlichen Grausamkeiten, die sein Land dem europäischen Volk zufügt. Er weiß nur, dass man ihn von seinem gemütlichen Zuhause in Berlin in ein Haus verpflanzt hat, das in einer öden Gegend liegt, in der er nichts unternehmen kann und keiner mit ihm spielt. Bis er Schmuel kennenlernt, einen Jungen, der ein seltsam ähnliches Dasein auf der anderen Seite des angrenzenden Drahtzauns fristet und der, wie alle Menschen dort, einen gestreiften Pyjama trägt. Durch die Freundschaft mit Schmuel werden Bruno, dem unschuldigen Jungen, mit der Zeit die Augen geöffnet. Und während er erforscht, wovon er unwissentlich ein Teil ist, gerät er unvermeidlich in die Fänge des schrecklichen Geschehens.

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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen In vielen Punkten zu gewollt naiv, 9. September 2009
Von Bouquineur (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Ich bin nach der Lektüre dieses Buches hin und her gerissen. Ich fand, dass der eigentlich wichtige Teil erst zu spät eingesetzt hat. Die Freundschaft mit Schmuel begann ja erst zur Mitte des Buches hin und bis zu diesem Zeitpunkt tat sich eigentlich nicht sehr viel in der Geschichte. Brunos grenzenlose Naivität fand ich unglaubwürdig. Ich denke, dass ein 9-jähriges Kind deutlich besser über sein Umfeld Bescheid weiß als man es Bruno hier attestiert. Dass er nicht in der Lage war, die Wörter Auschwitz und Führer richtig auszusprechen und es selbst nach mehreren Korrekturen seitens seiner Schwester oder anderen Personen nicht auf die Reihe bekommen hat, fand ich überzogen.
Dieses Bild wird für mich noch unglaubwürdiger, wenn ich an die Erzählungen meines Vaters denke, der Jahrgang 1932 ist und damit zur Zeit, in der dieses Buch spielt, zwei Jahre älter als Bruno. Kein Kind war zu dieser Zeit so blauäugig wie Bruno, jedes Kind kannte den Unterschied zwischen Juden und "der Gegenseite", wie es hier im Buch ausgedrückt wird. Rassenkunde war Bestandteil des Schulunterrichtes. Des Weiteren fällt es mir schwer mir vorzustellen, dass Bruno nicht erkennt, dass er ein hungerndes Kind vor sich hat und sich statt dessen fragt, warum Schmuel so grau und so dünn aussieht.

An der Art des Erzählens haben mich die ständigen Auslassungen geärgert. Als hätte der Autor Angst gehabt, die "bösen" Wörter zu nennen. Ich denke, dass man auch Kinder, die ja Zielgruppe dieses Buches sind, für solche Dinge sensibilisieren kann. Wie will dieses Buch etwas vermitteln, wenn die Dinge, um die es geht, nicht ausgesprochen werden?

Highlight dieses Buches war für mich Schmuel, der trotz der unerträglichen Situation, in der er sich befindet, nie verzweifelt oder sich aufgibt. Den Schluss fand ich überraschend und hätte ein solches Ende nicht vermutet.
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103 von 121 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Jugendbücher aller Zeiten, 23. Januar 2008
Von MissCabyCane "MissCabyCane" (bei Mainz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Der 9jährige Bruno kommt von der Schule nachhause und "erwischt" seine Eltern beim Packen. Verwirrt muss er miterleben, dass die Familie aus unbekanntem Grund umziehen muss, fort aus seiner schönen Heimat Berlin an einen seltsamen Ort namens "Aus-Wisch" oder so ähnlich. Er, der sich nichts sehnlicher als neue Spielkameraden wünscht, beobachtet die seltsamen Leute hinter dem Zaun vor seinem neuen Zuhause, die alle dieselbe Kleidung tragen und über die seine Familie am liebsten nicht sprechen würde, und er wünscht sich in seiner kindlichen Naivität nichts sehnlicher, als zu ihnen zu gehören...

Zugegeben, ich kann mit der Thematik nicht mehr viel anfangen da über wahrscheinlich keine andere Epoche unserer Geschichte schon soviel geschrieben wurde. Aber den Holocaust aus der Sicht eines naiven Kindes zu lesen, in einem hervorragend geschriebenen Roman, hat mich überwältigt. Das Buch ist sprachlich gekonnt, spannend geschrieben und hält eine Überraschung nach der anderen bereit. Es gipfelt in einem völlig überraschenden, unglaublichen Finale, welches den Leser wie ein Schlag trifft und das man in keiner Weise erahnen konnte.

Man liest oft, dass man dieses oder jenes Buch "mit Sicherheit nicht mehr so schnell vergisst" - bei diesem Buch stimmt es tatsächlich. Für Kinder unter 14 Jahren halte ich es für ungeeignet, alle darüber müssen dieses Buch gelesen haben. Ohne Zweifel ein Buch, das in ein paar Jahren als Klassiker gelten wird.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Schwieriges Thema zweifelhaft umgesetzt, 21. September 2009
Jugendliteratur über den Holocaust muss sich besonderen Schwierigkeiten stellen. Ein schon an sich schwer zu verbalisierender Sachverhalt soll in jugendgerechte Sprache und v.a.: in eine jugendgerechte Perspektive transformiert werden. Die berühmte des Messers Schneide wurde in dieser "Fabel", wie der Untertitel lautet, jedoch leider nicht einmal erreicht. Dies hängt vor allem mit der Charakterzeichnung des Protagonisten Bruno zusammen. Aus einer personalen Erzählsituation wird die Handlung durch seine Brille betrachtet.

Als Sohn des Lagerkommandanten von Auschwitz wird der neunjährige Bruno eines Tages mit Mutter und Schwester aus Berlin nach Auschwitz gebracht, wo er jenseits des Vernichtungslagers im Kommandeurs-Haus untergebracht ist. Der Wechsel Berlin-Auschwitz ("Aus-Wisch") fällt ihm schwer, er versteht nicht, was in seiner Umwelt vorgeht. Lager und Häftlinge sind für ihn ein Tabu, er sehnt sich nach seinen Freunden. Dass er eines Tages den gleichaltrigen Schmuel, einen jüdischen Häftling, auf der anderen Seite des Zaunes sitzend antrifft, ist der Beginn der Freundschaft zwischen dem Sohn des Lagerkommandanten und dem jüdischen "Jungen im gestreiften Pyjama"...

Allein der Titel als Synonym für Schmuel - der Junge im gestreiften Pyjama  bezeugt die große Naivität, mit der Bruno das Leben jenseits des Lagers betrachtet. Warum erkennt ein Neunjähriger nicht, was Schmuel widerfährt? Warum hat ein Neunjähriger, der im nationalsozialistischen Staat aufwächst, noch nie etwas von den Juden gehört  geschweige denn von deren angeblicher Minderwertigkeit? Warum vermag er nicht, den Ort "Auschwitz" richtig auszusprechen? Warum kann selbst er als Sohn eines hochrangigen Nazi-Funktionärs den Begriff "Führer" nicht richtig artikulieren? Dass bei ihm stets ein bloßes "Furor" dabei herumkommt ist unglaubwürdig. Eine Anspielung auf das lateinische Wort "furor" (Wut, Zorn, Hass) wäre an sich ein schöner Interpretationsansatz, um damit Hitler negativ zu kennzeichnen. Doch aufgrund der personalen Erzählsituation erscheint diese These, die man zur "Entschuldigung" anführen könnte, nicht einmal tragbar. Auch weitere Details, die nicht so recht passen wollen, sorgen für Missstimmung. In einer Analepse, die eine Anekdote aus der Zeit vor Kriegsausbruch berichtet (Brunos Mutter erzählt definitiv vor 1939 über den Ersten Weltkrieg), wird besagter Krieg tatsächlich als "Erster Weltkrieg" bezeichnet, obwohl ein "Zweiter" noch nicht ausgebrochen ist. "Weltkrieg" wäre richtig gewesen. Allerdings lässt sich an dieser Stelle nicht klären, ob lediglich ein Übersetzungsfehler für das auch heute noch im Englischen gebräuchliche "The Great War" vorliegt. Entscheidender für die Unwahrscheinlichkeit der Handlung jedoch: Warum kann Bruno durch den Zaun ins Lager gelangen, Schmuel im Gegenzug aber nicht heraus?

Trotz der gravierenden Mängel in der Anlage der Charaktere und des Plots muss der "Fabel" jedoch zugute gehalten werden, dass sie es in der Tat vermag, Emotion aufzubauen. Der Leser wird auch durch die Sprache in eine gedrückte Stimmung versetzt. So sollte der Text wohl nicht mit den Augen eines erwachsenen Literaturwissenschaftlers, sondern mit denen des jugendlichen Lesers betrachtet werden. Zwar enthält er selbst dann noch besagte Mängel, doch bietet er die Grundlage, sich mit dem schwierigen Thema auseinanderzusetzen und eine Reflexion anzuregen.
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4.0 von 5 Sternen Ein bewegendes Buch
Eine beeindruckende, bedrückende Geschichte des Holocaust aus der Sicht eines 9-Jährigen, wobei anzumerken ist, dass die Wahl der Sprache nicht immer der eines so kleinen Jungen... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Tagen von Michael Jud veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ein Muss für alle Altersklassen!
Die Geschichte von Bruno hat mich stark berührt. Ich glaube, dieses emotionale Buch ist sowohl für Jugendliche aber vor allem auch für Erwachsene geeignet. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Tagen von Denise S. veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Eine schöne Story, nicht nur für junge Leser geeignet
Kurze Beschreibung:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Der neunjährige Bruno kommt eines Tages nach Hause und bekommt mitgeteilt dass die ganze Familie weit wegziehen muss,... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Tagen von White Sences veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Fabel
Das Buch ist leicht zu lesen , in meiner Ausgabe auch sehr großzügig gesetzt, und es ist erkennbar mit einer bestimmten Absicht geschrieben, daher erwarte ich auch keine besondere... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Tagen von Leserin veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Absolut lesenwert
Wenn man angefangen hat, das Buch zu lesen, lässt es einen nicht mehr los. Die Geschichte von Bruno und seinen Eltern, aus der Sicht des kleinen Jungen erzählt, ist naiv... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von Princessin veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Nicht sehr spannend - aber für den Schulunterricht geeignet
Das Buch der Junge im gestreiften Pyjama handelt von einem kleinen Jungen namens Bruno,
der wegen des Vaters nach Ausschwitz ziehen muss und spielt in der Zeit des... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von W. Ditgens veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das schockiert und berührt!
In vielen Läden wir dieses Buch als Jugendbuch gehandelt - ein Fehler wie ich finde - es ist viel mehr und ich würde es auch jedem Erwachsenen empfehlen. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Tagen von Claudia M. veröffentlicht

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Hab mir das Buch gekauft weil ich es schon ein paarmal in irgendwelchen Bestlisten gesehen hatte.

Auffallend ist erst mal das auf der Rückseite nicht draufsteht... Lesen Sie weiter...
Vor 26 Tagen von Devid Maros veröffentlicht

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Ich kann mich nahezu allen Negativ-Rezensionen anschließen. Naiv! Wie kann man dieses Buch nur mit "Anne Frank" vergleichen, oder als "ein Wunder" oder als "eines der größten... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Lehrer veröffentlicht

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Vor 1 Monat von Taschenlampen-Leserin veröffentlicht

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