Kurzbeschreibung
Am 9. August 1950 stürmt ein Trupp DDR-Volkspolizisten über die Grenze nach Westberlin und entführt den Gutsinspektor Ekkehard Miersch in den Osten. Er hatte im Auftrag des Westberliner Magistrats, Vieh und Maschinen aus dem städtischen Gut Karolinenhöhe räumen lassen, um einer von Ostberlin geplanten Plünderung zuvor zukommen. Für die Stalinisten war dies ein Verbrechen. Mehrere Monate verbrachte der junge Mann in den Gefängniskellern des SED-Regimes. Bis seine Frau, damals 23 Jahre alt und gerade Mutter geworden, ihn in einer abenteuerlichen Nacht und Nebel Aktion befreite. Jetzt hat sie die Geschichte der spektakulären Entführen und Befreiung aufgeschrieben.
