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Die beiden wohnen mit ihrem Papa und ihrer Oma zusammen und eigentlich hätte ihr Leben wunderbar so weitergehen können - wäre da nicht Rose gewesen.
Rose ist Papas neue Freundin und - darin sind Ruby und Garnet sich einig - schrecklich doof.
Deshalb denkt sich Ruby eine Menge Zwillingstricks aus, um Rose in die Flucht zu schlagen.
So einfach ist das aber nicht und es kommt sogar noch schlimmer: als Papa sich einen Buchladen kauft, müssen sie mit ihm und Rose aufs Land ziehen. Das bedeutet: Abschied von Oma, eine neue (grässlich langweilige) Umgebung, eine neue Schule.
Und während Garnet versucht, sich zu arrangieren und neue Freunde zu finden, fasst Ruby schon wieder einen neuen Plan: sie meldet sich und Garnet bei einem Filmcasting für Hanni und Nanni-Darstellerinnen an - was die schüchterne Garnet natürlich prompt verpatzt.
Nicht ganz nach Rubys Vorstellungen endet schließlich die Idee, gemeinsam auf ein schickes Mädcheninternat zu gehen: nur Garnet wird angenommen.
Und das ist vielleicht die große Chance für die Zwillinge, sich voneinander zu lösen. Auch wenn es schwer fällt.
Es ist ein witziges Buch, das Jacqueline Wilson da geschrieben hat, das aber trotzdem ernste Themen aufgreift. Mit einer neuen Beziehung ihres Vaters müssen sich die beiden Hauptpersonen da auseinandersetzen, mit der Trennung von der geliebten Oma und nicht zuletzt mit der für Zwillinge nicht immer einfachen Selbstfindung.
Rose, die da so plötzlich hereingeschneit kommt, hat es natürlich nicht leicht in der kleinen Familie.
Sie bringt Veränderungen mit, verändert sogar den biederen Papa.
Aber sie drängt sich den Mädchen nicht auf, ist da wenn sie gebraucht wird und zeigt Einfühlungsvermögen. Zumindest Garnets Widerstand ist da schnell gebrochen.
In Tagebuchform halten die Mädchen ihre Erlebnisse fest, und alles, was sie so bewegt.
Während Ruby "über uns nur Gutes und nur Schlechtes über die anderen" aufschreiben will, versucht die realistische Garnet, immer ehrlich zu sein.
Manchmal denkt man, sie hat es nicht leicht mit ihrer Schwester, die sie beide doch für eine Person hält, nur eben doppelt so gut. Alle vorsichtigen Ablösungsversuche bringen ihr immer nur Ärger mit Ruby ein.
Trotzdem bleibt Garnet sie selbst und obwohl sie ziemlich entsetzt ist, als Ruby schließlich zu drastischen Veränderungsmaßnahmen greift - ein klein bisschen froh darüber ist sie auch.
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