Jung & Schön 2013

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Kurz vor ihrem 17. Geburtstag schläft die hübsche Isabelle während des Sommerurlaubes das erste Mal mit einem Jungen. Mit Beginn des neuen Schuljahres verabredet sie sich über das Internet mit Männern, die sie für Sex bezahlen. Weder ihre Familie noch Freunde ahnen, was Isabelle an ihren Nachmittagen treibt. Als ihr Doppelleben durch einen tragischen Zwischenfall auffliegt, sind die Eltern fass...

Darsteller:
Marine Vacth,Geraldine Pailhas
Laufzeit:
1 Stunde, 29 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

Jung & Schön

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Romantik
Regisseur Francois Ozon
Darsteller Marine Vacth, Geraldine Pailhas
Nebendarsteller Frederic Pierrot, Charlotte Rampling, Johan Leysen, Lucas Prisor
Studio Mandarin Cinéma, Mars Films, France 2 Cinéma und Foz
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

50 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von milena am 4. Mai 2014
Format: DVD
Ich habe soeben diesen Film gesehen und fand ihn ungeheuer gut gemacht. Er erinnert mich an die unendliche Einsamkeit, die ich fühlte, als ich 17 war. Wie schwierig es war, die gerade erst entstandenen Geheimnisse zu wahren und sich selbst zu entdecken, in einer Familie, die einem langsam zu eng wird. Dieses Zu-Eng-Werden spürt man bei Ozon fast körperlich mit. So gehen in dem Film immer mal wieder "aus Versehen" die Türen in der Familienwohnung Isabelles auf: Der Stiefvater platzt aus Versehen ins Badezimmer, der kleine Bruder erwischt die Schwester aus Versehen beim masturbieren. Alle sind irgendwie verlegen, betreten, gekünstelt natürlich und unbeschwert, die Sinnlichkeit der heranwachsenden Kinder ist schwer zu ertragen und einzuordnen. Ja, in dem Film geht es auch ums Verstecken und Aufdecken, ums Gesehenwerden und ums Sich-Zeigen von heranwachsenden und erwachsenen Menschen. Und er handelt von der Sehnsucht nach Aufrichtigkeit und Wertschätzung, die man als Jugendlicher hat.. und vielleicht bei den Erwachsenen nicht findet. Dieser Film wird mich noch einige Zeit nachdenklich zurücklassen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ray TOP 1000 REZENSENT am 17. Juli 2014
Format: DVD
Pascal Marti ist der Kameramann von Francois Ozons neuesten Film "Jung und schön", der von einigen Kritikern mit Bunuels "Belle de Jour" verglichen wurde. Für mich ist es ein sehr gelungener, ja sogar leichter Film über das Erwachsenwerden und über das Ausprobieren und fängt im "Sommer" an. Die 17jährige, sehr hübsche Isabelle (Marine Vacth) liegt an einem heißen Sommertag am Strand, sie wird dabei von ihrem neugierigen, jüngeren Bruder Victor (Fantin Ravat) mit dem Fernglas beobachtet. Der Junge nimmt in der Geschichte seiner Schwester auch insofern eine Schlüsselrolle ein, weil es sich andeutet, dass er sehr bald ebenfalls in diesen pubertären Sog fällt, der dann die Stufen zum Erwachsenwerden einleitet. Seine Schwester ist da schon mittendrin in diesem Weg und sie hat einen deutschen Freund. Mit diesem Felix (Lucas Prisor) verliert sie ziemlich unromantisch ihre Unschuld in den Ferien. Im "Herbst" ist die Familie wieder zurück in Paris. Isabelles Mutter (Geraldine Pailhas) und Isabelles Stiefvater Patrick (Frederic Pierrot) ahnen nicht, dass sich Isabelle heimlich für Geld mit Männern trifft. Sie verlangt pro Treffen meistens 300 Euro und einer dieser Freier ist der alternde Georges (Johan Leysen). Mit ihm trifft sie sich öfters. Durch einen Unglücksfall erfährt die Mutter im "Winter" vom Doppelleben ihrer Tochter. Dies führt zu starken familien Spannungen und auch der Freundeskreis, der von Isabelles Doppelleben weiß, begegnet ihr plötzlich anders, viel misstrauischer. Isabelle wird zu einem Psychologen geschickt.Lesen Sie weiter... ›
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mo am 4. Juli 2014
Format: Blu-ray
Ein junges, minderjähriges Mädchen wird entjungfernt und entdeckt prompt eine lustvolle Affinität zu ihrer eigenen Sexualität. Diese wird sogleich mal ausgelebt: Unter dem Pseudonym "Léa" verdingt sich Isabelle von nun an als heimliche Prostituierte. In François Ozons "Jung & Schön" bleiben die Motive größtenteils nebulös und irgendwie scheint man den Eindruck zu bekommen, dass da nebst pubertären Findungs-und Ausprobierprozessen eh nicht mehr vorhanden zu sein scheint. Das Aufblühen sexueller Begierde und die Freude am eigenen Begehrtsein werden dabei bisweilen schön einem melancholischen letzten Aufbäumen gegen das eigene Abklingen alter Menschen gegenübergestellt. Ein Dialog der Generationen und zwischen Anfang und Ende, der sich am Schluss entfaltet, bei dem weises Verständnis ohne jegliches Urteil entgegengebracht wird und die eigenen Eltern als unfähige Zwischengeneration übergangen werden - als hätten die Figuren ein Wurmloch entdeckt und die sich nun selbst in Jung und Alt gegenübersitzen. Ein durchaus toller Moment, der einen Film abschließt, der bis dahin allerdings nicht viel mitzuteilen hat in seinen 87 Minuten ohne Abspann, außer gediegenen Bildern, süßlich-säuselnden Chansons auf der Tonspur und einigen bemerkenswerten Performances. In Anbetracht größerer und aufsehenerregenderer Beiträge im Hinblick auf Sex und Heranwachsen wie z. B. "Blau ist eine warme Farbe" erscheint "Jung & Schön" zwar elegant, aber auch letztendlich ziemlich seicht und glatt wie die makellose Haut seiner Hauptprotagonistin.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 15. Juni 2014
Format: DVD
... kam Francois Ozons -Jung & schön" für mich daher. Ich hätte fast gesagt, halt so ein "Goldene Palme - Film". Aber nach-Blau ist eine warme Farbe- musste ich dieses Vorurteil aus meinem Repertoire streichen. -Jung & schön- war 2013 für genau diesen Preis nominiert. Ozon erzählt die Geschichte der 17jährigen Isabelle(Marine Vacth), die im Urlaub die körperliche Liebe kennen lernt und danach, gegen Bares, ohne Not, der Prostitution nachgeht. Für gutes Geld stellt Isabelle ihren Körper und ihre Fähigkeiten älteren Männern komplett zur Verfügung. Warum sie das tut? Da fangen meine Bedenken bei Ozons Film an. Ich kann es ihnen jedenfalls nicht sagen. Zu verworren war die Motivlage für mich, als dass ich sagen könnte, welchen Sinn dieses Handeln verfolgt. In jedem Fall endet Isabelle "Karriere" als Prostituierte, als der ältere Freier George(Johan Leysen) während ihres Besuchs stirbt. Alles kommt heraus und Isabelle sieht sich Tausenden von Fragen gegenüber...

Eine gute Kamera, starke Darsteller, hier und da seltsame Musik und ein Roter Faden, der sich gelegentlich verwickelt oder verschwindet. So habe ich Francois Ozons -Jung & schön- empfunden. Mit dieser Meinung stehe ich ziemlich allein da, der Film wird von vielen Kritikern als kleines Meisterwerk gehandelt. Ich hätte gern 3,5 Sterne gegeben, da das nicht ging, sind es vier, zu Gunsten des Angeklagten geworden. Sie müssen und dürfen mal wieder selbst entscheiden, was sie von -Jung & schön- halten. Probieren sie es einfach aus...
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