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Juneteenth: A Novel (Vintage International)
 
 
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Juneteenth: A Novel (Vintage International) [Englisch] [Taschenbuch]

Ralph Ellison , Charles Johnson
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Vintage; Auflage: Vintage Intl. (13. Juni 2000)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0375707549
  • ISBN-13: 978-0375707544
  • Größe und/oder Gewicht: 13,1 x 2,1 x 20,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dieser Titel ist in englischer Sprache.
Invisible Man, 1952 von Ralph Ellison herausgegeben, war eines der großartigsten Debüts der zeitgenössischen Literatur. Indem es Phantasmagorie mit unverfälschtem Realismus abwechselte, tauchte es in die schwärzesten (und weißesten!) Winkeln der amerikanischen Psyche ab und erlangte rasch Legendenstatus. Ellisons Nachfolgeroman jedoch schien regelrecht heimgesucht zu werden -- nicht nur von seinem monumentalen Vorgänger, sondern auch vom Schicksal selbst. Als erstes ging ein großer Teil des Romans in Flammen auf, als das Haus des Autors 1967 abbrannte. Dann verbrachte er Jahrzehnte damit, seine ursprüngliche Version zu rekonstruieren, zu überarbeiten und auszudehnen. Als Ellison 1994 starb, hinterließ er an die 2000 Manuskriptseiten. Dieser mythische Berg von Prosa war jedoch eindeutig unvollendet, viel zu bruchstückhaft und zusammenhanglos, um veröffentlicht zu werden. Es sah so aus, als sollte Ellisons zweiter Roman nie erscheinen.

Oder doch? Der Verwalter von Ellisons literarischem Nachlaß, John Callahan, hat nun aus diesem Rohmaterial eine kürzere, zusammenhängendere Arbeit zutage gefördert. Das ursprünglich von Ellison anvisierte epische Ausmaß wurde nicht erreicht. Statt dessen dreht sich Juneteenth um lediglich zwei Figuren: Adam Sunraider, ein weißer, rassistischer Senator in Neuengland; und Alonzo "Daddy" Hickman, ein schwarzer Baptistenprediger, der -- wie sich herausstellt -- paradoxerweise mit seinem Pendant in väterlicher Beziehung steht. Das Buch beginnt mit Sunraider, der, gerade als er im Senat eine seiner typischen endlosen, eifernden Reden hält, von den Kugeln eines Attentäters durchlöchert wird. Tödlich verwundet, läßt er den älteren Hickman an sein Bett kommen. Dort begeben sich die beiden auf eine Reise in ihre gemeinsame Vergangenheit, die (im Gegensatz zum restlichen Amerika der fünfziger Jahre) ein wahres Beispiel für Rassenintegration war.

Wir erfahren, daß Adam als Bliss geboren und im Herzen der schwarzen Gemeinde von Hickman großgezogen wurde. Hinzu kommt, daß dieser Volksverhetzer zum Knabenprediger ausgebildet wurde. ("Ich sage Dir eins", sagt Hickman, "aus Dir wird mal ein guter Prediger werden, und Du fängst genau im richtigen Alter an. Du bist knapp über sechs, und Jesus Christus selbst fing erst an, als er zwölf war.") Der Teil von Juneteenth, der von Bliss' kirchlicher Ausbildung handelt -- etwa ein Drittel des gesamten Buches --, ist so elektrisierend wie man es aus Invisible Man kennt. Ellison jongliert mühelos und auf brillante Weise mit den zahlreichen Ironien von Rasse und Religion, und seine Freude an Hickmans umwerfender Rhetorik ist ansteckend:

"Bliss, ich habe gehört, wie Du im Radio einige übertriebene Äußerungen von Dir gegeben hast -- aber weißt Du, mein Sohn, Eatmore tobte und wütete und lief durch Jerusalem genau wie Johannes! Oh, und wie er tobte! Vielleicht warst Du zu jung, um es richtig mitzubekommen, aber in dieser Nacht war dieser Mann zehntausend Männer, und seine Stimme war pures Gold."

Im Vergleich dazu erscheint der Rest des Romans jedoch etwas mager. Zum einen fehlt ein Großteil der Handlung -- inklusive Bliss' Verwandlung vom predigenden Dreikäsehoch zu einem Senator der Vereinigten Staaten. Zum anderen hat Ellisons Beschränkung der zwei erstklassigen Figuren auf ein Krankenhauszimmer zur Folge, daß die Erzählung schrecklich statisch wirkt. Gewiß, er wollte, daß sich ihr Dialog "auf der Grenze zwischen Volksdichtung und religiöser Rhetorik" bewegt (so zumindest schrieb er in seinen Notizen). Dies ist aber ein riskantes Rezept für einen Roman, und Juneteenth schwankt weit weniger wirkungsvoll zwischen Naturalismus und Halluzination als es sein Vorgänger tat.

Dies alles soll jedoch Ellisons Kunst nicht angreifen. Die ist nach wie vor überall sichtbar. Das Problem ist, daß Callahans Flickwerk -- die wahrscheinlich die beste Lösung war -- an den Nähten schwach ist. Sollten die Leser Juneteenth also überspringen? Die Antwort müßte immer noch "nein" lauten.

Die besten Abschnitte stehen in Überzeugungskraft und Unentbehrlichkeit anderer Literatur nicht nach und bringen Daddy Hickmans ureigenes Markenzeichen verbalen Zaubers hervor. "Ich redete, wie ich immer rede", erinnert er sich an einer Stelle, "mit derselben alten Stimme von Zuhause, das heißt im geliebten Idiom... [und] ich predigte diese fünftausend Menschen zum Schweigen." Auch Ellison ist in der Lage, den Leser zum Schweigen zu predigen -- und das ist etwas, was wir nicht übersehen sollten. -- James Marcus -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Amazon.co.uk

Invisible Man, which Ralph Ellison had published in 1952, was one of the great debuts in contemporary literature. Alternating phantasmagoria with rock-ribbed realism, it delved into the blackest (and whitest!) corners of the American psyche and quickly attained the status of legend. Ellison's follow-up, however, seemed truly bedevilled--not only by its monumental predecessor but by fate itself. First, a large section of the novel went up in flames when the author's house burned in 1967. Then he spent decades reconstructing, revising and expanding his initial vision. When Ellison died in 1994, he left behind some 2,000 pages of manuscript. Yet this mythical mountain of prose was clearly unfinished, far too sketchy and disjointed to publish. Apparently Ellison's second novel would never appear.

Or would it? Ellison's literary executor, John Callahan, has now quarried a smaller, more coherent work from all that raw material. Gone are the epic proportions that Ellison so clearly envisioned. Instead, Juneteenth revolves around just two characters: Adam Sunraider, a white, race-baiting New England senator, and Alonzo "Daddy" Hickman, a black Baptist minister who turns out to have a paradoxical (and paternal) relationship to his opposite number. As the book opens, Sunraider is delivering a typically bigoted peroration on the Senate floor when he's peppered by an assassin's bullets. Mortally wounded, he summons the elderly Hickman to his bedside. There the two commence a journey into their shared past, which (unlike the rest of 1950s America) represents a true model of racial integration.

Ellison juggles the multiple ironies of race and religion with effortless brilliance and his delight in Hickman's house-wrecking rhetoric is contagious:

Bliss, I've heard you cutting some fancy didoes on the radio, but son, Eatmore was romping and rampaging and walking through Jerusalem just like John! Oh, but wasn't he romping! Maybe you were too young to get it all but that night that mister was 10,000 misters and his voice was pure gold.

The portion of Juneteenth that covers Bliss's ecclesiastical education--perhaps a third of the entire book--is as electrifying as anything in Invisible Man. In comparison, though, the rest of the novel seems like pretty slim pickings. For one thing, much of the plot--including Bliss's transformation from pint-sized preacher to United States senator--is absent. For another, Ellison's confinement of the two top-billed players to a hospital room makes for an awfully static narrative. Granted, he intended their dialogue to exist "on a borderline between the folk poetry and religious rhetoric" (or so he wrote in his notes). But this is a dicey recipe for a novel and Juneteenth veers between naturalism and hallucination much less effectively than its predecessor did.

None of this is to assail Ellison's artistry, which remains on ample display. The problem is that Callahan's splice job--which well may be the best one possible--remains weak at the seams. So should readers give Juneteenth a miss? The answer would still have to be no. The best parts are as powerful and necessary as anything in our literature. --James Marcus -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Format:Taschenbuch
The idea of paternal reconciliation across race lines was what inspired me to choose this book for a summer read. Though the idea is one that could have been a page turner, the stream of consciousness style that is Ellison's trademark completely killed it for me. If you did not apprecitate Invisible Man, reader beware. This book was difficult for me to read as well as enjoy.
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Glimpses but Difficult 27. Juni 2000
Format:Gebundene Ausgabe
This book gives you an interesting glimpse into what had the potential to be a truly masterful and brilliant novel. I'll give Callahan credit for making a valiant attempt at pulling together this great work. While there are passages that give you glimpses into what this work could have become, the whole just doesn't hold together well. It's very disjointed, as you would expect an unfinished work condensed from thousands of pages to be. At the end of it, I was glad to have read it, but I wasn't sure exactly what I had read or what had happened.

The interesting thing is that the introductory notes, and the excerpt notes at the end gave me a better feel for what this work's potential was than the actual novel itself. It aspired to greatness, and that has to be admired, but missed the mark.

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best book I've EVER read 19. Juni 2000
Format:Gebundene Ausgabe
amazing. gives one a TON to think about...the language is unforgettable, and the story incredible. a masterpiece. not an easy read, but a welcomed break from the average wack novel.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Quite Disappointing!
A wonderful beginning gives way to a mish-mash of verbiage. This is not a book, but a splice job of a book that was far from finished. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Mai 2000 von Coco Pazzo
try the Audio version
I found the book a little too much for my liking. But the audio version(Blair Underwood-reader)excellant. He has a wonderful voice and captures the spirit of the story.
Am 20. April 2000 veröffentlicht
An Event!
Don't listen to the naysayers. If you love Ellison, you must read this. Albeit a diamond in the rough, it's all here: vivid characters in the round, profound feeling and... Lesen Sie weiter...
Am 13. März 2000 veröffentlicht
Frame your mind to the Latin Mysticism genre
Even though I knew I was supposed to chain myself to a presupposed United States South, I found myself referenced all over Latin America, dropped into the chaos theory of... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Januar 2000 von "pearldragon1"
Just say no to post death editing!
I gave this book two hundred pages before I called it quits. Edited down from 2,000 pages to a few hundred pages, I had no clue where the book was going. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Dezember 1999 von Charles L. Judson
A Glimpse at Greatness
While Ellison's skill as a stylist is undeniable (on the level, possibly, of even Joyce or Proust), and while with INIVISIBLE MAN he may have very well written one of the ten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Oktober 1999 von Dave Newsom (nuusoms@aol.com)
Inchoate excerpt from a probable work of genius
All of us who read "Invisible Man" know exactly what Mr. Ellison is capable of (incidentally, his short stories are breathtaking as well), so there is no problem there. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Oktober 1999 von Diogenes T
Genius on a level with Joyce's Ulysses
Of course, this book was difficult to read at times. Anyone who has read Invisible Man had to expect that. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Oktober 1999 von jforster@andrew.cmu.edu
Well worth the effort required to know.
Yes, his work is difficult to embrace and truly know. Yet, the effort is well rewarded. Perhaps the best method to know the work is through the audiotape read by Blair Underwood. Lesen Sie weiter...
Am 6. September 1999 veröffentlicht
A Nice Treat for Ellison Fans
Although not Invisible Man -- what book is -- Juneteenth is a good work by an inspiring author. I particularly liked the call and response pattern between Hickman and Bliss,... Lesen Sie weiter...
Am 2. August 1999 veröffentlicht
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