Junction Seven, Winwoods 8. Album( übrigens nach einer Autobahnausfahrt benannt,in deren Nähe Winwood wohnt) legt los wie die Feuerwehr." Spy in the House of Love" bringt jede Funk und Groove Party zum brodeln. Co Produziert von Narada Michael Walden legt Steve 11 Songs vor, die allerdings unter einem Manko leiden. Das ganze ist zu einseitig Tanzflächen orientiert produziert."Just wanna have some Fun" "Let your Love comes down" sind zu sehr "Schubi Duh" bemüht. "Angel of Mercy" oder auch "Real Love" rauschen als Ballade(eigentlich ein musikalischer Klacks für Winwood) etwas blutleer vorbei.Bei "Gotta get back to my Baby" kommt Stevie wieder in die Puschen und serviert uns Latino Rhythmus mit satten Bläsern und schiebt eine gefällige Cover Version von Sly&the Family Stone(Its a Family Affair) hinterher. Das Finale, im Duett mit Des`ree bildet "Plenty Lovin", eine nette Uptempo Nummer, mehr nicht.Aber mit "Lord of the Street" zieht er nochmals alle Register seiner Orgel und und gibt seiner Band nochmal richtig die Sporen und legt einen versöhnlichen Abschluß hin.
Unter dem Strich hat Narada Michael Walden als Produzent den guten alten Winwood in Richtung Tanzfläche zu schubsen, bei aller Affinität zu R`n B und Funk, mehr geschadet als genutzt.
Aus alter Liebe zu Stevie drei Sternchen..