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Julius Caesar
 
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Julius Caesar

Jeremy Sisto , Richard Harris , Uli Edel    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Jeremy Sisto, Richard Harris, Christopher Walken
  • Regisseur(e): Uli Edel
  • Komponist: Carlo Siliotto, Ruy Folguera
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 2. Januar 2003
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 170 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00007F7RS
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 24.115 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Historische Figuren und ihre Schicksale geben seit jeher beliebte Vorlagen für aufwändige TV-Produktionen ab. Julius Caesar, der in diesem Zweiteiler vom jugendlichen Idealisten zum römischen Diktator aufsteigt, könnte ein Lied davon singen. Den unzähligen Verfilmungen seiner Lebensgeschichte fügt Regisseur Uli Edel eine weitere Variante hinzu, die als deutsch-italienisch-amerikanische Koproduktion an Drehorten in Malta und Bulgarien entstand.

82 v. Chr. schwingt sich der römische General Sulla zum Diktator auf und beseitigt seine Feinde gnadenlos. Mithilfe von Pompeius rettet sich der junge Julius Caesar ins Exil. Pompeius ist es auch, der nach Sullas Tod Caesars politische Karriere fördert und ihn überzeugt, für seine Visionen einzutreten. Gemeinsam regieren sie Rom als Konsule und stellen die alte Ordnung wieder her. Doch Caesar strebt nach Höherem: Zum Wohle Roms unterwirft er Gallien und kehrt schließlich im Triumph mit seiner Armee nach Rom zurück. Seine Gegner im Senat, Cato und Cassius, fürchten Caesars Diktatur auf Lebenszeit. Sie schmieden eine tödliche Intrige.

Der ganz große Wurf ist Edel leider nicht gelungen. Trotz hoher Produktionskosten von 25 Millionen Euro bleibt das antike Rom Studiokuliss, darüber vermögen auch die mehreren Tausend Statisten in den Schlachtszenen nicht hinweg zu täuschen. Jeremy Sisto, der bereits in Leo Kirchs Bibel-Verfilmungen den Jesus geben durfte, spielt Caesar als Machtmenschen und Charmeur, scheint jedoch stellenweise mit seiner Aufgabe überfordert zu sein. Tobias Moretti als Senator Cassius, Heino Ferch als Gallierhäuptling Vercingetorix oder Christopher Noth (Sex and the City) als Pompeius wirken meist eher wie Schauspieler in historischen Kostümen. Christopher Walken als Senator Cato und Richard Harris als Sulla sind da schon ein anderes Kaliber und verleihen der Produktion allein durch ihre Präsenz Größe.

Größe ist es jedoch die diesem Historienepos fehlt. Edel, der sich nach Kinoerfolgen wie Christiane F. Wir Kinder vom Bahnhof Zoo oder Letzte Ausfahrt Brooklyn zuletzt mit Produktionen wie Die Nebel von Avalon oder Rasputin verstärkt dem Medium Fernsehen zugewandt hat, vermag mit diesem Zweiteiler nicht zu überzeugen. Julius Caesar möchte gern der Gladiator der Fernsehunterhaltung sein, mit dem ihn immerhin der Soundtrack sowie der im November 2002 verstorbene Richard Harris verbindet. --Birgit Schwenger

Produktbeschreibungen

Er war der grösste Feldherr der Antike, begnadeter Demagoge und skrupelloser Machtpolitiker, aber auch ein leidenschaftlicher Liebhaber, der für die Frauen in seinem Leben jedes Risiko einging Die unglaubliche Lebensgeschichte Julius Cäsars bis zu seiner Ermordung im Jahr 44 v.Chr. erzählt Regisseur Uli Edel in einem epischen Meisterwerk, aufwändig produziert an Drehorten in Malta und Bulgarien, mit internationaler Starbesetzung Neben Richard Harris Gladiator und Christopher Walken Sleepy Hollow ist u.a. Heino Ferch Comedian Harmonists in der Rolle des gallischen Feldherren Vercingetorix zu sehen. Fast ein Vierteljahrhundert dauerte der Aufstieg Caesars zum Alleinherrscher über das römische Weltreich. Als Heerführer eroberte er Gallien und führte seine Truppen bis auf die britischen Inseln. In Rom war es zuerst der skrupellose Tyrann Sulla, später die intriganten Adliegen Crassus und Pompeius, die seinen ehrgeizigen Plänen im Weg standen. Dreimal war der Imperator verheiratet bevor er in der ägyptischen Königin Cleopatra die Liebe seines Lebens fand. Aber auch diese Verbindung stand unter keinem guten Stern, denn schon bereiteten die entmachteten Senatoren in Rom eine neue Verschwörung vor ...

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Auf halber Strecke stehengeblieben, 26. Juli 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Julius Caesar (DVD)
Die Macher des Films haben sich ja durchaus viel vorgenommen, z.B. wurde das Forum Romanum jener Tage penibel rekonstruiert, die Stimmung des alten Rom wurde einigermaßen gut getroffen, jedoch schlichen sich auch so viele Fehler ein, dass einem der Spaß an einem Historienschinken vergehen kann. Von den fehlenden Personen über falsche Reihenfolge von Ereignissen bis zu einer schlicht historisch bewußt unkorrekten und falschen Darstellung. Ein Leben wie das des Julius Caesar in 3 Stunden zu vermurksen ist eben schon anstrengend genug, wie will man da auch noch historische Genauigkeit erwarten können? Nun, es gibt Leute, die hätten sich durchaus mehr erhofft, der Ansatz war ja ganz gut, nur wie gesagt, irgendwo wurde eben aufgehört, eingespart oder ganz gestrichen. Vielleicht wurde zuviel Geld in die Rekonstruktion der Kulissen gesteckt, vielleicht beruht es aber auch auf einer meisen Note in Geschichte gepaart mit einem miesen Drehbuch und zuvielen namhaften Stars, die man als Zugpferde unbedingt drinhaben wollte.

Und wo ich gerade schon bei den Schauspielern bin: Viele der "Zugpferde" scheinen einfach nur hineingeworfen in die Menge. Sie machen zwar ihre Rolle ganz gut, doch im Rahmen des Durcheinanders, der drehbuchmässig um sie herum abgeht, wirken sie wie hoffnungslose Rettungsanker in einer Umgebung, die sich nie so recht entscheiden kann, was sie darstellen will.
Auch die "menschliche" Seite Caesars, die der Film darstellen will, ist etwas merkwürdig geraten. Nun weiß ja keiner mehr, wie Caesar nun wirklich drauf war, aber scheint mir die im Film gezeigte Fassung mehr aus einen verklärten und durch beschönigende Sichtweisen verfremdeten Blick entstanden zu sein.

Wie auch immer, in gewisser Weise gut gemacht, aber nachdem das Budget und wohl die Einwände der Produzenten berücksichtig werden mussten, auf halber Strecke zum platten Fernsehfilm mutiert stellt der Film ein eher dürftiges Vergnügen dar, das man sich allenfalls ansieht, weil einen das Thema interessiert und man einige schöne Darstellungen bekommt. Ansonsten ziehe ich jederzeit Caesars geschriebene originale solchen eigentlich immer irgendwie lieblosen Filmen vor. Die Bücher enthalten einfach mehr für wissbegierige Menschen, der Rest geht an die Fantasie des Lesers und ist deshalb immer besser als jeder Film. Es sei denn, man besitzt keine Fantasie.

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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Der Abtritt, -oder das Ende von der Auferstehung der Sandale, 30. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Julius Caesar (DVD)
Julius Caesar schade
Viele Monumental-Film Fans sind zu recht enttäuscht.

Endlich kommt mal ein interessantes historisches Thema.
Doch leider ist wieder einmal ein großes Thema verhunzt, und im
Einheitsbrei der TV-Drehbuch-Logik verwurstet.
Was wollte uns dieser Zweiteiler überhaupt sagen ?
War es eine Liebesgeschichte ?
eine Lektion in Geschichte, oder gar Politik ? Man konnte sich wohl nicht recht entscheiden.
In drei Stunden hätte man genügend Zeit gehabt die Charaktere und Handlungsstränge aufzubauen.
Die Personen und Begebenheiten werden lieblos aneinandergeklatscht. - Zudem auch noch in historisch falscher Reihenfolge ( besonders 1. Teil ). Aber selbst dem Nicht-Caesar Fachmann fällt auf, das ein zwanzig jähriger wohl kaum eine Tochter von 8 Jahren haben kann.

Wie kann ein Film mit Tobias Moretti und Christopher Walken
schlecht sein, fragt man sich. - Doch es geht , wenn man sie als Statisten einsetzt, und sie nur engagiert um zugkräftige Namen zu haben.

Wenn sich das Fahrwasser von "Gladiator" weiter so verdünnt, ist es um die Auferstehung der Sandale bald geschehen.
Um dem geneigten Zuschauer nicht mit historischen Fakten zu überfordern ( aber nur so kann im Grunde die Biographie Caesars verstanden werden ) lässt man möglichst viel Hintergrund weg . Wird dennoch aus der Geschichte Gebrauch gemacht stimmt es nicht ( Wann war Caesar nochmal Consul ??? ) . Dies ist mit Sicherheit nicht auf kinematografische Erfordernisse zurückzuführen. An das bei PC-Spielen längst verbreitete Computerdesign muss sich der Zuschauer bei Massenszenen wohl gewöhnen, aber nicht an Sätze wie "mit 40.000 Komparsen" .
Vielleicht sollte es ein Film werden der keinen vergräzt, aber auch keinen richtig begeistert . Ein Film für die ganze Familie.

Wenn man nichts falsch machen will , macht man nichts richtig.

Ich bewerte hier den Film, denn die DVD werde ich mir nach dem TV Auftritt nicht kaufen.

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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen LEST LIEBER EIN BUCH!!, 29. Dezember 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Julius Caesar (DVD)
Ganz Ehrlich ich hatte mich echt drauf gefreut, doch die Enttäuschung ließ nicht lang auf sich warten!!!
Zwar lockt die Verfilmung mit Namen wie Christopher Walken, Christopher Noth und Heino Ferch , doch keiner der Schauspieler wird in seiner Darstellung den historischen Persönlichkeiten gerecht , die hier dargestellt werden!!
Auch Jeremy Sisto, den einige vielleicht aus der Serie " SIX FEET UNDER " kennen, kann dem großen Cäsar nicht einen Hauch von Persönlichkeit verleihen!
Uli Edels Verfilmung macht ganz und gar keinen Spaß und wer sich tatsächlich gedacht hat hier etwas lernen zu können, sollte lieber ein gutes Buch lesen. Edel wollte angeblich ein Portrait Cäsars zeichnen, dass nicht nur dem Feldherren und Staatsmann sondern auch der Person Gaius Julius Cäsar gerecht wird. Wenn dies tatsächlich die Absicht dieser Verfilmung war, so ist Edel übel gescheitert. Viel schlimmer ist jedoch, dass hier ein historisch vollkommen falsches Bild gezeichnet wird. Hätte Cäsar sich tatsächlich so verhalten, wie der Film es zeigt, wäre er wohl schon viel früher auf der Strecke geblieben. Nicht einmal zeigt Edel seine Figur als brillianten Strategen, oder Staatsmann, um die korrekten historischen Hintergründe hat sich eh keiner geschert, wie mir scheint.
Da war ja sogar die " Cleopatra" Verfilmung mit Billy Zane und Timothy Dalton näher an der geschichtlichen Wahrheit .....
Ich kann jeden nur vor dem Kauf dieses peinlichen und total langweiligen Films abraten!!! Ich weiß nicht was mieser ist - dieser Film oder das was Uli Edel aus Marion Zimmer Bradleys Meisterwerk " Die Nebel von Avalon " gemacht hat !
Ich kann nur hoffen, dass der arme Julius die letzte historische Gestalt war, derer Uli Edel sich angenommen hat!
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