Inhalt:
Berlin 1887. Lore und ihr Mann Fridolin von Trettin genießen das Eheglück mit ihren beiden Kindern und scheinen endlich Ruhe und Frieden in ihrem Leben gefunden zu haben. Zudem soll sich für Lore ein langgehegter Traum erfüllen: Fridolin hat die Möglichkeit, in der Heimat ihrer jungen Freundin Nathalia ein Gut zu übernehmen. Doch in Ostpreußen werden üble Pläne geschmiedet, die das Glück des Paares zerstören sollen. Lore und Nathalia geraten in höchste Gefahr ... (Quelle: Klappentext)
Nach "Dezembersturm" und "Aprilgewitter" findet die Trilogie um Lore von Trettin in "Juliregen" ihren, wie ich meine, krönenden Abschluß.
Mittlerweile sind alle Beteiligten etwas älter geworden, inbesondere Komtess Nathalia, die ich in den ersten beiden Romanen eher als den nervigstens Romancharakter aller Zeiten beschreiben würde, ist gereifter und überraschenderweise sorgt sie für einiges Schmunzeln und ist alles andere als unsympathisch.
Gewisse Dinge scheinen sich jedoch nie zu ändern, und so bleiben die (völlig ungerechtfertigten) Rachegelüste Malwines von Trettin und ihrem Sohn Ottwald im Mittelpunkt, mit denen die Charaktere wieder einmal fertig werden müssen. Nichtsdestotrotz wird auch die Liebe nicht vergessen.
Fazit: meiner Meinung nach der beste der drei Romane! Spannend, teilweise auch wirklich witzig geschrieben, abwechslungsreich - ich konnte diesen Roman nicht aus der Hand legen, bis ich wusste, wie die Geschichte um Lore und ihre Freunde/Bekannten endet. 5 von 5 Punkten.