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Julie oder Die neue Héloïse: Julie oder Die neue Heloise: Briefe zweier Liebenden aus einer kleinen Stadt am Fuße der Alpen Gebundene Ausgabe – 1. Januar 1988


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 912 Seiten
  • Verlag: Artemis & Winkler; Auflage: 1 (1. Januar 1988)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3538052816
  • ISBN-13: 978-3538052819
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,2 x 20,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 451.344 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 26. Mai 2005
Rousseaus "Julie oder Die neue Héloïse "ist einer der einflussreichsten Romane der Weltliteratur. Das Thema der unglücklichen Liebe und die literaturhistorische Bedeutung des Romans sind mit Goethes "Die Leiden des jungen Werther" vergleichbar - ebenfalls ein Briefroman, der rund ein Jahrzehnt später erschien und dem französischen Vorbild viel verdankte. Im Mittelpunkt von Rousseaus Roman steht die romantisch-tragische Beziehung zwischen der jungen Julie und ihrem Hauslehrer St. Preux. Die beiden verlieben sich, können jedoch aus gesellschaftlichen Gründen nicht heiraten, weil die Ehe zwischen einem bürgerlichen Mann und einer adligen Frau als anstößig gilt. So sind sie ein Leben lang hin- und hergerissen zwischen Sinnlichkeit, Liebe, Verzicht und Tugend. Eine eheliche Verbindung der beiden ist ebenso undenkbar wie eine endgültige Trennung. Auf Phasen des keuschen Glücks und der spirituellen Harmonie folgen immer wieder Krisen, ausgelöst durch eine letztlich unüberwindbare Leidenschaft. Gegenüber der Vernunftkultur der Aufklärung betont Rousseau, dass auch Gefühl und Intuition ihre Berechtigung haben. Daneben enthält der Roman zahlreiche philosophische Passagen über Religion, Erziehung, den Urgrund des Bösen und die gesellschaftlichen Verhältnisse. Wer das sentimentale Werk heute noch lesen will, braucht sicher einen langen Atem!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Customer am 31. Oktober 2012
Dass sich Rousseau zum ‘unverdorbenen‘ Landleben besonders hingezogen fühlte ist allgemein bekannt; weniger jedoch, dass er auch jenes ländlich geprägte Völkchen liebte, das sich diejenige Landschaft teilte, die sich heute «La Riviera Vaudoise» nennt. Dies ist schon daraus zu erkennen, da er seinem Briefroman «La nouvelle Héloïse» den Untertitel «Briefe zweier Liebender aus einer kleinen Stadt (Vevey) am Fuße der Alpen» hinzufügte.
Dass ich mich vermehrt für Rousseau zu interessieren begann verdanke ich aber den unzähligen Veranstaltungen, welche dieses Jahr (2012) zu seinem 300-jährigen Jubiläum, an der Waadtländer Riviera und in Genf stattgefunden haben. Ich war mir vor diesen Veranstaltungen nur sehr oberflächlich bewusst, was für einen nachhaltigen Einfluss Rousseaus Vermächtnis auf die Literatur bewirkte, und, weit darüber hinaus, auch auf Politik (Der Gesellschaftsvertrag) und Erziehung (Émile). Dies nicht zuletzt auch deswegen, da Rousseau den Zeitgeist von evangelisch-reformierter Vernunft, pietistischer Empfindsamkeit und aufklärerischem Rationalismus sowie die Werte, bzw. Unwerte des Adels und der Städter aufs schärfste beobachtete und in seinem Briefroman «Die neuen Heloise» volksnah und spürbar zum Ausdruck brachte.
Zunehmend gegenüber Adel und Städter abgeneigt, begegnet Rousseaus Romanfigur, Julies Hauslehrer St. Preux, seiner adeligen doch mit gut-bürgerlichen Tugenden erzogenen Julie, mit Verehrung, Lob und leidenschaftlicher Liebe. Die Geliebte tut sich jedoch schwer mit St.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Patrick Raszelenberg am 20. November 2011
Hatte er nun oder nicht - einen an der Klatsche? Einquartiert in der ihm zuliebe von der Mäzenin Madame d'Épinay gebauten Hermitage im beschaulichen Tal von Montmorency, läßt Rousseau seine langjährige Begleiterin und Mutter seiner zahlreichen, allesamt ins Findelheim gesteckten Kinder geruhsam die Hausarbeit verrichten, während er sich in endlosen Stelldicheins mit der blitzgescheiten, attraktiven und wesentlich jüngeren Gräfin Sophie d'Houdetot ergeht - nicht, um sie zu berühren, sondern uns zum Glücke zur Muse des erfolgreichsten Romans des 18. Jahrhunderts werden zu lassen, Julie ou La Nouvelle Héloïse, die Geschichte zweier Liebenden am Fuße der Alpen.

Vollkommen unbescheiden zitiert der Autor in seiner Autobiographie eine betuchte Leserin, die unmittelbar vor Aufbruch zu einem Diner das Buch in die Hände bekam und las und las und las .... bis sie morgens um vier wieder abspannen ließ, vollkommen anästhesiert von der Geschichte Julies und St. Preux', deren hypnotisierende Tugend- und Leidenschaftsekstase in der gesamten abendländischen Literatur ihresgleichen zu suchen scheint.

Bewußt an die Affäre Pater Abaelards mit Heloisa angelehnt, staunt sich der Leser durch siebenhundert Seiten Liebeskatastrophe, wie man sie selten gelesen hat: Der bürgerliche St. Preux darf die adlige Julie d'Étange nicht ehelichen, da dies den gesellschaftlichen Konventionen widerspräche. Zuvor kam es bereits zu einem angedeuteten Zwischenfall mit unvermeidlicher Schwangerschaft, doch Julies Versuch, des Vaters Starrsinn mit Verweis auf das entstehende Leben zu besänftigen und seine Einwilligung zur Eheschließung zu erlangen, schlägt fehl.
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