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Julian Assange - Der Mann, der die Welt verändert
 
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Julian Assange - Der Mann, der die Welt verändert [Taschenbuch]

Carsten Görig , Kathrin Nord
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Julian Assange - Der Mann, der die Welt verändert + Inside WikiLeaks: Meine Zeit bei der gefährlichsten Website der Welt + Staatsfeind WikiLeaks: Wie eine Gruppe von Netzaktivisten die mächtigsten Nationen der Welt herausfordert  - Ein SPIEGEL-Buch
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 176 Seiten
  • Verlag: Scorpio Verlag (20. Januar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3942166283
  • ISBN-13: 978-3942166287
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 294.441 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Egomanischer Verräter oder Robin Hood des Cyberspace? Doch wer ist WikiLeak-Gründer Julian Assange, der Mann, der Supermächte wie Amerika, China und Russland das Fürchten lehrte? Der auszog, Diktatoren zu stürzen und der heute die Rechtsstaatlichkeit alter Demokratien ins Wanken bringt? Carsten Görig und Kathrin Nord zeichnen das Portrait eines Mannes, der die Welt verändert - von seinen Anfängen als Hacker bis hin zum amerikanischen Staatsfeind Nummer 1.

Über den Autor

Carsten Görig ist freier Journalist und Buchautor. Beim ersten Internet-Boom und dem darauf folgenden Crash der New Economy war er staunender Redakteur in Online-Redaktionen. Heute publiziert er als unabhängiger Fachautor zu den Themen Neue Medien, Computer und Techniktrends. Er lebt und arbeitet in Hamburg.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spannend und informativ 3. Februar 2011
Verfolgt man die Berichte in den Medien, so fragt man sich, ob Wikileaks im Laufe der Zeit etwas außer Kontrolle geraten ist.
Das Buch "Julian Assange" ist sehr hilfreich, sucht man eine eigene Antwort auf diese Frage. Ohne zu werten, informiert es über die Anfänge und die ursprüngliche Idee von Wikileaks, bis hin zu dem, wie sich die Plattform gewandelt hat und sich uns heute zeigt. Untrennbar damit verbunden ist die Person Assange, dessen Biographie sich spannend liest. Besonders das Kapitel über seine Kindheit hat mich fasziniert, liegt in seinen damaligen Erfahrungen vielleicht der Schlüssel für sein späteres Handeln?
Von den einstigen Idealen ist nicht mehr viel zu erkennen, als er seine Strategie im Sommer letzten Jahres im Alleingang änderte, um die Öffentlichkeit zu erreichen. Die Gründe, warum einstige Weggefährten ihm den Rücken kehrten oder er sich von ihnen trennte, sind in dem Buch nachvollziehbar und ohne zu werten erläutert.
Das Bild auf dem Cover ist psychologisch gut gewählt. Es zeigt einen Mann im bürgerlichen weißen Hemd, offenbar an einem Schreibtisch sitzend, die Arme darauf gestützt. Entschlossen blickt er uns an, aber es gelingt uns nicht, seinen Gesichtsausdruck zu deuten.
Da es keinen "Blick ins Buch" gibt, hier das Inhaltsverzeichnis

1. Staatsfeind Nummer Eins
2. Tom Sawyer contra Andy Warhol
3. Vom Hacker zum Journalisten
4. Wikileaks: im Auftrag der Transparenz
5. Wikileaks: die bombensichere Technik
6. Der Neustart von Wikileaks
7. Der bekannte Informant
8. Wikileaks und die traditionellen Medien
9. Wikileaks 2010: eine One-Man-Show
10. Der Bruch: Friendly Fire
11. Die Verschwörung der Frauen
12. Undiplomatische Enthüllungen
13. Tot oder lebendig
14. Cyberkrieg
15. Der Mann, der die Welt verändert.

Übrigens, Julian Assange hat einmal gesagt, dass er den Menschen helfen will, die verletzbar sind und es mag, "den Mächtigen in die Suppe zu spucken".
Wer wohl die Suppe auslöffeln wird?
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kritische Gedanken 15. Februar 2011
Von tom l. HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Wikileaks ist ein Phänomen. Ein "kleiner australischer Hacker" mischt die Mächtigen auf. Die Rollen sind klar verteilt. Assange der Underdog, mit den Sympathien des Volkes, gegen das Establishment. David gegen Goliath. Der Ausgang ist vorher schon klar. Die kritische Auseinandersetzung mit den Mächtigen in der Welt, ist die Zielsetzung der Veröffentlichungen von WL.
Die beiden Spiegel-Autoren steuern dem Hype durchaus kritisch entgegen. Der Moment "wie können die nur?" bleibt beim Lesen des Buches lange bestehen. Görig und Nord fehlt ein klares politisches Motiv in Assange Aussagen. Die Inspiration eines Kafkas, Vonnegut oder auch Solschenyzin reicht nicht aus.
Sie stellen auch die Frage, wer hat die Hoheit über Information? und beschäftigen sich ausführlich mit den Themen Einfluss von Medien, Informationspflicht und Quellenschutz, es geht natürlich auch um den eigenen Berufsethos. WL kann kein Ersatz für den Journalismus sein, so die Autoren, aber es wird ihn verändern.
Viel Hintergrundinformation zu J.Assange und seinem bisherigen Lebensweg. Interessant dazu im Vergleich die Neuveröffentlichung von Daniel Domscheid-Berg alias Daniel Schmitt "Inside Wikileaks".

Das Buch ist informativ aber es reicht nicht an den herausragend geschriebenen Spiegel-Report von Rosenbach/Stark, "Staatsfeind Wikileaks" heran.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Für mich ist dieses Buch von Görig/Nord ein ziemlich subjektives, einseitiges Machwerk - tut mir leid für dieses harte Urteil. Aber schon nach den ersten 30 Seiten hatte ich das Bedürfnis, die Lektüre einzustellen und das Werk zur Papierbank zu bringen, damit es noch zu irgendetwas nützlich sein kann. Nur weil ich neugierig und gutwillig bin, habe ich mich dann doch bis zum Buchende durchgekämpft. Leider hat mich mein Durchhaltewillen nur noch wütender gemacht!

Als ob Görig/Nord nicht selbst auch charakterliche Schwächen hätten - nobody is perfect - ziehen sie über die persönlichen Schwächen von Assange her und verteufeln ihn. Welcher Mensch ist fehlerfrei? Entscheidend sind doch seine Verdienste um die Aufdeckung und Enthüllung von Verbrechen und Mißständen in der westlichen Welt! Das allein macht ihn für schon unangreifbar.

Görig/Nord werfen Assange vor, nur auf Geldspenden scharf zu sein. Was für eine Infamie! Technik und Serverplatz müssen doch von irgendetwas bezahlt werden und Assange kann ja auch nicht nur von Luft und Feindseligkeit (der Spitzeldienste und Hofberichterstatter) leben. In diesem herabwürdigenden Duktus geht das weiter - es wird einfach kein gutes Haar an Assange gelassen. Deshalb gebe ich diesem Buch die minimal mögliche Anzahl von Bewertungssternen (schade, dass es nicht null "Bienchen" gibt).

Das Einzige, was man Assange ankreiden könnte, ist für mich übrigens seine Naivität, sich mit solchen bürgerlichen Mainstream-Medien wie "Spiegel", "Gurdian" oder "New York Times" einzulassen. Damit macht er doch Böcke zu Gärtnern! Die "New York Times" klopft z.B. immer erst bei Regierungsbehörden an und fragt bei Spitzeldiensten nach, ob denn die Veröffentlichung von Wikileaks-Daten auch genehm sei ...! Das ist dann leider wirklich zum Totlachen.
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