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Julia für immer
 
 
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Julia für immer [Gebundene Ausgabe]

Stacey Jay , Antje Görnig
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (54 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen [0kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 344 Seiten
  • Verlag: Ink; Auflage: 1 (9. Februar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3863960211
  • ISBN-13: 978-3863960216
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Originaltitel: Juliet Immortal
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15,8 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (54 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.382 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Was ist wirklich geschehen, damals in Verona, im Schicksalsjahr 1304? Romeo und Julia sind nicht im Namen der Liebe gestorben. Nein, Romeo hat Julia ermordet, um selbst Unsterblichkeit zu erlangen. Als Söldner der Apokalypse verhindert er seit 700 Jahren, dass Liebende zueinander finden. Doch auch Julia ist in Wahrheit unsterblich geworden und kämpft auf der Seite der Botschafter des Lichts für die wahre Liebe. Als erbitterte Feinde kämpfen sie in verschiedenen Körpern für ihre jeweilige Mission. Jahrhunderte später erwacht Julia im Körper des Mädchens Ariel. Auf der Suche nach deren Seelenverwandten trifft sie zu ihrem großen Entsetzen zum ersten Mal auf Romeo selbst. Dies könnte ihr letzter Kampf werden. Es sei denn, die Liebe holt die beiden wieder ein, wenn auch anders als jemals vorstellbar ...

Über den Autor

Die amerikanische Autorin Stacey Jay hat unter verschiedenen Pseudonymen diverse Paranormal-Romance-, Urban-Fantasy- sowie Science-Fiction-Romane veröffentlicht. Sie lebt mit ihrer Familie in Maumelle/Arkansas.

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Elena20
Format:Gebundene Ausgabe
" Sie kämpft für das Licht, er für die dunkle Macht, ringen um den Funken, der die Liebe entfacht. Sie sind da, wo immer sich zwei wahrhaftig lieben, die mutige Julia und Romeo, böse und durchtrieben"

Einst im Jahr 1304 starb Julia durch die Hand ihres geliebten Romeos, dieser ihr Leben gegen die Unsterblichkeit tauschte. Heute sind die beiden erbitterte Feinde. Während Julia seit ihrem Tod für die Botschafter des Lichts kämpft, diese die Liebenden beschützen und die Seelenverwandten zueinander führen, steht Romeo auf der Seite der Söldner des Bösen diese mit dem ewigen Leben locken, der Preis ist der Verrat an seinen Liebsten. Seit 700 Jahren nehmen Beide jetzt schon den Kampf gegeneinander auf, mit dem Ziel sich gegenseitig zu töten. Während Julia stets nur zu ihren Einsätzen den Nebel des Nichts verlässt und ihre Seele vorübergehend den Körper einer Schutzbefohlenen bewohnt, wie dieses mal den von Ariel, durchwandert Romeo seit dieser Zeit in stets wechselnden Körpern Verstorbener die Welt. Doch dieser Einsatz ist anders als die Anderen davor. Die Kräfte beider schwinden, ein Anzeichen für den letzten Kampf den es auszufechten gilt. Romeo versucht erbitterter den je, sich Julia zu entledigen und diese spürt zum ersten mal nach Jahrhunderten ihr Herz wieder für die Liebe schlagen. Doch ihre Zeit auf der Erde ist begrenzt und ihr Schicksal unweigerlich mit dem von Romeo verknüpft und dieser hat nicht vor sie einfach so ziehen zu lassen.

'Julia für immer' ist ein Buch voller Emotionen und anhaltender Spannung, bei dessen Lesen man unentwegt das Gefühl hat im Theater zu sitzen. Dies wird vor allem durch die von Romeo verwendete Verssprache, die Reime und die Veronische Ausstrahlung die er ausübt, sowie den dramatischen Ablauf voller Anspannung und Emotionen erzeugt. Die gesamte Idee der Geschichte überzeugt durch sein Facettenreichtum und seine Hauptakteure die ihren Hass aufeinander genauso leidenschaftlich ausüben wie einst ihre Liebe. Eine durchweg spannende Handlung voller Magie, Überraschungen und Emotionen.

Julia ist die Gute, stark und von den Jahren im Nebel sowie den Kämpfen mit Romeo abgehärtet. Die Rache an Romeo treibt sie an, ist ihr vorwiegender Existenzgrund, auch wenn sie natürlich immer ihre Aufgabe verfolgt die Seelenverwandten zueinander zu führen, zu verhindern das Romeo diese blutig entzweit. So wiedersteht Julia ihrem Romeo seit Jahrhunderten immer wieder aufs Neue, auch wenn dieser eine unwiderstehliche Ausstrahlung besitzt egal wessen leblosen Körper er wieder Leben einverleibt. Doch Julia kann nicht vergessen was er ihr einst angetan hat, all ihre Liebe verschwand in dem Moment in diesem der Dolch ihr Herz durchstach und sie Romeos Verrat erkannte. Zurück bleibt nur ihre ungestillte Rachlust, glaubt Julia auch ihre Seele werde erst Ruhen können wenn Romeo auf Ewig in der Hölle schmort. Anders als Romeo, ist Julia nur zur ihren Einsätzen sich ihrer Selbst bewusst und hat die Aufgabe die Seelenverwandten zueinander zu führen und deren Aura der Liebe dunkelrot zum erglühen zu bringen. Gleichzeitig hat sie auch die Aufgabe das Leben ihres Leihkörpers zum Guten zu verbessern, was angesichts Ariels Situation voller Missverständnisse und Unterdrückung keine leichte Aufgabe ist, zumal sie Romeo stets im Nacken hat.

Der Grad zwischen Liebe und Hass ist so schmal, dass man schnell vergessen kann sich selbst zu lieben, da der Hass und der Drang nach Rache einem das Herz verschließt und die Sicht auf die Dinge vernebelt, was auch Julia schmerzlich begreifen muss. Dachte Julia immer ihr gebrochenes Herz könne nicht mehr Lieben, hatte sie doch einst schon einen Seelenverwandten, lernt sie Jemanden kennen mit diesem sie wieder Gefühle außer Hass und Rachdurst empfindet und der ihr Herz zum Erglühen bringt. Doch diese Gefühle sorgen für einen inneren Zwiespalt zwischen Verantwortung und den eigenen Gefühlen, diese werden sehr schön und nachvollziehbar dargelegt, voller Emotionen und packender Atmosphäre, auch wenn der Andere um die Gunst der holden Julia es nicht ganz mit Romeo aufnehmen kann, aber wer kann DEM ROMEO schon ebenbürtig sein.

Romeo hingegen ist der Gefährliche, auch wenn er ein Lügner ist, ein Bösewicht wie er im Buche steht ohne jegliche Skrupel, verfällt man seinem gefährlichem Charme. Seine Art und Weise sich auszudrucken mittels dieser rhythmischen und romantischen Sprache ist einfach zum Dahinschmelzen, gleichwohl er vor Gewalt und Blutvergießen nicht zurückschreckt um seine Ziele zu erreichen und Julia an ihrer Aufgabenerfüllung zu hindern. Daher geht es in den Aufeinandertreffen der beiden sowohl Wortgewaltig als auch körperlich gewaltsam zur Sache, die Kämpfe, sind blutig und packend, wo Romeo doch 700 Jahre Zeit hatte seine Vorgehensweise zu perfektionieren. Er weiß genau wir er sich zu bewegen und auszudrucken hat um die Menschen in Julias Umfeld zu manipulieren und die Dinge zu seinen Gunsten zu verändern.

Es gibt Rückblicke in die Vergangenheit, gleichzeitig auch ein Paar Seiten aus der Sicht von Romeo, diese teilweise durch seine inneren Monologe gefüllt sind, voller Verzweiflung, Wut und dem Drang Blut zu vergießen. So lernt man nicht nur Romeo & Julia kennen, sondern auch Ariel, auch wenn diese gar nicht wirklich zu Gegend ist, da nur ihre äußere Hülle die von Julia vorübergehend beherbergt wird vorhanden ist. Da Julia aber ihre Erinnerungen abrufen kann, lernt man auch diese und ihre Leben besser kennen, erfährt was für ein zerbrochener Mensch Ariel doch ist und dringend Hilfe benötigt. Auch die Seelenverwandten die Julia zusammenführen muss lernt man näher kennen.

Am Ende dann der entscheidende Kampf auf Leben und Tod, bei diesem weitreichende Entscheidungen getroffen werden und die Reise um Erlösung noch nicht für alle beendet ist.

'Julia für immer' ist eine moderne Version von Romeo & Julia voller Magie, packender Action und dramatischer Romantik. Eine gelungene Kombination die überzeugt und absolut zu empfehlen ist. Die Eroberung der Gunst der holden Julia auf völlig neue Art und Weise die man in einem Rutsch wegliest und in vollen Zügen genießen kann. Toll!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein großes Kuddel-Muddel 10. April 2012
Von Sarah O. TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Julia für immer" von Stacey Jay hat mir von seiner Grundidee her eigentlich ziemlich gut gefallen und auch wenn ich die Umsetzung teilweise schon schwächelnd fand, ist es eine andere Frage, die mich seit dem Lesen beschäftgt: Wenn die Autorin einer Fantasy-Geschichte sich so gar nicht darum kümmert, eine logische Hintergrundgeschichte aufzubauen, ist das dann noch ein Stil oder schon nur noch Bequemlichkeit?

Zuerst aber kurz zum Inhalt: Romeo und Julia waren vor 700 Jahren in Verona frisch verliebt. Doch als beide an einem verhängnisvollen Tag ums Leben kommen, kann von Liebe keine Rede mehr sein, denn Julia hat die Ereignisse anders in Erinnerung, als sie später von Shakespeare niedergeschrieben wurden: Romeo hat sie getötet! Dadurch wurde er zu einem Söldner, der von nun an die Körper von Toten bewohnt und versucht Seelenverwandte von ihrer Liebe für einander abzubringen und sogar in den Tod zu treiben. Julia dagegen wurde von den Botschaftern gerettet und lebt seitdem meistens in den Nebeln, die sie nicht begreift, und kehrt immer dann im Auftrag der "Amme" zurück auf die Erde, wenn es gilt zwei Seelenverwandte zueinander zu führen. Anders als Romeo bewohnt sie aber keine Toten, sondern für kurze Zeit teilt sie den Körper einer anderen.

Als Julia dieses Mal im Körper der High-School-Schülerin Ariel erwacht, spürt sie schnell, dass etwas anders ist. Denn ihr ärgster Feind Romeo ist ihr näher als jemals zuvor und sie kann auch keinen Kontakt zu der Amme aufnehmen, von der sie normalerweise Details über ihre Aufträge erfährt. Zwar findet sie die Seelenverwandten auch allein - Ariels beste Freundin Gemma und Ben, den sie schon an ihrem ersten Abend in Ariels Körper kennenlernte - doch das wirft gleich neue Probleme auf, denn Julia beginnt sich in Ben zu verlieben. Aber auch Romeo merkt, dass Julia und er unbeobachtet von Söldnern und Botschaftern sind und eröffnet Julia seine geheimen Pläne, wie sie beide ihrem Schicksal entkommen könnten...

Wie ich schon sagte, ist die Grundidee hinter der Geschichte meiner Meinung nach richtig interessant. Die echte Julia und der echte Romeo hassen sich 700 Jahre lang wie die Pest, bekämpfen sich und sind im Körper von anderen unterwegs, um Liebende zusammenzuführen bzw. für immer zu entzweien. Dabei kommt es auch zu wirklich spannenden und witzigen Situationen, wenn Romeo im Körper von Dylan und Julia als Ariel aufeinander treffen.

Die meiste Zeit des Romans tritt Julia als Ich-Erzählerin auf. Sie ist ein eher unauffälliger Charakter, der mich zwar nicht nervte, aber gelegentlich langweilte. Ihre Bemühungen Ariels Leben ein bisschen in Ordnung zu bringen und besonders das Verhältnis zu ihrer Mutter zu verbessern, sind noch einigermaßen berührend und ihr Hass auf Romeo ganz amüsant, aber ihre Liebe zu Ben schien mir persönlich etwas schwerfällig und ihre sich ständig wiederholenden Gewissensbisse im Bezug auf die völlig ich-bezogene Gemma sind irgendwann nur noch anstrengend. Julia weiß eigentlich rein gar nichts über sich, die Beobachter oder den Nebel, in dem sie die meiste Zeit der 700 verbracht hat, und zeigt auch wenig Ambitionen, an ihrer Unwissenheit etwas zu ändern. Auch ihre angeblich vorhandenen Fähigkeiten die Auren der Seelenverwandten als rosa-farbendes Leuchten wahrzunehmen, wurde nicht gut vermittelt. Wer braucht eine Fähigkeit, die immer erst dann funktioniert, wenn sich das Rätsel schon von allein gelöst hat?

Der deutlich besser gelungene und einzigartige Charakter in "Julia für immer" ist für mich Romeo. Dagegen wirkt Julia geradezu blass, ebenso wie die sehr eintönig egozentrische Gemma oder der nette Vielleicht-Schlägertyp Ben. In leichter Anlehnung an die ursprüngliche Literaturgattung von "Romeo und Julia", das Drama, tritt Romeo in den "Zwischenspielen" als Ich-Erzähler auf und brachte mich als Leser zum Schmunzeln. Ihm haben die 700 Jahre in toten Körpern eindeutig zugesetzt, er hat nicht mehr alle Tassen im Schrank und ist ein wenig dem Wahnsinn verfallen. Mal ist er total selbstverleibt, mal verzweifelt, überheblich und dann wieder weinerlich unterwürfig. Seine Versuche sich Julia zu nähern und ihr von seinen Plänen zu erzählen sind mal lustig und mal wirklich mitleidserregend und während mich Julias 0-8-15-Charakter manchmal langweilte, konnte ich mit Romeo richtig mitfühlen und mich für ihn begeistern.

Neben den - von Romeo einmal abgesehen - blassen Charakteren, die (und das gilt besonders für Ben, Gemma und die echte Ariel) sehr oberflächlich und ohne wirkliche Hintergrundinformationen bleiben, und der durchschnittlichen Sprache hat dieses Buch für mich noch ein viel schwerwiegenderes Problem. Man weiß nicht viel über die Söldner und die Botschafter, erfährt nicht viel und selbst das, was man erfährt, scheint sich anschließend ausnahmslos wieder über den Haufen werfen zu lassen. Alles bleibt vage; Vermutungen und Spekulationen, die zu nichts führen. Wenn die Amme und die Söldner später zurückkehren, wurde es zu einem riesigen Kuddel-Muddel und in meinem Kopf bleiben nur noch Fragezeichen. Ich hatte dabei das Gefühl, dass diese ganze Unwissenheit aller Protagonisten nur einem Ziel dient: Dem Leser irgendwie das Ping-Pong-Spiel mit den "überraschenden" (nein, besser: total abwegigen) Wendungen am Ende erträglich zu gestalten. Für mich hat das gar nicht funktioniert. Wenn plötzlich sowieso alles möglich ist, Zeitreisen und Parallelwelten eingeschlossen - wozu dann das alles?

Das Ende war ohnehin einfach nur schrecklich. Überzogen, kitschig, unlogisch - wobei man die Sache mit der Logik ja relativieren muss, denn eine Fantasy-Welt, die erst gar keine eigene Logik hat, kann diese auch nicht verletzen. Dabei hatte die Geschichte eigentlich ein starkes, spannendes und passendes Ende. Die Autorin hat einfach nur versäumt ein Kapitel eher Schluss zu machen und hat stattdessen noch das Über-Happy-End hinten dran gehängt, was der Geschichte einfach nicht gut tat.

Außerdem hatten "Julia für immer" und ich schon einen schlechten Start, denn wenn ich eines nicht leiden kann, dann sind das offensichtliche Fehler - nicht Rechtschreibfehler, obwohl die 1. Auflage davon auch einige hat. Nein, Logikfehler sind mein Problem. Und davon findet sich auf den ersten Seiten ein handlungstechnisch nebensächlicher, aber sowas von auffällig fetter Fehler, dass ich mich einfach frage, wie so etwas passieren kann, wenn ein Buch aufmerksam geschrieben und vor seiner Veröffentlichung sicher mehrmals gelesen wird. "Eigentlich kehre ich nur etwa alle fünfzig Jahre auf die Erde zurück." Das sagt Julia über ihre Einsätze als Botschafterin (S.19) - und was sagt sie nur wenige Seiten zuvor? Dass sie in ihren 700 Jahren mehr als dreizig mal zurückgekehrt sei. Ein bisschen rechnen: Ist es möglich, im Schnitt alle 50 Jahre zurückzukehren, wenn man das mehr als 30mal in 700 Jahren getan haben will? Nein, ist es nicht.

Mein Fazit: Ich bin bei dem Buch einfach hin- und hergerissen. Der Inhalt kann leider nicht mit dem schönen Cover mithalten, auch wenn besonders ein Charakter, der Romeo, das Buch wirklich lesenswert macht. Insbesondere fehlt mir eine eigene Logik in dieser Urban-Fanasy, denn ohne eine solche hatte ich am Ende das Gefühl, es sei einfach alles erlaubt und mögich und das ist langweilig. Zudem war das Ende einfach nur ein verkitschtes, unpassendes Happy-End, das zusammen mit dem englischen Titel für den Nachfolger, "Romeo redeemed", aber für mich doch noch etwas positives hat: Es lässt mich hoffen, dass Romeo im zweiten Teil die Hauptrolle spielt und es somit besser werden könnte. Ich habe lange mir den 2 Sternen geliebäugelt, denn mir fehlt wirklich der schlüssige Hintergrund, aber Romeo und der Wunsch seine Geschichte weiterzuverfolgen bewegen mich dazu 3 von 5 Sternen zu vergeben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Romeo und Julia 2.0 15. Februar 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Inhalt: Romeo und Julia, die größte Liebesgeschichte der Welt ist eine einzige Lüge: Romeo hat seine Geliebte Julia damals im Verona des 14. Jahrhunderts umgebracht, um als Söldner der Finsternis auf ewig zu leben. Doch Julia erlangte dadurch ebenfalls Unsterblichkeit: Als Botschafterin des Lichts, führt sie seit Jahrhunderten Liebende zusammen.
Ihre neue Aufgabe besteht darin, die Liebenden Gemma und Ben für immer zu vereinigen, bevor Romeo einen der Beiden anstiftet, den anderen für die Unsterblichkeit zu opfern.
So schlüpft Julia in den Körper von Gemmas bester Freundin Ariel.
Jedoch steht bald fest, dass etwas anders ist: Julia entwickelt Gefühle für Ben...

Eigene Meinung: Eines vorweg: Ich habe Shakespeares Romeo und Julei nie gelesen, aber durch zahlreiche Bücher udn Filme bekommt man den Kern der Geschichte seit Jahren mit: Romeo und Julias Familien waren Feinde, die Beiden verliebten sich ineiander udn am Schluß brachten sich Beide um, um wenigstens im Tod vereint zu sein.
Stacey Jay greift hier ein: Romeo hat Julie umgebracht um unsterblich zu werden!
Diese ungewöhnliche Idee ist eines: Unglaublich genial!
Mir gefiel Jays Idee Romeo als den "Bösen"hinzustellen. Hier ist jedoch zu betonen, dass man am Ende des Buches einfach Mitleid mit ihm haben muss. Er hat vieles in seinen langem Leben falsch gemacht, aber man merkt, dass er schon Reue für seine Taten zeigt. Ich bin sehr gespannt wie es mit ihm in "Romeo Redeemed" weitergeht.
Nun zu Julia: Sie ist eine sehr sympathische Hauptfigur. Sie ist zwar noch voller Hass gegenüber Romeo, doch sie will auch, dass wahre Liebende zusammenfinden und nicht so enden, wie sie und ihr ehemaliger Geliebter. Dadurch, dass sie immer wieder in neue Körper schlüpfen muss, um ihren Auftrag zu erfüllen, wogegen Romeo immer in den Körper Vertorbener lebt und nicht wie Julia in den "Nebel" muss, hatte sie seit Jahrhunderten auch nicht mehr so etwas wie ein Leben, dass sie nach ihren Wünschen leben kann. Doch all das hat Julia unglaublich stark gemacht. Sie hat keine Angst gegen Romeo anzutreffen. Ihre einzige Angst sind die Gefühle für Ben...
Ich war überrascht wie interessant und anderes Jay ihren Roman schrieb. Er ist blutiger und hasserfüllter als die meisten "normalen" Liebesgeschichten.
Es ist neu, dafür um so überwältigender!

Cover und Gestaltung: Das Cover zeigt ein hübsches Mädchengesicht mit vielen verschiedenen Rottönen. Das Gesicht zeigt weder Julia, noch Ariel, aber die Farben drücken dafür die zwei wichtigsten Merkmale der Geschichte aus: Hass und Leidenschaft! Unter dem Schutzumschlag sidn schöne Ornamente.

Empfehlungen: Fans von Shakespeares Liebestragödie kann dieses Buch vielleicht sauer aufstoßen, aber ich sage euch: riskiert es! Lest die Leseprobe! Auch wenn Romeo Verse aus Shakespeares Stück nur zitiert, um Julia die Fassung verlieren zu lassen, die Geschichte ist es trotz allem Wert gelesen zu werden!

Bewertung: Ohne Frage vergebe ich 5 Sterne für diesen neuartigen Liebesroman!
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