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Jules und Jim

Jeanne Moreau , Oskar Werner    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 29 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Jeanne Moreau, Oskar Werner, Henri Serre, Marie Dubois, Vanna Urbino
  • Komponist: Georges Delerue
  • Künstler: Raoul Coutard, Marcel Berbert, François Truffaut, Jean Gruault
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 18. August 2011
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 103 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00516WO8Y
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.783 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

s/w Die Geschichte einer ungewöhnlichen Dreierbeziehung. Paris zu Beginn des Jahrhunderts: Zwei Freunde, der Deutsche Jules und der Franzose Jim, verlieben sich in die faszinierende Catherine (Jeanne Moreau). Sie entscheidet sich zuerst für Jules und heiratet ihn. Doch fünf Jahre später, nach dem Ersten Weltkrieg, kehrt Jim zu den beiden Freunden zurück...

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François Truffauts dritter Spielfilm ist zwar nach den beiden besten Freunden benannt, die im Paris des Ersten Weltkriegs wahrhaft unzertrennlich werden, aber eigentlich steht Jeanne Moreaus Catherine im Zentrum: Truffauts mysteriöseste, rätselhafteste Frauenfigur in der Galerie detailreicher Frauenporträts, die seine gesamte Karriere umspannt.

Basierend auf dem Roman von Henri-Pierre Roché, verfolgt Truffauts Film die dreißigjährige Freundschaft zwischen dem österreichischen Biologen Jules (Oskar Werner) und dem Pariser Schriftsteller Jim (Henri Serre) und das Dreiecksverhältnis, das entsteht, als die reizvolle Catherine aus dem Duo ein Trio macht. Diese spontane und lebhafte Frau mit intensiven, aber dynamischen Emotionen wird zur Achse, um die sich die Freundschaft der beiden dreht. Jules hofiert und heiratet sie, um dann festzustellen, dass ein einzelner Mann sie niemals halten könnte.

Truffauts tragisches Drama ist mit einer Fülle von Details angereichert: Es wurde in Schüben konzentrierter Szenen gedreht, ist durchzogen von Montage-Sequenzen und wird vom Kommentar eines allwissenden Erzählers zusammengehalten. Er gräbt tief in seinem Sack voller Nouvelle Vague-Tricks, um die sorglosen Jugendtage darzustellen -- Zooms, Flash Cuts, Standbilder -- die im Dunkel der Nachkriegsjahre zusammen mit der sich auflösenden Ehe verschwinden.

Werner ist exzellent als Jules, ein energiereicher junger Mann, dessen langsamer, melancholischer Übergang zum emotionalen Kompromiss sich in seinen zunehmend traurigen Augen und resigniertem Gesichtsausdruck widerspiegelt, während Serre Jim eher als ewiges Rätsel darstellt, gefasst und introspektiv. Aber beide werden vom Glanz von Moreaus strahlender Catherine in den Schatten gestellt: Sie ist impulsiv, anspruchsvoll, sinnlich, leidenschaftlich, zerstörerisch und letztlich unergründlich. Dies ist ein Meisterwerk der französischen Nouvelle Vague und einer von Truffauts selbstsichersten und besten Filmen. --Sean Axmaker -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein kühler Film über das Spiel mit der Liebe 23. Februar 2012
Format:DVD
Mit Sicherheit gehört der Film (1961/1962) von Francois Truffaut zu den Klassikern des internationalen Films.
1912: Ein deutscher und ein französischer Schriftsteller schließen in Paris Freundschaft. Warum der Deutsche (Oskar Werner) allerdings JULES heißt und der Franzose JIM (Henri Serre), bleibt das Geheimnis des Autors der literarischen Vorlage Henri-Pierre Roche. Auf der Suche nach Abenteuern mit den schönsten Mädchen der Stadt begegnen sie schließlich Catherine (Jeannne Moreau), in die sich beide verlieben. Zu dritt verleben sie eine unbeschwerte Zeit. Catherine und Jules heiraten und leben im Schwarzwald. Im Ersten Weltkrieg kämpfen die beiden jungen Männer an unterschiedlichen Fronten. Nach dem Krieg besucht Jim die Familie und erfährt, dass die Ehe nicht glücklich ist. Es beginnt erneut eine seltsame Dreierbeziehung, aus der Catherine hin und wieder mit einen anderen alten Bekannten aus Paris ausbricht. Ihr eigenartig launisches und unberechenbares Handeln scheint nicht in die reale Welt passen.
Durch einen Autorenkommentar erhält die Geschichte sowohl einen melancholischen als auch ironischen Ton. Die Helden sind wie Don Quijote und Sancho Pansa. Das wunderbare Chanson, das Catherine singt, sagt worum es im Film geht: Das Wechselspiel von Sich-Finden und Sich-Trennen. Der Breitwandfilm in schwarz-weiß versucht die Stimmung alter Stummfilme aufzugreifen. Manchmal beginnt das Bild zu flimmern und der Gesichtskreis wird eingeschränkt. Dokumentaraufnahmen aus dem Weltkrieg zerstören die anfängliche Idylle. Dann wieder gibt es rasante Kamerafahrten.
Truffauts erfolgreichster Film bleibt erstaunlich unterkühlt und das Spiel der Stars verstärkt das Gefühl, in einer kalten Welt angekommen zu sein. "Jules und Jim" ist ein Paradebeispiel für den AUTORENFILM, dem sich die Darsteller unterordnen.
Sehenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr traurig doch weltoffen 10. Juni 2013
Von Andrea
Format:DVD|Verifizierter Kauf
Ein trauriges Ende. Jedoch ein weltoffener Film und eine eine grandiose, authentische Jeanne Moreau. Lebenslust pur. Mut, eigene Wege zu gehen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Deutsche Fassung eine Katastrophe 17. September 2012
Format:DVD
Ja, ich habe den Film nur mit zwei Sternen bewertet. Allerdings eigentlich nicht den Film, aus meiner Sicht ein Meisterwerk, sondern diese unsägliche deutsche Nachsynchronisation. Der Film selbst verdient fünf Punkte, die deutsche Synchro Minuspunkte. So geht in der deutschen Fassung die feine Ironie sowie der subtile Humor des Originals völlig unter. Und ganz besonders ärgerlich ist, dass die Stimme von Oskar Werner von einem anderen Sprecher nachsynchronisiert wurde. Das geht gar nicht! Oskar Werners unnachahmliche Stimme, sein fein erotisches Timbre und die leicht österreichisch angehauchte Lautbildung sind einmalig und machen diesen großartigen Schauspieler erst zu dem, der er war: Einer der besten deutschsprachigen Darsteller. Wer diese Nachsynchronisation zu verantworten hat, hat diesen Film zerstört. Schade, verdammt schade!
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5.0 von 5 Sternen Jules und Jim hat sich gelohnt 15. August 2014
Von georg s.
Format:DVD|Verifizierter Kauf
Ich bin immer wieder überrascht mit welchem Tempo Truffaut inszeniert.
Ein grandioser Film. Auch die Qualität der DVD ist erstaunlich gut, man kann den Film mit dem Beamer groß aufziehen.
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