Börsenblatt Theologie, Februar 2004
Buchtipp der Redaktion: Jugendliche liturgisch zu erreichen, ist keine einfache Aufgabe. Das Powerpack liefert 40 vielseitige Komplettentwürfe für die Gestaltung von Andachten und Gottesdiensten, die Themen wie Eifersucht, Coolness, Gewalt an der Schule zeitgemäß in Szene setzten. So werden auch Handy, SMS und Blues benutzt, um das Gleichnis vom verlorenen Sohn (hier die schwangere Tochter) zu aktualisieren. Sprache und Inhalt der Texte sind jugendlich modern, ohne sich anzubiedern - so berühren die Entwürfe die Lebenswelt der Youngsters.
jupfa.de, 2004
Von frech über frisch bis fromm reichen die 40 Komplettentwürfe in diesem »Jugendgottesdienst Powerpack«. Man merkt den Gottesdiensten an, dass Jugendliche intensiv an der Vorbereitung beteiligt waren. Eine echte Schatzkiste mit über 300 Seiten zum Stöbern, Abkupfern und weiterentwickeln.
Der Gemeindebrief; Rubrik Leserservice; Ausg. Februar/ März 2004
Um Gottesdienste für Jugendliche und mit Jugendlichen zu gestalten, ist es immer wieder wichtig, die Inhalte aufzufrischen und Liturgieformen zu entwickeln, von denen sich die Altersgruppen angesprochen fühlen am besten von Jugendlichen für Jugendliche. So hat hier eine Redaktion über einen längeren Zeitraum hinweg intensiv nach diesen Entwürfen recherchiert. Herausgekommen ist Jugendgottesdienst Powerpack, in dem 40 innovative Komplettentwürfe vorgestellt werden alle mit dem Prädikat praxistauglich, weil erprobt von Jugendgottesdienst-Machern. (...) Abgedeckt wird somit die ganze Bandbreite an Frömmigkeiten und Liturgien, an Methoden und Techniken. Beschrieben werden in Ihrer Struktur klassische, katholische Messen genauso wie experimentelle Event-Gottesdienste. Multimediale Einsatzmöglichkeiten von Video bis Handy nehmen einen breiten Raum ein. Der Aufbau des Handbuches ermöglicht es, sowohl die Jugendgottesdienst nachzufeiern, als auch einzelne Module individuell zu entnehmen. (...)
Kurzbeschreibung
Um Gottesdienste für Jugendliche und mit Jugendlichen zu gestalten ist es immer wieder wichtig, die Inhalte aufzufrischen und Liturgieformen zu entwickeln, die die Altersgruppen ansprechen. Am besten von Jugendlichen für Jugendliche. So hat eine Redaktion über einen längeren Zeitraum auf allen Kanälen nach diesen Entwürfen gefahndet. Herausgekommen ist »Jugendgottesdienst Powerpack«, in dem nun 40 innovative Komplettentwürfe vorgestellt werden - alle mit dem Prädikat: praxistauglich, weil erprobt von Jugendgottesdienst-Machern.
Der Verlag über das Buch
In »Jugendgottesdienst Powerpack« stammen die Gottesdienstkonzepte nicht aus einer Hand, sondern sie entstanden in den unterschiedlichsten Gemeinde-Kontexten. Abgedeckt wird somit die ganze Bandbreite an Frömmigkeiten und Liturgien, an Methoden und Techniken. Beschrieben werden in ihrer Struktur klassische, katholische Messen genauso wie experimentelle Event-Jugendgottesdienste. Multimediale Einsatzmöglichkeiten von Video bis Handy nehmen einen breiten Raum ein. Der Aufbau des Handbuches ermöglicht sowohl, die Jugendgottesdienste »nachzufeiern« als auch sich einzelner Module individuell zu bedienen.
Klappentext
Für die Gottesdienst-Praxis in den Gemeinden ist es wichtig, immer wieder die Inhalte aufzufrischen und neue Liturgieformen zu entwickeln, die Jugendliche ansprechen. Jugendgottesdienst Powerpack ist mit 40 Komplettentwürfen randvoll mit inspirierendem Material gefüllt. Alle mit dem Prädikat praxistauglich, weil erprobt von Jugendgottesdienst-Machern. Die hier veröffentlichten Jugendgottesdienste stammen nicht alle aus einer Feder; stattdessen hat die Redaktion über ein Jahr lang Jugendgottesdienste besucht, mit Machern gesprochen, Manuskripte gelesen, freie Predigten und Anspiele transkribiert. In der Zusammenstellung zeigt sich so die ganze Bandbreite an Frömmigkeiten und Liturgien, an Methoden und Techniken. Das Powerpack ist für den erfahrenen Jugendgottesdienst-Mitarbeiter, der mal wieder über den eigenen Kirchturm hinaus schauen will. Und es ist ein Rezeptbuch für Teams, die - gerade in der Anfangsphase -zunächst einmal auf Erprobtes zurückgreifen wollen, bevor sie sich an ganz eigene Konzepte wagen.
Über den Autor
Timo Rieg. Diplom-Journalist und Diplom-Biologe, Jahrgang 1970, verheiratet, zwei Kinder. Volontariat bei der Neuen Ruhr Zeitung. Arbeitet mit eigenem Journalistenbüro in den Ressorts Wissenschaft, Politik und Medien. Daneben konzipiert und betreut das Büro Print- und Online-Magazine und leistet Medien- Consulting mit dem Schwerpunkt Unternehmens- und Organisations-PR. Timo Rieg ist an mehreren Akademien als Dozent für Online-Journalismus tätig.
Kirchlich fast ein Spätzünder - die Mitarbeit begann mit 15 Jahren. Leitung von Konfirmanden- und Mitarbeiter-Seminaren, Jugendtreff, Jugendgottesdienst-Teams, Ökumenischem Gesprächskreis, Kinder- und Jugendgruppen, Kultur-Projekten, Sacro-Pop-Band, Gemeindefesten, Kinder- und Jugendfreizeiten, verschiedenen kirchlichen Gremien und Ausschüssen. Derzeit liegt der Schwerpunkt bei kirchlichen Reformbewegungen.
Bibliographie: Artgerechte Jugendhaltung - Ideen zur selbständigen evangelischen Jugendarbeit in den Gemeinden (1992), Über Leichen zum Examen? - Tierversuche im Studium (1994 und 1996, zusammen mit Anya Feddersen, Corina Gericke, und Birgit Völlm), SATIS-Studie '95 (1996, zusammen mit Corina Gericke, Markus Keller und Birgit Völlm), Mehr Kirche (1998), Kindergottesdienst und Jugendgottesdienst in Westfalen (1999, zusammen mit Christoph Urban), Freizeitenplaner (2001).
Auszug aus Jugendgottesdienst Powerpack von Timo Rieg. Copyright © 2002. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Auszug aus Jugendgottesdienst Powerpack. 40 komplette Jugendgottesdienste und weitere Texte. von Timo Rieg. Copyright © 2002. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Es war eine sehr abenteuerliche Reise, die wir in den letzten Jahren - und besonders intensiv in den letzten 10 Monaten - zurück gelegt haben: Quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz gastierten wir bei braven Landeskirchlern, frechen Freikirchlern und innovativen Katholiken - wie auch umgekehrt, schauten bei Verbänden und freien Gruppen vorbei, diskutierten mit Firmlingen, Konfirmanden, Jugendmitarbeitern des Offenen Treffs, Kaplänen, Pfarrerinnen, Sozialpädagogen und -arbeiterinnen.
Wir haben viel gesehen, gehört und gelesen auf dieser Reise, die wir überwiegend mit Telefon und E-Mail zurückgelegt haben: mal fasziniert von der liebevollen Hingabe zum Detail, mal erschrocken über die Selbstgefälligkeit eines Akteurs, hier begeistert von lebendiger Frömmigkeit, dort unangenehm berührt von indoktrinierendem Missionseifer. Die Landschaft ist eben sehr bunt, und so folgte die Zusammenstellung für dieses Powerpack vor allem einem Kriterium: was kommt bei den Jugendlichen sehr gut an?
Die hier präsentierten 40 Gottesdienste sind alle erfolgreich gefeiert worden. Der eine mit 25 Jugendlichen der ländlichen Gemeinde, der andere mit 2.000 Jugendlichen in einer Stadthalle. Auf die Zahl der Teilnehmer, auf die Größe der Band, auf das Equipment - das ist ein Fazit unserer Recherchen - kommt es definitiv nicht an. Erfolgreich ist, wer ehrlich seinen Glauben bezeugt, sich kritisch denkend mit dem Evangelium beschäftigt und seine Gottesdienstgemeinde voll und ganz ernst nimmt.
Die hinter dieser Sammlung steckende Arbeit des Redaktions-Teams ist enorm: Zu vielen Jugendgottesdiensten liegen nur rudimentär nachvollziehbare Unterlagen vor, im Idealfall ein Videomitschnitt, einzelne Gebete, ein Ablaufplan, Stichpunkte für das Anspiel. Wie das eben ist, wenn kreative Leute gemeinsam Gottesdienst vorbereiten und feiern. Ein riesen Dankeschön daher an Heike, Kerstin, Miriam, Torsten, Ute und vor allem Christoph für die Akquise und "Druckbarmachung".
In diesem Sinne sind aber auch die Komplettentwürfe zu verstehen: Sie sind Momentaufnahmen, Exempel, die nicht immer genau so auf andere Situationen passen. Frei gehaltene Predigten haben wir nur sehr maßvoll redigiert - sie wurden aber nie zum Lesen geschrieben, sondern eben live, mit allen Emotionen dieses Augenblicks, vorgetragen - und so sollte man sie auch beim Lesen "hören".
Für dieses Powerpack haben wir mit Hunderten von Mitarbeitern gesprochen und durften unzählige Materialien einsehen. Für diese Bereitschaft und die mit der Zusammenstellung oft verbundene enorme Arbeit danke ich herzlich! Mögen eure Ideen, eure Szenen, Anspiele, Lieder, Gebete und Aktionen viele motivieren, Gottesdienste mit und für Jugendliche zu gestalten. Alles Gute dabei!
Timo Rieg