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Jugend ohne Gott [Taschenbuch]

Ödön von Horváth
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (92 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1994
Alles Denken ist ihnen verhaßt. Sie pfeifen auf die Menschen! Sie wollen Maschinen sein, Schrauben, Räder, Kolben, Riemen - doch lieber als Maschinen wären sie Munition: Bomben, Schrapnells, Granaten. Wie gerne würden sie krepieren auf irgendeinem Feld! Der Name auf einem Kriegerdenkmal ist der Traum ihrer Pubertät.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 182 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp; Auflage: NA (1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518388746
  • ISBN-13: 978-3518388747
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,6 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (92 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.037.563 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ödön Horváth wurde am 9. Dezember 1901 in Sušak, einem Vorort von Fiume dem heutigen Rijeka/Kroatien, geboren und starb am 1. Juni 1938 in Paris. Seine Kindheit verbrachte er in Belgrad, Budapest, Pressburg und München. 1920 begann Horvath Gedichte zu schreiben. Die meisten seiner Manuskripte aus dieser Zeit vernichtete er jedoch. Den ersten großen Erfolg hat er mit seinem Stück Die Bergbahn, welches 1929 in Berlin uraufgeführt wurde. Weitere Erfolge bleiben nicht aus. Für sein Bühnenstück Geschichten aus dem Wiener Wald bekommt er den Kleist-Preis. Der Roman Jugend ohne Gott wird im Jahr 1991 von Michael Knof für die Deutsche Film AG (DEFA) inszeniert und ist in der filmedition suhrkamp erhältlich.

 

Zeittafel

1901
Geburt als Edmund (Ödön) Josef von Horváth, erster Sohn des Diplomaten Dr. Edmund Josef von Horváth (18741950) und Maria Hermine, geb. Prehnal (1882-1959) Horváth beschreibt seine Herkunft später folgendermaßen: »Sie fragen mich nach meiner Heimat, ich antworte: ich wurde in Fiume geboren, bin in Belgrad, Budapest, Preßburg, Wien und München aufgewachsen und habe einen ungarischen Paß - aber: ›Heimat‹ ? Kenn ich nicht. Ich bin eine typisch alt-österreichisch-ungarische Mischung: magyarisch, kroatisch, deutsch, tschechisch - mein Name ist magyarisch, meine Muttersprache ist deutsch« (Bd. II, S. 184)

1902
Familie Horváth zieht nach Belgrad um, wo ein Jahr später der Bruder Lajos von Horváth zur Welt kommt.

1908
Umzug der Familie Horváth nach Budapest, wo ein Hauslehrer Ödön in ungarischer Sprache unterrichtet.

1909
Sein Vater, im Frühjahr in den Adelsstand erhoben, wird im Herbst nach München versetzt; doch Ödön selbst bleibt in Budapest und besucht dort das erzbischöfliche Internat.

1913
Ödön zieht zu den Eltern und besucht die dritte Klasse des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums, ehe er im folgenden Jahr auf das Realgymnasium wechselt. Seine Zensuren sind nicht die besten (vgl. Mat. IV, S. 32), überdies kommt es mit dem Religionslehrer Dr. Heinzinger zu Differenzen, die sich später in Horváths Werk niederschlagen. Im Rückblick auf diese Jahre schreibt Horváth: »Während meiner Schulzeit wechselte ich viermal die Unterrichtssprache und besuchte fast jede Klasse in einer anderen Stadt. Das Ergebnis war, daß ich keine Sprache ganz beherrschte. Als ich das erste Mal nach Deutschland kam, konnte ich keine Zeitung lesen, da ich keine gotischen Buchstaben kannte, obwohl meine Muttersprach die deutsche ist. Erst mit vierzehn [!] Jahren schrieb ich den ersten deutschen Satz« (Bd. II, S. 183)

1915
Sein Vater wird von der Front abberufen und erneut nach München beordert. Später schreibt Ödön über diese Jahre: »An die Zeit vor 1914 erinnere ich mich nur, wie an ein langweiliges Bilderbuch. Alle meine Kindheitserlebnisse habe ich im Kriege vergessen. Mein Leben beginnt mit der Kriegserklärung« (ebd.).

1916
Umzug der Familie nach Preßburg, wo Ödön wieder eine ungarische Schule besucht. Er beginnt zu schreiben, doch nur das Gedicht »Luci in Macbeth. Eine Zwerggeschichte von Ed. v. Horváth« bleibt erhalten.

1918
Vor Kriegsende wird der Vater erneut nach Budapest berufen, so dass Ödön die Nachkriegswirren in der ungarischen Hauptstadt erlebt, sich dort stark für die machtpolitischen Kämpfe interessiert und sich schließlich im Galilei-Kreis engagiert, einer Gruppe junger Leute, die mit Begeisterung die national-revolutionären Werke von Endre Ady (1877-1919) liest.

1919
Während der Vater im Frühjahr zurück nach München versetzt wird, kommt Ödön in die Obhut seines Onkels Josef Prehnal (1875-1929) - dem Vorbild des Rittmeisters in Geschichten aus dem Wiener Wald - in Wien, wo er das Privatgymnasium der Salvatorianer besucht. Nach dem Abitur im Sommer zieht auch er wieder nach München, immatrikuliert sich im Herbst an der Ludwig-Maximilians-Universität und besucht psychologische, literatur-, theater- und kunstwissenschaftliche Seminare bis zum Wintersemester 1921/22.

1920
Ödön beginnt Gedichte zu schreiben. Daneben lernt er »durch einen Zufall« (Bd. II, S. 199) den Komponisten Siegfried Kallenberg (1867-1944) kennen, auf dessen Anregung die Pantomime Das Buch der Tänze entsteht. Über seinen Werdegang als »Literat« berichtet er später in einem Radiointerview: »Ich besuchte 1920 in München die Universität und hatte, wie man so zu sagen pflegt, Interesse an der Kunst, hatte mich selber aber in keiner Weise noch irgendwie künstlerisch betätigt - nach außen hin - innerlich, mit dem Gedanken schon, da sagte ich mir: Du könntest doch eigentlich Schriftsteller werden, du gehst doch zum Beispiel gern ins Theater, hast bereits allerhand erlebt, du widersprichst gern, fast dauernd, und dieser eigentümliche Drang, das was man so sieht und erlebt und vor allem: was man sich einbildet, daß es die Anderen erleben, niederzuschreiben, den hast, du auch - und dann weißt du auch, daß man nie Konzessionen machen darf und daß es dir immer schon gleichgültig war, was die Leute über dich geredet haben - und so hatte ich eigentlich schon auch das, was pathetische Naturen als die ›Erkenntnis einer dichterischen Mission‹ bezeichnen« (ebd., S. 198 f.).

1922
Das Buch der Tänze wird mit zwei anderen Werken konzertant aufgeführt und erscheint anschließend in einer Auflage von 5oo Exemplaren im Münchner EI Schahin Verlag. 1926 kauft Ödön die Restauflage mit Hilfe seines Vaters auf und vernichtet sämtliche Exemplare. Horváth war sich anfänglich keineswegs sicher, ob er als Schriftsteller arbeiten sollte oder nicht, denn im Rückblick bemerkt er: »Ich versuchte es noch mit allerhand mehr oder minder bürgerlichen Berufen - aber es wurde nie etwas Richtiges daraus - anscheinend war ich doch zum Schriftsteller geboren« (ebd., S. 199 f.).

1923
Ödön beginnt intensiv zu schreiben, doch die meisten Manuskripte aus diesen Jahren vernichtet er. Vermutlich entstehen in dieser Zeit das Fragment »Dosa« und das Schauspiel Mord in der Mohrengasse, aus dem einzelne Motive in späteren Stücken auftauchen.

1924
Im Satireblatt Simplicissimus erscheinen erstmals Horváths Sportmärchen. Nach einer längeren Parisreise mit dem Bruder beschließt Ödön nach Berlin umzuziehen, und in Berliner Zeitungen werden in den nächsten Jahren weitere Sportmärchen publiziert.

1926
Am Stadttheater in Osnabrück wird Das Buch der Tänze am 19. Februar uraufgeführt, das auf negative Kritiken stößt. Zur gleichen Zeit entstehen die Dramen Revoltle auf Côte 3018, das den Bau der Zugspitzbahn zum Anlass nimmt, und Zur schönen Aussicht.

1927
Im Berliner Büro der »Deutschen Liga für Menschenrechte« sichtet Horváth Unterlagen für eine Denkschrift zur Justizkrise und stößt dabei auf Material über Fememorde der Schwarzen Reichswehr, das er später in seinem Stück Sladek oder Die schwarze Armee verarbeitet. Die Uraufführung Revolte auf Cöte 3018 in Hamburg am 4. November wird ein Misserfolg, weshalb Horváth das Stück bearbeitet und es unter dem Titel Die Bergbahn vervielfältigen lässt. In einem Radiointerview beschreib er später sein Volksstück so: »Das Stück hat zum Inhalt den Kampf zwischen Kapital und Arbeitskraft. Zwische den beiden Parteien steht ein Ingenieur, und durch ihn ist die Stellung der sogenannten Intelligenz im Produktionsprozeß charakterisiert« (ebd., S. 200).

1928
Horváth schreibt das Stück Sladek oder Die schwarz Armee, arbeitet es später um. Die Neufassung erhält den Titel Sladek, der schwarze Reichswehrmann. In diesen und im folgenden Jahr verfasst er daneben sendereife Sieben Szenen für den Rundfunk unter dem Titel Stunde der Liebe, die aber erst 1973 im Radio zu hören sind.

1929
Mit großem Erfolg wird am 4. Januar Die Bergbahn in Berlin uraufgeführt. Das Haus Ullstein bietet ihm daraufhin ein Fixum und einen Vertrag an, sodass Horváth zukünftig als freier Schriftsteller leben kann. Er schreibt die Posse Rund um den Kongreß, einzelne Kapitel des späteren Romans Der ewige Spießer sowie die Geschichten der Agnes Pollinger und entwirft den Roman Der Mittelstand. In einer Matinee-Veranstaltung wird am 13. Oktober Sladek, der schwarze Reichswehrmann uraufgeführt. Das Stück enttäuscht die Kritik, ruft aber bei den Nationalsozialisten heftige Angriffe hervor.

1930
Der Roman Der ewige Spießer erscheint im zur Ullstein AG gehörenden Berliner Propyläen Verlag, in dessen Theaterabteilung Arcadia auch seine Dramen publizier werden. Zugleich schreibt Horváth an den beiden Volksstücken Geschichten aus dem Wiener Wald und Italieniscbe Nacht und greift in seinem Stück Die Lehrerin von Regensburg das reale Schicksal der ersten protestantischen Volksschullehrerin Elly-Maldaque in Regensburg auf. Am 12.9. tritt er aus der katholischen Kirche aus.

1931
Am 20. März wird im Berliner Theater am Schiffbauerdamm Italienische Nacht mit großem Erfolg uraufgeführt. Eine entpolitisierte Fassung des Stückes hat am 5. Juli in Wien Premiere, anlässlich der Horváth in einem Interview erklärt, er habe »eben« die Geschichten aus dem Wiener Wald abgeschlossen, an denen er lange Zeit gearbeitet hatte. Im Herbst erhält Horváth auf Vorschlag Carl Zuckmayers (1896-1977) zusammen mit Er... -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kein religiöses Buch, sondern ein moralisches 19. Juli 2009
Von einafets
Format:Taschenbuch
Auf gerade mal 140 Seiten treffen Gesellschaftskritik, die persönliche Entwicklung der Hauptperson und ein kriminalistisches Rätsel aufeinander.

Und das in einer einfachen, aber prägnanten Sprache, die voller atmosphärischer Bilder ist. Man merkt die Lust Horvaths daran, mit der Sprache zu spielen, doch ohne poetisch-ausschweifend zu werden.

Der Lehrer als Hauptperson ist gefangen in einer Gesellschaft, die er ablehnt und an die er sich dennoch anpasst. Im Zeltlager mit seinen durch ebendiese Gesellschaft arg verrohten Schülern begeht er sehenden Auges einen folgenschweren Fehler. Ein Mord geschieht.

Das Buch schildert die Aufklärung dieses Mordes und die Veränderung des Lehrers, der zu "Gott" findet. Wobei das Wort "Gott" je nach Textstelle mit Moral, Wahrheit, Gewissen oder Schicksal übersetzt werden kann. Also auch für atheistisch eingestellte Leser (wie z.B. mich) trotz des Titels äusserst empfehlenswert.

Ein zeitloses Buch, das eine mitleidslose Gesellschaft und den Ausbruch einer Person aus ihren Zwängen darstellt. Gleichzeitig ist das Buch positiv-hoffnungsvoll und wird jeden Leser, der ein Gewissen besitzt, mehr oder weniger stark berühren.
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als nur eine gängige Schullektüre 15. Mai 2009
Von Snufkin
Format:Taschenbuch
"Jugend ohne Gott" gehört zu den umstrittenen Werken, die wegen ihres Inhaltes auf den Index in der Zeit des Nationalsozialismus gesetzt worden sind. Eigentlich kein Wunder; Ödön von Horváth konnte sich damals nicht mit diesen Gedankengut identifizieren. Seine kritische Sichtweise dieser Zeit wird mit diesem Werk mehr als deutlich gemacht.

In dem epischen Roman "Jugend ohne Gott", welches 1937 von Ödön von Horváth geschrieben wurde, geht es um einen 34 Jahre alten Lehrer an einer oberbayerischen Schule, der eine Klasse zu Zeiten des Dritten Reiches unterrichtet. Dieser versucht den Jugendlichen, die eine überzeugte Gemeinschaft der Hitler-Jugend darstellen, die moralischen Werte des Menschen näher zu bringen, geratet dabei jedoch in Schwierigkeiten mit deren Eltern und letztendlich auch mit der Schulbehörde. Ein schlechtes Verhältnis zu den Schülern entsteht. Dann nach nur wenigen Tagen macht die Klasse einen Ausflug in ein Waldgebiet, um dort in einem Zeltlager zu verweilen und über die Tage militärische Kenntnisse zu sammeln. Während des Aufenthaltes kommt es zu einem tödlich endenden Anschlag auf den Schüler N. Unter Tatverdacht fallen der Schüler Z, der zuvor einen Streit mit N gehabt hatte und dessen neue Freundin Eva, die sich mit einer Räuberbande in den Wäldern herumtreibt. Es kommt zu einem andauernden Mordprozess, an dem auch der Lehrer beteiligt wird. Doch die Wahrheit erweist sich als komplexer und tiefgründiger, als zueinst gedacht.

Auf dem Weg zur Wahrheit verhilft dem Lehrer der entlassene Altphilologe Julius Cäser der versucht, die Ursachen und das Empfinden der Jugendlichen nachzuvollziehen.
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von R.S.
Format:Gebundene Ausgabe
Der Icherzähler ist ein Lehrer in einer Schule des nationalsozialistischen Deutschlands/Österreichs vor Kriegsausbruch und unterrichtet dort die Unterstufe. Es ist die Geschichte dieses Lehrers und seiner persönlichen Weiterentwicklung. Er erzählt wie er sich dem Regime beugt, obwohl er es nicht mag. Langsam aber sicher lädt dieser Lehrer immer mehr Schuld auf sich. Nicht weil er Böses tut, sondern weil er Gutes unterlässt, aus Angst vor den Folgen der eigenen Courage. Allmählich empfindet er selbst die Situation als unerträglich - da entschließt er sich endlich, dass seine einzige Pflicht ist, der Wahrheit treu zu sein.
Die Kritik an den Mitläufern im Naziregime ist unüberhörbar und dennoch ist dies nur ein Nebenthema. Es geht um persönliche Verantwortung und Schuld; darum wie ein Mensch dieses Thema erlebt und wie er damit umgeht. In der Schilderung dieser existenziellen Probleme eines Menschen kann man Ansätze erkennen, wie sie später z.B. bei Camus wiederzufinden sind. Horvath jedoch zieht andere Schlüsse. Er geht vor Camus eigentlich einen Schritt weiter.
Ein großartiges Prosawerk, des Dramatikers Ödön von Horvath, der viel zu jung im Jahr 1938 in Paris einem Unglücksfall zum Opfer fiel.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eigene Moral oder die der anderen? 14. März 2010
Von MiHe1984
Format:Taschenbuch
Ein Lehrer verzweifelt an dem moralischen Verfall der Jugend. Was anfängt wie ein Roman mit einer klaren Linie, offenbart mit jeder weiteren Seite die Zusammenhänge zwischen der Moral der anderen und der eigenen. Zweifelt die Hauptperson anfangs an der Moral seiner Schüler, so entwickelt sich immer mehr ein Kampf mit der eigenen. Wer ist böse, wer ist gut? Was ist richtig, was ist falsch? Schützt man sich, oder die anderen? Sagt man die Wahrheit oder eine Lüge? Ein tiefgründiges Buch, das an Aktualität nichts verloren hat. Leicht und schnell zu lesen, spannend und kurzweilig. Eine Schullektüre die ich mir damals gewünscht hätte!
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jeden kritischen Menschen! 2. März 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Horvath betrachtet aus der Perspektive eines Lehrers, der zur Zeit des 3. Reiches lebt, die Entwicklung der Gesellschaft, speziell der Jugend. Der Leser fühlt sich in den ständigen Konflikt des Lehrers hineinversetzt, der entscheiden muss, seinen Schülern die Meinung der Nazis beizubringen oder nach seinem Gewissen zu handeln und damit seinen Arbeitsplatzt zu verlieren. Horvath schreibt sehr symbolhaft, und in dem Buch steckt soviel Materie, das man es mehrmals lesen kann ohne dass es langweilig wird, da man immer wieder neue, verborgene Hinweise entdeckt. Ein sehr interessantes Buch, das jeder lesen sollte.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Jugend ohne Gott
Ein guter Roman, zur Reflexion geiegnet mit der Fragestellung: "Wie hätte ich mich in dieser Position in dieser Zeit verhalten? Lesen Sie weiter...
Vor 17 Tagen von Dr.Dietrich Range veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein gesellschaftskritischer Roman .......
Ein Klassenlehrer der zwar Feind des Nazi-Regimes ist aber im Interesse seiner beruflichen Position und Pension nicht wirklich Stellung zu seiner Geisteshaltung bezieht und einfach... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von "Kaktusblüte" veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen erschreckend aktuell
Ist dieses Buch aus dem Jahre 1937. Die großen Verbrechen der Nazizeit stehen noch bevor, werfen aber bereits ihre Schatten voraus. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Frank Albert von der Ohe veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen klassiker
Sezierte die Gesellschaft der 20 und 30 Jahre. Zeigte die Entwicklung des kommenden Unheils auf sowohl in Deutschland, Afrika oder Vietnam.
Vor 3 Monaten von Franz-Josef Rieser veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Schulunterricht
Hey
Also ich hab es für die Schule gelesen und eigentlich war es auch ganz gut. Durch die kleinen Kapitel lässt es sich wunderbar lesen.

MfG Lisa
Vor 4 Monaten von Dego veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen lesenswert
habe mir das buch zum privaten vergnügen gekauft und bin sehr zufrieden. meiner meinung nach sollte man dies mal gelesen haben und sich auch durchaus mal gedanken darüber... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Fell_Zunge veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges moralisches Buch
Das Buch ist von 1937, aber die moralischen Probleme, mit denen es sich beschäftigt, sind aktuell. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von M.A. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kindle
Schneller Download wie üblich und das Buch muss man ohnehin gelesen haben. Die Meisten haben dieses Buch ohnehin in der Schule gelesen und jetzt brauchts keinen Platz mehr,... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Taratuga veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Jugend ohne Gott
Dieses Werk ist eine der tiefsten Analysen der gesellschaftlichen Entwicklungen unserer Epoche - und das auf einem brillanten literarischen Niveau!
Vor 11 Monaten von E. Belzmann veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Solala
Das Buch war für den Unterricht und erfüllte seinen Zweck. Meinen Buchgeschmack hat es nicht ganz getroffen, aber es ist keinesfalls ein schlechtes Buch.
Vor 12 Monaten von Dazzy veröffentlicht
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