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Jugend in Wien: Eine Autobiographie
 
 
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Jugend in Wien: Eine Autobiographie [Taschenbuch]

Arthur Schnitzler , Theresa Nickl , Heinrich Schnitzler
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 2 (20. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 359616852X
  • ISBN-13: 978-3596168521
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 75.257 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Arthur Schnitzler
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Sicherheit ist nirgends" diese Grunderfahrung der Wiener Moderne, die nichts von ihrer Aktualität eingebüßt hat, wird in kaum einem anderen Text des 20. Jahrhunderts so greifbar und konkret.
"Kein Zweifel: dieses autobiographische Fragment wird erheblich zum besseren Verständnis des Schnitzlerschen Wesens und des Schnitzlerschen Werkes beitragen."
Friedrich Torberg

Über den Autor

Arthur Schnitzler wurde am 15. Mai 1862 in Wien geboren. Noch bevor er auf das Akademische Gymnasium kam, als Neunjähriger, versuchte er, seine ersten Dramen zu schreiben. Nach dem Abitur studierte er Medizin, wurde 1885 Aspirant und Sekundararzt; 1888 bis 1893 war er Assistent seines Vaters in der Allgemeinen Poliklinik in Wien; nach dessen Tod eröffnete er eine Privatpraxis. 1886 die ersten Veröffentlichungen in Zeitschriften, 1888 das erste Bühnenmanuskript, 1893 die erste Uraufführung, 1895 das erste Buch, die Erzählung Sterben bei S. Fischer in Berlin. Beginn lebenslanger Freundschaften mit Hugo von Hofmannsthal, Felix Salten, Richard Beer-Hofmann und Hermann Bahr. Das dramatische und erzählerische Werk entstehen parallel. Stets bildet der einzelne Mensch, die individuelle Gestalt »in ihrem Egoismus oder ihrer Hingabe, ihrer Bindungslosigkeit oder Opferbereitschaft, in ihrer Wahrhaftigkeit oder Verlogenheit« (Reinhard Urbach), den Mittelpunkt seiner durchweg im Wien der Jahrhundertwende angesiedelten Stoffe. Arthur Schnitzler hat, von Reisen abgesehen, seine Geburtsstadt nie verlassen; am 21. Oktober 1931 ist er dort gestorben. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sex, Books and Kaffehaus 28. August 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Schnitzlers Autobiographie seiner Kindheit und Jugend, erst Jahrzehnte nach seinem Tod veröffentlicht, führt den Leser ins Wien des endenden 19. Jahrhunderts und beschreibt den Lebensweg und die Entwicklung des Autors vor Beginn dessen Karriere als einer der berühmtesten Dichter Österreichs. "Jugend in Wien, ist sowohl aufgrund der - vor allem aus heutiger Sicht - faszinierenden sprachlichen Form, als auch aufgrund seines Inhalts ein lesenswerter Text. Neben einer Fülle von Informationen zu den lebenden Vorbildern späterer Figuren in Schnitzlers Werk, wird hier der Eindruck des Szenarios und der Stimmung des finde siécle vermittelt, das im Werk Schnitzlers oft so deutlich zu spüren ist. Doch ist die Autobiographie mehr als nur "Ergänzung" zum Werk. Geschildert wird vor allem die Geschichte der Entwicklung einer Identität zwischen den eigenen Wünschen und den Anforderungen von außen, zwischen Kunst und "Alltag" (daß die Kunst dabei nicht auf der Strecke blieb, weiß man). "Nicht nur Wunsch, auch tiefes Bedürfnis in diesen Blättern wahr zu sein." ist Schnitzlers Anspruch an sich selbst. Dass einige Dinge trotzdem (bewusst ?) ausgespart bleiben - so nimmt die Person der Mutter etwa nur einige unbedeutende Sätze ein - ist ein Widerspruch, den der Leser in der Regel durchschaut. Ergiebig für alle, die mit dem Werk Schnitzlers vertraut sind oder einen Einstieg suchen. Und wer "straighte" Lovestories sucht, findet hier auch reichlich. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von zueribueb TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Arthur Schnitzler (1862-1931) schrieb seine Autobiographie über die ersten 27 Jahre seines Lebens zwischen 1915 und 1920, allerdings wurde sie erst 1968 veröffentlicht. Die Autobiographie Schnitzlers gehört sicher nicht zu seinen stärksten Texten, sondern ist vor allem als spannendes Zeitdokument und weniger als grosses literarisches Werk zu lesen, was über sein Leben, das entstehende Werk und über das damalige Wien Auskunft gibt.
Schnitzler schreibt anekdotisch über verschiedene Ereignisse und Menschen in seinem Leben. Viele Personen werden skizziert, wobei er selbst relativ farblos bleibt. Er hastet exzessiv durch das Leben, von Gymnasium über Arztstudium zur Assistentenzeit, von Spieltisch zu Spieltisch, von Liebschaft von Liebschaft. Durch die wiederholende und geschwätzige Darstellung von verschiedensten Freunden und unzähligen Geliebten wirkt der Text stellenweise etwas langweilig. Am Persönlichsten ist Schnitzlers Bericht, wenn er sein schwieriges Verhältnis zur verheirateten Olga schildert. Zeithistorisch interessant ist, wie er den alltäglichen Antisemitismus in Wien beschreibt. Dadurch wird verständlich, warum später Hitler mit seinem antisemitischen Programm im Volk auf so fruchtbaren Boden stiess.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Der "österreichische Maupassant" (Alfred Kerr), den Friedrich Torberg mit Tschechow vergleicht (1862-1931), ist einer der bedeutendsten (psychologisch an Freud geschulten) österreichischen Erzähler und Dramatiker der Gegenwart, der in seiner liebenswerten Offenheit seinesgleichen sucht, und der mit seiner emotionalen Tiefe und Wahrhaftigkeit sowohl auf den heutigen Bühnen (oder der Kinoleinwand) als auch beim engagierten Buchleser kein bißchen an menschlicher Aktualität eingebüßt hat, auch was seine erotisch-sexuelle Unverklemmtheit anbelangt.
Aus seinen Schilderungen natürlich geliebter Frauen ragt vor allem das Bild seiner jung verstorbenen Frau heraus, der er am Schluß des Buches mit seinem Bekenntnis tiefer Zuneigung ein zärtliches Denkmal setzt.
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