Bei dem Judo Wurfkreis werden die Judo Würfe in 6 Gruppen kategorisiert. Jeder der Gruppen liegt ein Grundwurf zugrunde, auf dem alle anderen Würfe aufbauen.
Nach der Einleitung beschreiben die ersten beiden Kapitel den Aufbau des Wurfkreises und die Einsortierung der Würfe in den Wurfkreis. Diese beiden Kapitel bilden den Kern des Buches. Entscheidet man sich den Wurfkreis als Trainingskonzept für seine Judogruppen einzusetzen, kann man gut die Abbildung des kompletten Wurfkreises (Seite 12) als visuelle Gedankenstütze nutzen und an seine Judoka verteilen. Für die Gestaltung eines Trainingskonzepts kann man sich sowohl dem gesamten Wurfkreis widmen oder sich zunächst auf eine Gruppe des Wurfkreises beschränken. Auch für das eigene Techniktraining kann man den Wurfkreis nutzen. In jedem Fall sollte man jedoch eine grobe Vorstellung von den Würfen haben bzw. sie bereits in der Grobform beherrschen. Im Buch wird auf Wurfabbildungen komplett verzichtet, daher eignet es sich nicht zum rein autodidaktischen Erlernen der Würfe.
In den Kapiteln 4-9 werden die Würfe der einzelnen Wurfkreisgruppen und wie sie aufeinander aufbauen beschrieben. Man kann die Kapitel einzeln zum Nachschlagen nutzen oder auch zum besseren Verstehen der Einsortierung der Würfe.
Im vorletzten Kapitel sind Sonderfälle, so genannte 'Querverbindungen' beschrieben. Die Beschreibungen fallen in diesem Kapitel allerdings recht knapp aus. Die Übungen zu den einzelnen Würfen, die im letzten Kapitel beschrieben werden, sind meist bekannt. Sie zeigen einen Weg, wie die Techniken des Wurfkreises spielerisch in eine Judostunde integriert werden können und bilden einen runden Abschluss.