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Das Judentum (Campus Einführungen) [Taschenbuch]

Hans-Jochen Gamm
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Broschiert EUR 19,90  
Taschenbuch, 18. März 1998 --  

Kurzbeschreibung

18. März 1998 Campus Einführungen
In äußerst komprimierter Form präsentiert Hans-Jochen Gamm hier die Geschichte des Judentums. Er schildert die historische Entwicklung von den Urvätern über die Situation im Dritten Reich bis hin zum Staat Israel mit seinen Problemen ebenso wie Kultur und Brauchtum, Glaube und Weltbild der Juden in den verschiedenen Epochen. Ein Kartenteil dokumentiert das Ausmaß der Judenvertreibungen und -auswanderungen von vorchristlicher Zeit an bis in die Gegenwart. Dabei können die im Anhang mitgeteilten statistischen Daten nützlich sein.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 190 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (18. März 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593359839
  • ISBN-13: 978-3593359830
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,1 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.837.897 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Aus der Welle der Bücher über und von Juden ragt ein schmaler Band hervor: Selten wurde eine kurze und knappe Darstellung der Geschichte der Juden, von den Erzvätern angefangen, über ihren Weg in Deutschland und den Antisemitismus bis zu den internsten Problemen des Staates Israel, so sauber und gut gearbeitet wie diese, wobei der lebhafte und flüssige Stil eine nicht zu unterschätzende Eigenschaft ist." (Frankfurter Rundschau) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Gottesauffassung hat sich mit dem Messiasgedanken angereichert. Messias (Maschiach) bedeutet "Gesalbter" und heißt im Griechischen "christos". Jener Name galt ursprünglich den Königen Israels, aber auch dem Hohenpriester. Schließlich wurde sogar der persische König Kyros als Gesalbter Gottes bezeichnet (Jes. 45,1), weil er für das nach Babylon verbannte Volk die Freiheit brachte. In diesen Fällen war also ein von Gott eingesetzter Herrscher gemeint. Aber in altprophetischer Zeit bereits entstand eine andere Auffassung: die Erwartung einer einmaligen geschichtlichen Gestalt, eines Idealkönigs aus Davids Haus. Es wuchs der Glaube, daß eine Zeit völkischer Größe die Fremdherrschaft ablösen würde. Im Zuge der Universalisierung der biblischen Religion entstand daraus eine Menschheitssehnsucht. So sollte nach Weissagung des Jesaja (11,1-10) beim Erscheinen des Messias eine kosmische Wandlung einsetzen: Tier- und Menschenfriede bei der Wiederkehr des paradiesischen Urzustandes. Die Bitte um baldiges Erscheinen des Messias ist in das tägliche Gebet eingegangen also zu einem Eckpfeiler jüdischen Glaubens geworden. Im Reformjudentum ist zum Teil der Glaube an einen persönlichen Messias geschwunden und eine Idee an seine Stelle getreten: die Hoffnung auf sittlichen Fortschritt der Menschheit und den Sieg universaler Gerechtigkeit. Andererseits ist durch die schweren Bedrückungen des Judentums die messianische Erwartung zeitenweise fieberhaft gesteigert und immer wieder durch einen Pseudomessias enttäuscht worden. Das Judentum glaubt an die Auferstehung der Toten, die jedoch nur den Frommen zuteil werden soll. Dadurch ist auch die Bereitschaft zum Martyrium gefördert worden. Der Auferstehungsglaube darf nicht verwechselt werden mit der Auffassung von der Unsterblichkeit der Seele; diese ist vielmehr griechischen Ursprungs und bezieht sich bewußt nicht auf die Leiblichkeit. Der Auferstehungsglaube ist in die zweite Bitte des "Achtzehngebetes" (Schemone essre) eingegangen: "Gelobt seiest Du, Ewiger, der Du die Toten belebest." Liberale jüdische Theologie der Neuzeit ließ dagegen den Unsterblichkeitsgedanken vorherrschen. In der Frage der Sünde scheidet man sich grundsätzlich vom Christentum. Nach christlicher Lehre sind durch den Ungehorsam Adams alle Menschen ins Verderben gerissen und stehen unter dem Fluch der Erbsünde, wobei die katholische Kirche und die evangelische Konfession zwar die Akzente unterschiedlich setzen, im Grunde aber gleich argumentieren. Auf dem Glaubenssatz von der Erbsünde steht das Erlösungswerk Jesu Christi; entfiele der Glaubenssatz, so wäre Jesu Werk im ursprünglichen Wortsinne nicht notwendig. Demgegenüber lehnt das Judentum den Gedanken einer schicksalsmäßigen Erbsünde ab und spricht dem Menschen die Fähigkeit zu, das Gute zu tun. Zwar rechnet es durchaus mit der Versuchbarkeit, meint aber, daß jedem die Möglichkeit gegeben sei, sich rein zu halten und der Sünde aus eigener Kraft auszuweichen. Jeder Neugeborene ist unbefleckt rein. Es gibt einen guten und einen bösen Trieb im Menschen, der böse Trieb hat aber keinen Vorrang, sondern steht polar zum guten. Die Auseinandersetzung wird in das Innere verlegt und dem einzelnen die volle Entscheidungsfreiheit zugebilligt. Man betont mit Nachdruck die sittliche Selbständigkeit. So lehnt das Judentum den "Mittlergedanken und die Erlösung, sofern sie als Erlösung von der Sünde und nicht als die vom Elend politischer Vergewaltigung und unsozialer Menschheitsschichtung aufgefaßt wird, ab." aus Kap.II 2. Die religiöse Lehre des Judentums

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5.0 von 5 Sternen Das Judentum by Hans-Jochen Gamm 14. Juli 2006
Format:Taschenbuch
"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" Dieses Gebot ist auch ein Kernsatz des Judentums, nur wird er dort Hillel in den Mund gelegt. Ebensowenig wie Psalmen, Propheten, ja das ganze Alte Testament hat dieser Kernsatz es vermocht, christlichen und jüdischen Geist miteinander auszusöhnen. Seit eh und je trennt Unkenntnis oder achselzuckende Gleichgültigkeit, leider häufig genug irrationaler Hass mehr, als alle konkreteren Grenzen trennen könnten. Wenn ein Wissen um das Judentum Missverständnisse beseitigen soll, dann muss es Hand und Fuß haben, muss wesentlich und wissenschaftlich gehalten sein. Das leistet Gamm. Historisch und dogmatisch sehr klar entworfen, mit Details und Daten versehen, gibt diese Judentumskunde einen so nuancierten Begriff von jüdischer Lehre und Sitte, dass man sie als kleines Handbuch oder Leitfaden empfehlen kann. Alle religiösen Feste, die Bibelaufteilung, Sittengesetze, Mischna, die talmudische Tradition und der jüdische Kalender werden scharf umrissen. Das Buch ist daneben eine genaue historische Bestandsaufnahme der Entwicklung des Judentums: von den Patriarchen, der Entstehung der zwölf Stämme, den Propheten des Nord- und Südreiches bis zum Mittelalter; die Darstellung mündet sodann in einem Geschichtsabriss der sozialen Lage der Juden in Deutschland seit den Römerkolonien am Rhein und wirft die Diskussion um die Wurzeln des Antisemitismus auf. Dem Judentum der Neuzeit bis zur Staatsgründung Israels wird ein großer Platz eingeräumt. Eine historische Obersichtstabelle, einige Talmudsprüche und eine Tafel aller jüdischen Nobelpreisträger vervollständigen den Text. Es ist ein Werk, das einem wertvollen, objektiven Wissen dient.
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