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Der Judenstaat. Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage - 1896.
 
 
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Der Judenstaat. Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage - 1896. [Broschiert]

Theodor Herzl
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Produktinformation

  • Broschiert: 118 Seiten
  • Verlag: Ölbaum Verlag; Auflage: 1 (29. November 1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3927217131
  • ISBN-13: 978-3927217133
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.190.708 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Theodor Herzl
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Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Judenstaat
OA 1896 Form Traktat Bereich Politik
In Der Judenstaat formulierte Herzl seine Forderung nach einem jüdischen Staat in Palästina und wurde dadurch zum geistigen Vater des heutigen Staates Israel.
Entstehung: Das Schlüsselerlebnis, das in Herzl den Plan zum Buch Der Judenstaat entstehen ließ, war die Dreyfus-Affäre. Der jüdische Hauptmann Alfred Dreyfus (1859–1935) wurde 1895 in einem von antisemitischer Gesinnung bestimmten Verfahren beschuldigt, französische Militärgeheimnisse an das Deutsche Reich verraten zu haben. Das Kriegsgericht sprach den Offizier schuldig und verbannte ihn auf die Teufelsinsel. Herzl, der den gesamten Prozess als Korrespondent der Wiener Neuen Freien Presse vor Ort beobachten konnte, empfand die juristisch nicht tragbare Verurteilung als Affront gegen das gesamte jüdische Volk und gelangte zu dem Schluss, »dass es Zeit würde, etwas für die Juden zu tun«.
Inhalt: In Der Judenstaat entwickelt Herzl den Gedanken der Gründung eines Judenstaates auf moderner Basis. Solch ein beispielhafter Staat könnte seiner Meinung nach dazu beitragen, in anderen europäischen Ländern den Rassenhass einzudämmen. Herzl ist von einem friedlichen Zusammenleben zwischen Arabern und Juden überzeugt. Für seinen Judenstaat schlägt er neben Palästina zwei weitere Staaten als Territorium vor: Argentinien und Uruguay. Dies verdeutlicht, dass sich Herzl von der orthodoxen Auffassung zu lösen versuchte, die Palästina als das Ursprungsland der Juden vorsieht.
Wirkung: Das lediglich 86 Seiten umfassende Werk, das ursprünglich in einer Auflage von 3000 Exemplaren gedruckt wurde, erzeugte eine große Resonanz. Es riss die jüdischen Massen vor allem in Osteuropa mit und bildete 1897 das ideologische Fundament des ersten Zionistischen Weltkongresses in Basel. Dort wurde als Magna Charta des jüdischen Volkes das Basler Programm proklamiert: »Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer öffentlich-rechtlichen Heimstätte in Palästina.« N. H.

Pressestimmen

»'Der Judenstaat' gehört wegen seiner historischen Bedeutung zur Weltliteratur. Er war die Grundlage für den Zionismus... Bis heute wird Herzl in Israel als Visionär des Staates verehrt.« (Deutschlandfunk )

»Nüchtern und umsichtig in der Analyse der herrschenden Zustände, wegweisend in den Ideen, ist dieses Buch unabdingbar für das tiefere Verständnis des Judentums wie des Staates Israel.« (Dolomiten Magazin, 07.07.2010 ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Leicht zu lesen ohne großes Hintergrundwissen!, 8. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Theodor Herzl hielt zu seiner Zeit die Judenfrage weder für eine soziale noch für eine religiöse; Mit seinem Buch "Der Judenstaat" wollte er erläutern, daß es sich um eine nationale Frage handelt, die vor allem zu einer politischen Weltfrage gemacht werden sollte. Die sollte dann im Rate der Kulturvölker geregelt werden.

Er entwickelte den Gedanken, daß seinem Volk nur durch Gründung eines eigenen Staates zu helfen sei. Als Gebiet dafür standen Palästina oder - man glaubt es kaum - ein Stück von Argentinien zur Auswahl. Er erläuterte, welche Lösung er bevorzugt und wie er sich den Aufbau - das Organisationstalent der Juden betrachtend - vorstellte.

Man muß für dieses Buch kein großartiges, politisches oder soziologisches Wissen haben, denn alles ist sehr einfach beschrieben und der Gedankengang leicht nachvollziehbar. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Vision eines jüdischen Staates, 12. Mai 2009
Von 
Rolf Dobelli "getAbstract.de" (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Die Idee war nicht neu: Schon seit den 1860er Jahren hatten Anhänger des Zionismus angesichts judenfeindlicher Pogrome in Osteuropa einen eigenständigen jüdischen Staat gefordert. Was Theodor Herzls 1896 erschienenes Manifest Der Judenstaat von den vorausgehenden Entwürfen unterscheidet, ist seine visionäre Kraft, gepaart mit einer gesunden Portion Pragmatismus. Niemand sollte behaupten, die Idee eines modernen, liberalen und toleranten jüdischen Musterstaats, der dem Antisemitismus ein Ende bereiten und der ganzen Menschheit als Vorbild dienen würde, sei bloß ein Hirngespinst. Mit pedantischer Detailversessenheit widmet sich der Wiener Journalist Fragen der Provinzverwaltung und der Arbeitszeit, des Handels und des alltäglichen Zusammenlebens im neuen Staat ' ohne dabei je den grandiosen Traum aus dem Blick zu verlieren. Herzl, der manchen als Spinner, anderen als neuer Messias galt, setzte sich leidenschaftlich für seine Idee ein. Langfristig mit Erfolg: Die Gründung des Staates Israel im Jahr 1948, die der früh Verstorbene selbst nicht mehr erlebte, geht wesentlich auf diese schmale Schrift zurück.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einfach verständlich und sehr aufklärend, 11. März 2007
Von 
I. Baier "I.B." (Allgaeu,Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Viele reden über Israel und auch Herzl, ohne über die waren Beweggründe für die Idee der Staatsgründung bescheid zu wissen.

Das Buch belegt, daß der Autor Herzl und seine Idee von der Staatsgründung keineswegs rassistisch oder kaltherzig motiviert sind, sondern mit ihr eine Wohlwollensideologie verwicklicht wird.

Der von Herzl propagierte Staat Israel soll eine Verbesserung der Lebensqualität, nicht nur für die neuen Immigranten, verwirklichen.

In der "Novelle" steckt so viel wissenwertes. Zum Beispiel die Diskussion um die Gestaltung der neuen Häuser. Auch im modernen Europa stellen sich doch viele die Frage, warum Arbeitersiedlungen oder Reihenhäuser immer noch optisch kalt, monoton und individualitätslos gebaut werden, anstatt jedem Haus eine eigene Pointe zu geben.

Ich bin begeistert von Herzls Ideen und seiner Friedfertigkeit. Er war ein großer Denker und seiner Zeit voraus. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen.
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