Maria Diemling, sehepunkte, Ausgabe 4 (2004), Nr. 7/8
Die deutsch-jüdische Geschichte in der Frühen Neuzeit gilt trotz des verstärkten Interesses an diesem Thema im letzten Jahrzehnt noch immer als relativ wenig erforscht. Es besteht nach wie vor Bedarf an Grundlagenarbeit, und dieser Band leistet einen willkommenen Beitrag dazu. [...] Er [Stefan Litt] hat mit dieser soliden Untersuchung eine wichtige Lücke in der Erforschung der zahlreichen ländlichen Siedlungsorte von Juden geschlossen. Brauchbare Diagramme, Tabellen und Karten verdeutlichen das Dargestellte und der Index ist mustergültig.
J Friedrich Battenberg, Archiv für hessische Geschichte, 62 (2004)
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] Der Autor, der als langjähriger Mitarbeiter des Jerusalemer Zentralarchivs für die Geschichte des jüdischen Volkes intensive eigene archivische Erfahrungen sammeln konnte [
], brachte zur Bearbeitung des Themas geradezu ideale Voraussetzungen mit. Dabei ordnet L. die von ihm ermittelten demographischen Komponenten der Juden Thüringens in die allgemeine Geschichte der Frühen Neuzeit ein [
]. L. geht sein Thema sehr systematisch und mit großer Akribie an. Nach einleitenden Bemerkungen zur Gesamtproblematik, zum Forschungsstand und den Quellen informiert er über die geographischen und historischen Grundlagen Thüringens in der Frühen Neuzeit, um dann über die Geschichte der Thüringer Juden im Mittelalter zu berichten. [
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